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Frauen-Mannschaft des SV Hertha Otze

Trainer

Steffen Bachert
Tel. 0174 / 9091713
eMail: Mail: s.bachert(at)yahoo.de

Training

Mittwochs und Freitags 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Mannschaft

Aktuelle Berichte

Hallenturnier der Otzer Damen in Schillerslage

24.01.2018

Am 20.01.1018 richteten unsere Damen pünktlich zum Geburtstag von Hilke ein kleines Hallenturnier mit vier Mannschaften in Schillerslage aus. Wie immer sollte der Spaß am Fußballspielen im Vordergrund stehen. Damit aber auch alle genug Spielzeit bekommen, wurde mit Hin -und Rückspiel gespielt. So durfte jede Mannschaft sechsmal auflaufen und sich den Gegnern stellen.
Zu Gast waren: FFC Hannover, Mellendorfer TV und VFL Böddenstedt mit buntgemischten Mannschaften von Landesligaspielerinnen, Bezirksligaspielerinnen, Kreisklassespielerinnen sowie der Altersgruppen ab15 Jahren.
Natürlich wurde auch bestens für das Leibliche wohl gesorgt. Ein leckeres Buffet und verschiedenste Getränke waren vor Ort. Ein großer Dank geht an Bianca die alle organisatorischen Dinge vor Ort regelte. – DANKE!
Die Laune der Spielerinnen war super und die Motivation in allen Mannschaften führte zu spannenden Spielen mit vielen Toren. Am Ende des Tages konnten die Otzer Mädels mit dem zweiten Platz zufrieden sein. „Man gewinnt ja auch nicht das eigene Turnier :-)“.
Wir gratulieren den Damen von FFC Hannover zum Sieg. Vielen Dank an alle Teilnehmer für dieses sportlich faire, aber sehr spannende Turnier!

Euer Presseteam FSESFAM

Mannschaftsfahrt

24.01.2018

Die Hinrunde der Saison wurde erfolgreich abgeschlossen und so ging es zur Belohnung für unsere Damenmannschaft mit Sack und Pack in das kleine Örtchen Neuwerk im Harz. Am Freitag den 15.Dezember ging es mit zwei Autos und 13 Erfolgsstrategen los. Nachdem die Hinfahrt ohne große Komplikationen abgeschlossen werden konnte, war es an denen die mit dem ersten Auto früher angekommen waren, den Einkauf zu erledigen. Leider führte uns das Navi ein bisschen an der Nase herum – so konnten wir die schneebedeckte Landschaft etwas genießen.
Zurück in der Unterkunft fing dann das lustige Auspacken und Einräumen an. Auf dem Herd standen dann schon zwei lecker duftende Töpfe, als das zweite Auto ankam. Gemütlich konnten sich dann alle die Bäuche vollschlagen.
Die anschließende Dorferkundung unter dem Sternenhimmel brachte zwar keine geschichtlichen Hintergründe, aber dafür ganz viel Schnee im Gesicht und eingefrorene Hände. Dass ein warmer Kamin auf uns wartete, lockte dann auch alle wieder zurück. Der erste Abend strich dann mit einer Bescherung und lustigem Zusammensein vor dem Kamin zu Ende.
Am nächsten Morgen erwartete die ganze Gruppe eine Wanderung, die als Ziel die Hängebrücke hatte. Motiviert und bestens ausgestattet ging es los. Das Wetter spielte super mit, und der Schnee flog von einem Gesicht zum anderen. Wir erreichten unser Ziel, und der größte Teil der Gruppe konnte sich überwinden, die Hängebrücke zu überqueren. Anschließend teilte sich die Gruppe etwas auf, und die ersten fuhren mit dem Bus nach Hause, während der Rest sich erneut in das Schneegestöber schmiss.
Auch der Samstagabend verstrich mit einem gemeinsam gekochten Abendessen und dem gemütlichen Zusammensitzen vor dem Kamin.
Am Sonntagmorgen spürten wir nicht nur alle unsere Knochen von der Wanderung, auch der wenige Schlaf stand uns in die Gesichter geschrieben. Nun fuhren wir wieder mit Sack und Pack in Richtung Heimat davon. Ein kleiner Zwischenhalt auf dem Braunschweiger Weihnachtsmarkt war dann das Ende einer wirklich gelungenen Mannschaftsfahrt.
Am Ende bleibt uns nur zu sagen, dass die Mannschaft erfolgreich die Hinrunde abgeschlossen hat und das Team auch neben dem Feld so wunderbar zusammenpasst wie kein anders!

Bis zur Rückrunde, genießt die fußballfreie Zeit!
Euer Presseteam

Spitzenspiel im Otzer Waldstadion

21.09.2017

Jetzt zum angekündigtem Spitzenspiel von Steffen. Am 13.09.17 ging es im heimischen Stadion gegen den Mitkonkurrenten um die Tabellenspitze, dem TSV Dollbergen. Im Nachhinein waren alle abgekämpft, aber zufrieden.
Nun aber von Anfang an:
Anpfiff. Beide Mannschaften wussten, dass es bei diesem Spiel um mehr als nur drei Punkte ging. Sogar von außerhalb kamen die Trainer der Mannschaften aus der Staffel, um sich das Spiel der beiden vier-Spiele-zwölf-Punkte-Mannschaften nicht entgehen zu lassen. Die Stimmung war aufgeheizt und der Ehrgeiz trieb die Mädels an. Dann... ein Pfiff, eine der Otzer Spielerinnen lag im Strafraum der Dollbergerinnen am Boden. Strafstoß! Steffen dirigierte seine Mädels und Marieke legte sich den Ball zurecht. Ein Schuss – kein Tor. Leider blieb in diesem Moment der Jubel von den Otzerinnen im Halse stecken und auch der Nachsetzer brachte nicht die zum Greifen nahe Führung. Bianca und Steffen hielten an, weiter zu machen und nicht die Köpfe in den Sand zu stecken. Schnell fanden die Mädels zurück in ihren Rhythmus. Das Spitzenspiel ging weiter. Ballbesitz, Zweikämpfe, Laufbereitschaft und Kampfgeist auf beiden Seiten. Dann eine Ecke für Otze. Die Mädels nahmen ihre Positionen ein. Maxime hob den Arm, machte zwei schnelle Schritte und schloss die Ecke... direkt ins Tor wie einst „Mario Basler“! Jubel - und das einfach nur verdient.
Die Dollbergerinnen ließen das nicht auf sich sitzen und trafen bereits drei Minuten später zum Ausgleich. 1:1. Also wieder alles auf Null und weiterspielen.
Schließlich ging es für alle in die Pause zum Luftholen und Nerven tanken. Kurz nach dem Wiederanpfiff war es unsere Steffi, die erneut zur Führung traf! Das Stadion kochte fast über. Doch der Anschlusstreffer ließ wieder nicht lange auf sich warten. Fünf Minuten nach dem 2:1 glich Dollbergen wieder zum 2:2 aus. Noch 37 Minuten auf der Uhr. Beide Mannschaften spielten auf Sieg und erarbeiteten sich weitere Torchancen, die aber nicht genutzt werden konnten.
Am Ende ein hochverdientes Remis!
Bianca rief die Mädels nochmal zusammen. Dieses Mal konnten wir dabei sein und hören was besprochen wurde. Es gab ein verdientes dickes Lob von Steffen und Bianca, die sehr ruhig auf die Mädels einsprachen und das Spiel als absolut spitzenmäßig beschrieben.

Wir können nur sagen: Das war seit Monaten das beste Fußballspiel im Otzer-Waldparkstadion!!!
Euer Presseteam

Auswärts ohne Steffen

21.09.2017

Am Samstag, den 02.09.17 ging es auswärts gegen den TSV Wettmar. Steffen war in seinem wohlverdienten Urlaub und gab über Telefon am Morgen letzte Anweisungen an Bianca weiter. Die Nervosität war deutlich spürbar, auch weil die Mädels die voll besetzte Mannschaft der TSV nicht unterschätzen wollten.
Heute im Kader standen: Joanne (Tor), Bianca (Abwehr), Silke, Julia, Maxime, Steffi und Marieke (Mittelfeld), Nathi und Hilke (Sturm).
Silke sprach vor dem Anpfiff beruhigend auf ihre Mädels ein und forderte die ersten zwanzig Minuten Volldampf, um das Spiel früh unter Kontrolle zu bringen und den Ball in den eigenen Reihen führen zu können.
Gesagt getan – mit einem Doppelpack von Nathi und einem vom Marieke stand es nach zwanzig Minuten bereits 0:4 aus Sicht des Gegners. So langsam war die Nervosität verflogen und die Mädels zeigten, dass sie ihr Spiel selbstbewusst spielen können. Der Ball lief in den eigenen Reihen. Es wurde viel miteinander gesprochen und sich gegenseitig unterstützt. Zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit gelang es Marieke nochmal den Ball im Tor der TSV unterzubringen. Super verdient durften die Mädels mit einer 5:0 Führung in die Pause.
Nach der Pause wurde umgestellt, und unsere angeschlagene Julia sowie Hilke bekamen ihre Spielzeit. Weiterhin waren die Otzer Mädels sehr konzentriert. Nun war es zweimal Steffi, die das Tor traf. Absolut verdient. Steffi krönte damit Ihre Leistung am heutigem Tage. Sie bereitete bis zu Ihren treffen alle Tore vor.
Zu guter Letzt erhöhte Nathi vier Minuten vor dem Abpfiff auf 8:0 – und dann war Ende. Ein super Leistung Mädels, ihr könnt stolz auf euch sein!!

Am Ende wollen wir noch Steffen zitieren: „Mann, seid ihr gut. Und wieder zu Null!! Nun kommt Dollbergen...“
Euer Presseteam

30. August: Heimspiel am Abend

21.09.2017

Flutlicht an und los ging es. Der Gegner heute war der SV 06 Lehrte. Unsere Mädels wollten nun wirklich da weitermachen, wo sie beim letzten Spiel aufgehört hatten. Immer wieder kommt hier die Frage der Pausenansage auf? Was hat Steffen den Mädels beim letzten Spiel gesagt?
Egal, denn es schien zu funktionieren – Marieke und Nathi trafen in der ersten und fünften Minute, und zeigten so gleich gemeinsam mit ihrer Mannschaft, dass sie Steffen überzeugen wollten. Das neue Spielsystem lief super – hier ein ganz großes Lob von allen Seiten. So langsam bauen sich die Mädels einen gewissen Respekt vor allem aber auch Anerkennung auf. Vielleicht werden ja so auch noch ein paar andere Leute überzeugt…
Die Mannschaft spielte ihr Ding. Bianca hielt hinten wie gewohnt alles sauber. In der ersten Halbzeit trafen dann Nathi dreimal (5., 20. und 39. Minute) und Marieke (1. und 37. Minute). Die Mannschaft ging mit einen zufriedenstellenden 5:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit spielten unsere Mädels genauso konzentriert und Fokussiert weiter und trafen wie folgt:
46. Minute ein Eigentor der Lehrterinnen,
50. und 55. Minute Marieke
61. und 77. Minute Maxime
64. 70. und 72. Minute Nathi
69. Minute Steffi
Am Ende konnten die Mädels also mehr als zufrieden mit sich und dem Endstand von 14:0 sein.
Steffen sprach nach dem Spiel davon, dass es schön ist, diesen großen Schritt der Verbesserung sehen zu können. Die Mannschaft leistet mit hohem Teamgeist und gegenseitiger Motivation etwas, auf das sie sehr stolz sein können. Auch lobte er Joanne, die bisher noch kein Gegentor kassiert hat.

Weiter so Mädels!!!
Euer Presseteam

Erstes Heimspiel für unsere Damenmannschaft

21.09.2017

Sonntagmittag – noch war alles ruhig in Otze, und nichts ließ den Gedanken zu, dass das nächste Spiel der Damenmannschaft anstand. Trotzdem trafen an diesem Tag die Mädels des Stern Misburg in Otze ein, um ihr Saisonspiel gegen Silke und Co auf sich zu nehmen. Auch wenn die Stimmung noch sehr aufgeheizt vom letzten Spiel war, konnte man doch deutlich sehen, dass unsere Mädels mit sich und ihren Kräften zu kämpfen hatten. Vor dem Spiel wurde die Mannschaft von Steffen dazu angehalten, unbedingt auf das letzte Spiel aufzubauen.
Unsere Mädels liefen heute mit Joanne (Tor), Bianca (Abwehr), Silke (C), Maxime, Julia, Annett, Marieke (Mittelfeld), Steffi, Nathi und Anne (Sturm) auf. Aber so richtig ins Spiel fanden sie nicht. Das Zusammenspiel, das Tempo, der Torabschluss und die Genauigkeit fehlten. Nathi traf in der neunten Minute zum 1:0. Steffen war alles andere als begeistert und wechselte gleich in der zwanzigsten Minute einmal durch, um dem Spiel neuen Schwung zu geben.
Dieser strategische Meisterzug ging aber nur schleppend auf. Trotzdem gelang es unseren Mädels, die Führung auszubauen. Steffi traf in der 25. Minute, Nathi in der in der 34. und Silke in der 40. Minute. Zur Halbzeit stand es nun also 4:0.
Steffen machte seine Pausenansage…. die Mädels nickten einfach nur und weiter ging es. Leider wissen wir nicht, was Steffen zu seinen Spielerinnen sagte, aber es wirkte auf jeden Fall. So fielen in der 47., in der 49. und in der 52. drei weitere Tore durch Marieke, Silke und Steffi. Die Führung war ausgebaut und ein Statement gesetzt. Jetzt hieß es weiter im Spiel bleiben und das Konzept des Trainers umzusetzen. Marieke und Steffi trafen in der 65. und 76. Minute nochmal. Auch Anne, die heute leider ihr Abschlussspiel spielte, da sie ein paar Monate auf Reisen geht, traf nochmal das Tor und erzielte den Siegtreffer zum 10:0 Endstand.
Fazit: zu viel Lob tut unseren Mädels nicht gut und die geheimen Ansagen in der Halbzeit wirken Wunder.

Bis zum nächsten Spiel
Euer Presseteam

Neue Saison für unsere Mädels!!

21.09.2017

Am Mittwoch, den 23.08.17 hieß es für unsere Mädels Tasche packen, Haare zusammenbinden und auf zum Spiel. Etwas verspätet stand nun das erste Saisonspiel auf dem Programm.
Neue Saison – neues System – 7er Feld – neue Mitspieler – neue Erfahrungen!!
Der erste Gegner unserer Mädels waren die Hänigserinnen vom TSV Friesen Hänigsen. Trotz der Nervosität vor dem Spiel, der einen oder anderen Unstimmigkeit und Verspätung, stand unsere Mannschaft um Silke, die in dieser Saison das Kapitänsamt übernommen hat, motiviert auf dem Platz. Im Kader waren: Joanne (Tor), Bianca (Abwehr), Silke (C), Julia, Maxime, Annett, Marieke, Annika (Mittelfeld), Steffi und Nathi (Sturm). Annett?? JA eine neue Spielerin, die den Weg nach Otze gefunden hat und nun die Mannschaft unterstützt und verstärkt – herzlich willkommen!
Aber nun zum Spiel. Die Zuschauer mussten nicht lange warten... Gleich in der zweiten Minute zappelte das Netz der Hänigserinnen zum ersten Mal. Marieke konnte das Leder nach einer wunderbaren Kombination von Bianca, Silke und Nathi sicher im Tor unterbringen. Das zweite Tor war dann ein Schuss von Bianca selbst, der „vermutlich“ genauso geplant war. Von der Mittellinie aus schloss Bianca in der fünften Minute zum 2:0 Zwischenstand ab. In der zehnten Minute war es Silke, die nach einer Flanke von Maxime erneut das Netz zum Wackeln brachte. Kurz drauf (15. und 28. Minute) konnten wir die Torschützenliste um einen Namen erweitern. Steffi traf zum 4:0 und dann zum 5:0. Die Mädels setzten das Spielsystem um und gaben Steffen keine Möglichkeiten zum Meckern. So war es wieder Marieke, die die Führung nochmal ausbaute. Jetzt soll aber besonders erwähnt werden, dass Annett gleich im ersten Spiel ihr erstes Tor erzielte – 7:0. Die Einkaufspolitik der Hertha sucht seinesgleichen.
Unglücklich für die Hänigserinnen fiel dann in der 37. Minute noch ein Eigentor. Zur Pause stand es nun also 8:0 und aus Otzer Sicht war alles gut. Steffen sprach sein Lob aus, ermahnte aber gleichzeitig zu einer konzentrierten zweiten Halbzeit und der Umsetzung des Spielsystems. Gesagt, getan. Unsere Mädels zeigten, was sie konnten und Julia (50. Minute), Silke (54. und 60. Minute), Steffi (65. Minute) und Marieke (80. und 85. Minute) brachten den Ball nach hervorragender Mannschaftsleistung im Tor unter. Zwischendurch kam noch ein weiteres Eigentor dazu. Endstand 15:0 aus der Sicht unserer Mädels.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Einstand in die Saison!
Euer Presseteam

Damenspielberichte und Saisonfinale

21.07.2017

Sonntag, der 30. April 2017: im Otzer Waldstadion kam es zum Aufeinandertreffen mit dem SC Wedemark. Ein gleich starker Gegner mit etwas mehr spielerischem Potential als die Hertha an diesem Tag. Allerdings waren es die Otzerinnen, die dem Gegner aus der Wedemark ein kleines Geschenk geschnürt hatten. Niemand anderes als Julia T. setzte sich gekonnt durch, nachdem sie hervorragend durch das Mittelfeld in Szene gesetzt und damit auf den Weg geschickt wurde. Julia hatte ausreichend Platz zum Anlaufen, und sie schloss gekonnt zum 1:0 ab. Da stand der Zeiger der Stadionuhr gerade mal auf Halb - 30 Minuten war das Spiel im Gange. Die Wedemarkerinnen hatte aber etwas dagegen, einem Rückstand hinterherzulaufen und kamen gleich nach ihrem Anstoß mit Gebrüll auf das Otzer Gehäuse und wurden keine fünf Minuten später auch dafür belohnt, 1:1.
Dann war erst einmal Pause, und nach dem Halbzeittee hatte Wedemark gleich wieder das Ruder in die Hand genommen und machte es ähnlich stark. Keine sechs Minuten war die zweite Hälfte alt, da zappelte der Ball wieder im Otzer Netz, 1:2! Jetzt war die Hertha gefragt...
Sie feuerten sich an und versuchten mit aller Kraft sich gegen eine drohende Niederlage zu stemmen. Dies gelang recht ordentlich, viele Zweikämpfe, einige Schrammen und dann folgte das Unglaubliche... Hertha kam mit (fast) letzter Kraft noch mal gefährlich vor das Tor des Gegners, etwas glücklich zwar, aber naja Fußball eben... dann schlug Steffi zu und machte die Otzerinnen glücklich! Endstand 2:2, und es war eine wirklich gerechte Punkteteilung.

Klasse Spiel Mädels, Euer Presseteam!


Am Sonntag, 07.05. spielte die Damenmannschaft um Steffen und Tobi bei SG Haimer-Dolgen/Rethmar. Hier sollten es unbedingt drei fette Punkte sein. Allen voran war es Hanna, die uns ihr, und auch das der Mannschaft, Stimmungsbild wieder gab.
Hanna sagte in unser Mikro: "Also wenn ich das Üben für das ABI extra ausfallen lasse, dann ja wohl nur für drei Punkte. Sonst gibts hier Ärger!" Soweit Hanna, natürlich mit einem Schmunzeln auf den Lippen.
So war es dann auch unsere Hanna, da in der 35. Minute das lang ersehnte und hochverdiente Führungstor schoss. Sehenswert und gnadenlos unter die Latte gehämmert, wahnsinns Tor zum 1:0!!! Danach sprang das Hertha Team nicht mehr höher, als es musste.
In der zweiten Hälfte kamen die Hertha Mädels wieder auf den Geschmack des Torerfolges und spielten sich wieder in ihr hohes und spielerisch starkes Tempo, und schlugen dann - zwar erst in der 86. Minute - aber erneut hochverdient zu. Dieses Mal war die Torschützin Lotti, die technisch hochbegabte Mitelfeldstrategin machte der Spielgemeinschaft klar, dass es heute keinen Weg an Otze vorbei gab.
Der Schlusspunkt war gesetzt und Hertha Otze (im Besonderen für Hanna) konnte sich nun über die drei Punkte freuen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Sieg, Euer Presseteam


Die folgenden Berichte fallen leider sehr kurz aus, da unser Pressemensch plötzlich und zweimal hintereinander in den jeweiligen Vereinskneipen versackt ist und lieber die Hallenmeisterschaft des "Bierpongs" im TV bei Sport 5 sehen wollte...


Am 10.05. spielte die Hertha gegen TuS Kleefeld in der heimischen Arena. Hertha Otze war an diesem Tag etwas ersatzgeschwächt und kränklich angeschlagen. Trotzdem liefen die Spielerin (gefühlt) um ihr Leben. Sie kämpften, grätschten, spielten und schossen. Leider aber machten die Kleefelder die Tore und am Ende stand es 2:0 gegen uns. Von einem verdienten Sieg kann man dieser Stelle nicht sprechen, aber wer die Tore macht, gewinnt zum Schluss immer! Kleefeld ist irgendwie ein kleiner Angstgegner von unseren Mädels?!


Der letzte Spieltag sollte der schwärzeste Tag des Otzer Damenfußballs 2016/2017 sein...
Es ging am 19.05. nach Pattensen. Ein Gegner auf Augenhöhe, eigentlich... aber an diesem Tag war alles anders! Hertha Otze kam von Anfang an nicht ins Spiel und alle Systemumstellungen und taktische Anweisungen ergaben keinerlei Veränderungen. Die mitgereisten Hertha-Anhänger gaben auf den Tribünen alles um ihrem Team beizustehen, aber jeder Schlachtruf oder die stimmungsvollen Fangesänge erreichten das Team nicht wirklich!
Schnell war allen klar: Hertha wird untergehen, die Frage war nur wie tief sie wohl fallen werden!? Nach knappen 32 Minuten stand es bereits 4:0, ehe unser Kapitän Marieke, die nach ihrer schweren Verletzung das erste Spiel machte, einen Anschlusstreffer erzielte! Ein hervorragend herausgespieltes Tor, leider aber zu spät und zu wenig! Denn nach der Pause gab es weitere sechs Gegentore und von Hertha Otze war nichts mehr zu sehen. Endstand 10:1!
Nach Spielende ist die komplette Mannschaft der Hertha geschlossen zur Stadionkurve gegangen, wo ihre tapferen Fans warteten und weiterhin ihre Truppe hochleben ließen.
Das Team um Steffen setzte sich auf den Rasen und genoss die Zurufe der Aufmunterung und hinterließ den Anschein, als ob man doch irgendwie gewonnen hatte. Die Moral der Hertha Damen ist ungebrochen und einfach fabelhaft.
Wer dieses große Ganze nicht liebt, ist selber schuld...

Eure Presseabteilung FSESFAM!!!!!!
Denn: Frauen spielen einfach schöner Fußball als Männer ;-)


Zum Ende der Saison werden uns leider verlassen:

Jacky, sie nimmt sich die lang ersehnte familiäre Auszeit und hat in Aussicht gestellt mal beim Training "vorbeischauen".
Julia T., sie verlässt die Hertha in Richtung Braunschweig. Dies geschah auf ihren Wunsch und der viel ihr ganz sicher nicht leicht. Wir sagen dazu nur: selbst bei einer Ablöse von 100 Millionen hätte wir lieber dich behalten, als das Geld zu nehmen. Vielleicht sieht man sich mal wieder..?
Anna Lena, sie nimmt jetzt Fahrt im Berufsleben auf und hat für Sport leider keine Zeit mehr. Vielleicht ergibt sich ja noch mal wieder eine Möglichkeit?
Zudem werden der Hertha ca vier Monate Jule und Johanna fehlen... sie bereisen die Welt! Viel Spaß dabei, viele tolle Eindrücke und passt auf euch auf! Wir hoffen auf Fotos und Erzählungen.


Zum Abschluss des Jahres ging es in den Garten von Silke, zur lauen Sommer-Saison-Abschluss-Party. Es war rundum ein stimmungsvoller Abend, an dem alle wichtigen Situationen aus der vergangenen Spielzeit Revue passiert gelassen wurden. Zudem wurden folgende Spielerinnen geehrt: Julia B., sie hatte die meiste Trainings- und Spielanwesenheit inne und Julia T. ist die Spielerin mit den meisten Toren für das Hertha Team! Für B. gab es einen Gutschein von Sport Polch und für T. ein eigens handsigniertes Trikot mit ihrer Nummer 16!

Als Randnotiz gibt es noch zu berichten, dass die Hertha Damen in der dritten Saison als Elfer, das zweite Mal das fairste Team der Liga ist! Lediglich ein gelbe Karte stand zum Ende zu Buche. Info: Im ersten Jahr ist es uns schon gelungen und in der zweiten Spielzeit war es der angenehme zweite Platz.
Dazu möchte das Presseteam noch folgendes sagen: SC Wedemark sollte sich hier mal an die eigene Nase fassen und die Unfairness bei anderen suchen. Des Weiteren einen lieben Gruß an den NfV, vielleicht sollte man in dieser "schweren" Zeit im Amateursport auch mal solche Dinge sehen und eventuell auch mal wertschätzen, z.B. durch eine kleine Auszeichnung. Leider wird aber immer nur berichtet, wenn es um Tumulte auf den Sportplätzen in der Region geht... naja schlechte Nachrichten lassen sich einfach besser verkaufen!

In diesem Sinne bedankte sich der gesamte Trainer- und Betreuerstab für die tolle Saison bei der Mannschaft!

Eine Pressemitteilung gibt es noch:
Tobi wird das Team nun doch aus privaten Gründen verlassen! Obwohl Steffen und das Team bis zum Schluss gehofft hatten, das sich ein Ende doch vermeiden lies... Allerdings können alle diesen Schritt nachvollziehen und wünschen Tobi auf diesem Wege alle erdenklichen Gute!
Dazu meinte Gerhard, der vom Vorstand extra zur Verabschiedung vorbeigekommen war: "Er ist als König gekommen und er geht als Legende. Wir danken Tobi für seinen außerordentlichen Dienst im Sinne des Vereins."

An diese Worte fügt das Presseteam nichts mehr hinzu... außer, DANKE Tobi!

Sonntag, 23.04.2017 - ein Fußballtag, der in Erinnerung bleiben sollte!

15.05.2017

In der heutigen Aufstellung fanden sie Joanne, Annika, Jacky, Lotti, Jojo, Julia B., Hanna, Silke, Bianca, Julia T. und unser Joker. Auf der Ersatzbank saß Jule und war trotz Verletzung mit ihrer Mannschaft zur gegnerischen Mannschaft, dem TSV Dollbergen, gereist. Unsere Mannschaft spielte sich so langsam ein und kam immer besser ins Spiel. Schnell war klar, wer hier heute das Spiel spielen sollte. Die mitgereisten Fans und verletzte Spielerinnen fingen an der Seitenlinie an zu frieren. Das Wetter war alles andere als apriltauglich - kein Hindernis allerdings für unsere Mädels. In der 20. Minute machte Julia T. das 1:0 für die Hertha, zu diesem Zeitpunkt wohl verdient und lange überfällig. Julia T. war warmgespielt und legte keine drei Minuten später noch einen Treffer nach. Die Seitenlinie sprang und jubelte, keiner dachte mehr an die unerbittliche Kälte. Die Otzer Mädels gingen einen Gang zurück und betrachteten das Spiel fast als Außenstehende. So verging die erste Halbzeit ohne weitere Tore, auch wenn diese wirklich machbar gewesen wären?! Die Halbzeitbesprechung fand leider ohne Reporter oder Spione statt, deswegen haben wir keine Ahnung, was vor sich ging... aber es hat nochmal einen Schalter in der Köpfen der Mädels umgelegt. In Minute 51 und 75 traf unser Joker! Hier wurden wir gebeten aufgrund der Prominenz und der "Neuheit" im Team auf einen Namen zu verzichten. Die 79. Minute war dann eine Glückssekunde der Dollbergerinnen, die machten ihr Tor des Tages. Danach war aber gut - kein Durchkommen mehr in der Otzer Abwehrreihe. Auf der andern Seite konnte Jojo von ihrem Tempo Gebrauch machen und steckte gleich zweimal den Ball hervorragend durch. Einmal verwandelte Julia T. in der 80. Minute die Hereingabe und beim zweiten Mal stand unser Joker goldrichtig und machte den Endstand in der 88. Minute von 6:1 perfekt!

Winterwetter, Torfestival und viel mehr! Eure Presseabteilung FSESFAM

Auswärts gegen den Tabellenzweiten

15.05.2017

Aus der Vergangenheit ist die Presseabteilung der Damenmannschaft des SV Hertha Otze seinen Lesern noch der Bericht von dem Auswärtsspiel gegen Hannover 96 schuldig. Um es kurz zu machen: 7:0 gegen uns. Ein Spiel wo für beide Mannschaften hätte mehr drin sein können. Der Hannoverranerinnen gingen erst nach 23 Minuten in Führung und merkten bis zum Schluss nicht, dass die Hertha nur mit 10 Spielerinnen auf dem Platz stand. Für die Otzerinnen sorgte das starke Verkehrsaufkommen und einige Verletzte für diese dünne Besetzung. Am Ende des Tages hatten zehn starke Otzerinnen tapfer gekämpft!! An dieser Stelle wollen wir noch kurz unseren neuen Fotografen vorstellen, Christoph gehört von nun an zu der Presseabteilung dazu und liefert wunderbare Bilder.

Vielen Dank, FSESFAM

09.04.2017: Heimspiel der Otzer Mädels

09.04.2017

Die Sonne schien, die Stimmung war berauschend und der Wille war da! Ein Fußballsonntag vom Feinsten stand im Otzer Waldstadion auf dem Programm. Der Gegner heute hieß 1. FC Brelingen. Sowohl die Spielerinnen als auch Steffen fieberten dem Anpfiff entgegen... so konnte Brelingen in den vergangenen Spielen immer wieder bezwungen werden und genau das sollte auch heute wieder passieren. Die weißen Trikots wurden ausgepackt und das Warmmachprogramm gestartet. Nach einer letzen Besprechung in der Kabine liefen die Otzer Mädels auf.
In der Startelf heute: Joanne, Julia B., Bianca, Silke, Michelle, Iris, Jacky, Hanna, Jojo, Julia T. und Tash. Zum ersten Mal liefen die Otzer Mädels mit einer Viererkette in der Abwehr auf und brauchten Zeit, um sich daran zu gewöhnen. 1, 2, 3 Minuten vergingen... die Spannung war zu spüren denn so langsam sollte ein Tor her. Vor allem in den Reihen der Brelingerinnen äußerte sich das immer wieder mit Meckern und unfairem Verhalten in den Zweikämpfen.
Der erste Schock kam dann auch schon in der siebten Minute. Silke ging zu Boden und humpelte kurz darauf vom Platz. Noch eine Verletzte?? Hoffentlich nicht! Wiebke kam für sie in das Spiel und agierte über die Außen. Vielen Dank für deinen heutigen Einsatz! Das Spiel ging weiter und auch Silke stand wieder einsatzbereit am Rand. Die Zweikämpfe wurden intensiver und die Stimmen auf dem Platz immer lauter. Eine richtige Ordnung ließ sich von den Otzer Mädels leider nicht bilden, und sie liefen im Spiel hinterher. Hier war es Jojo, die von Bianca nach dem Spiel als "springendes Reh" bezeichnet wurde, die den Ball immer wieder an zwei, drei, vier Brelingerinnen vorbei steckte und die ein oder andere Chance zum Vorstoß bekam. Leider erfolglos. Trotzdem leisteten die Mädels viel, gingen immer wieder in die Zweikämpfe und bekam langsam Schwung um ein Spiel auf Augenhöhe zu führen. So verstrich die erste Halbzeit ohne ein Tor. Aber trotzdem hatten die Mädels der Hertha vor dem Abpfiff noch mehrere Chancen in Führung zu gehen. Schade.
In der Halbzeitpause wurde nochmal umgestellt. Dann war wieder Anpfiff. Brelingen wollte mehr und sofort attackierten sie die Otzer Mädels, die wieder etwas Zeit brauchten, um ihren Spielfluss zurückzubekommen. Neun Minuten nach Wiederanpfiff war unsere Abwehrkette zu weit vorgerückt und wurde von zwei schnellen Brelingerinnen Überlaufen, die den Führungstreffer erzielten. Ein Rückschlag. Die Mädels hatten ein wirklich super Spiel bis hierhin gegeben. Weitermachen war die Ansage. Spannend wie eh und je wurde der Ball wieder ins Rollen gebracht. Brelingen wollte mehr und Otze wollte anschließen. Beide Teams kämpften. Zum Glück muss man sagen, dass die Spielerinnen des 1. FC noch einen Lattenschuss vergaben und zweimal am leeren Tor vorbei schossen. Trotzdem schafften es Jo-Jo, Julia und Iris immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Strafraum zu sein - leider erfolglos. Die wohl größte Chance hatte Julia in der 79. Minuten, hier ging ihr Freistoß nur ganz knapp über das Tor. Zum Ende wurde es nochmal richtig spannend. Otze wollte unbedingt noch einen Punkt bekommen. Daraus wurde nichts mehr und der Schiri pfiff ab. Erleichterung auf Seiten der Gegner, die in den letzten Minuten Angst um ihren Sieg hatten. Enttäuschung und ein kleines bisschen Frust auf Seiten der Heimmannschaft, die sich diesen Sieg verdient hätte. Köpfe hoch Mädels, weiter geht's!
P.S. Wenn nächste Saison alle Mädels wieder in Brelingen sind, wird es die Revanche geben.
P.P.S. Vielen Dank an unsere SECHS Spielerinnen, die am Spielfeldrand verletzt oder noch ohne Pass zuschauten und ihre Mannschaft unterstützten!

Für euch immer dabei, beim Frauenfußball des SV Hertha Otze! FSESFAM

20.03.2017: Heimspiel gegen den Tabellenersten Sparta Langenhagen

09.04.2017

Unsere Arena war bei unserem ersten Heimspiel der Rückrunde zur Freude der Spielerinnen zum Bersten gefüllt und das Wetter war herrlich. Man will meinen - beste Voraussetzungen. Heute konnten wir auf eine halbwegs neue Aufstellung zurückgreifen. Im Tor: Michelle, in der Abwehr: Jojo, Bianca und Jacky, im defensiven Mittelfeld: Iris und Silke, auf den Außen: Hanna und Annika, im offensiven Mittelfeld: Julia T. und Tash und im Sturm: Joanne. Auffällig hierbei ist Iris, die durch eine Blitzheilung quasi wieder auf den Platz katapultiert wurde. Schön, dass du wieder dabei bist! Auch mit Michelle im Tor konnten wir auf einen Joker zurückgreifen. Trotz allem gab es auch ein riesen Loch in der Mitte. Marieke wird der Hertha aufgrund eines gebrochenen Fußes für längere Zeit auf dem Feld fehlen! Gute Besserung auf diesem Wege noch mal von uns allen!!!
Zurück zum Spitzenspiel: der Spielverlauf verlief wie zu erwarten gegen die Otze Mädels. Obwohl Bianca (die heute zum zweiten Mal nach langer Verletzungspause in ihrer 13 auflaufen dürfte - wir freuen uns alle sehr!) ihre Abwehrreihe prima im Griff hatte und auch das Mittelfeld die Anweisungen der Trainer super umsetzte, machten die Spartanerinnen keinerlei Anstalten, Hertha auch nur einmal in Ballnähe kommen zu lassen. Hier war der Wunsch zum Ausbauen der Tabellenspitze Programm. Hertha spielte mutig mit, griff sogar zwei oder drei Mal die Spartanerinnen an. Das Hauptaugenmerk auf der Defensive wurde aber nicht verloren. Steffen begründete die Aufstellung so: "Sparta kann mit einer guten Defensive nicht umgehen und verrennt sich dann." Und er sollte recht behalten... so stachelten sich die Gegenspielerinnen schon nach 10 Minuten gegenseitig an, warum nichts laufen würde und bekamen merklich immer schlechtere Stimmung - damit hatten sie wohl nicht gerechnet. Die Otzer Trainer am Spielfeldrand waren begeistert... ein Start ganz nach ihrem Geschmack.
Nach knapp 30 Minuten konnten die überlegenen Spartanerinnen das erste Mal den Ball im Otzer Gehäuse unterbringen. Nun lag die Hertha unglücklich 1:0 hinten. Ein Gegentreffer, der verhindert hätte werden können. Spielerisch war dann heute doch nicht so viel daraus zu machen, die Spartanerinnen waren einfach besser. Dazu muss man aber sagen, dass gerade Julia T. und Hanna mit ihrer ganzen Kämpfernatur ihr bestes gaben, das Aufbauspiel der Gegnerinnen schon früh zu stören. Auch Tash und Hilke, die sich vorne immer wieder abwechselten verursachten den ein oder anderen Fluch auf Seiten der Spartanerinnen. Trotzdem dauerte es nur weitere zehn Minuten, und das Netz des Otzer Tores zappelte schon wieder: 2:0 für die Gegner. Bis zur Pause waren es nur fünf Minuten, und so langsam merkte man auf Seiten der Otzer die Blessuren und den Mangel an Auswechselspielerinnen. Noch einmal kamen die Spartanerinnen gefährlich vor das Otzer Tor, aber die Abwehr ließ keinen vernünftigen Schuss mehr zu und so ging es mit einem Rückstand von 2:0 in die Halbzeit.
Die Kräfte wurden gesammelt und die Trainer hatten noch die ein oder andere taktische Ansage zu machen. Das Spiel ging weiter... Eins war klar, Sparta war noch nicht fertig und forderte so gleich zum Wiederanpfiff unsere Michelle heraus, die die Prüfung ganz hervorragend meisterte. Einmal Luft holen und dann weiter machen. Leider gab es in der 53. Minute Gegentreffer Nummer 3. Den Otzer Mädels war klar, dass hier heute nichts mehr zu holen war und machten hinten zu. Zwanzig Minuten ließen die wirklich gut spielenden Otzerinnen nichts mehr zu. Schlugen den Ball ein ums andere Mal wieder aus dem 16er oder gingen in die Zweikämpfe als würde noch viel auf dem Spiel stehen. Sparta Langenhagen machte dann in der 75. und 83. Minuten noch die Treffer 4 und 5, dann war gut.
Super abgekämpfte Mädels aus Otze verließen das Feld trotzdem mit einem Lächeln. Heute wurde alles gegeben, die Ansagen der Trainer gut umgesetzt und der Gegner in Zaum gehalten. Auch die verletzten Mädels Jule, Anne (die leider noch kein Spiel für uns absolvieren konnte, aber von der wir großes erwarten) und Marieke, die ihre Mädels von der Bank aus angefeuert hatten, waren stolz auf die Leistung ihrer Mitspielerinnen. Fazit: super Spiel gegen sehr starke Gegner und eine taktische Meisterleistung der Trainer.

Sonne, Sonntag, Fußball!
Für euch immer dabei FSESFAM

Rückrundenauftakt beim SC Langenhagen am 11.03.2017

09.04.2017

Die Otzer Mädels waren motiviert und vorbereitet bis in die Haarspitzen. Schon beim Aufwärmen war zu spüren, dass hier heute ein Sieg her sollte und die Mädels bereit waren dafür zu kämpfen.
Aus der Vergangenheit wissen wir, dass der SCL nie wirklich gut spielt und dennoch seine Tore macht und damit viele Punkte sammelt. Hertha war also gewarnt und stellte, trotz einiger Verletzten im Kader, dementsprechend auf. Die beiden Trainer konnten auf zwölf Spielerinnen zurückgreifen!
So waren es zu Beginn: Joanne im Tor, Bianca, Julia B. und Annika in der Abwehr, Jacky und Silke im defensiven Mittelfeld, Maxime und Hanna über die Außen, Eileen und Marieke (hier die große Überraschung) im offensiven Mittelfeld und Hilke im Sturm, die den Langenhagerinnen die Stirn bieten wollten.
Leider musste sich das Hertha Team in der Winterpause von diversen Spielerinnen und einem ihrer langjährigen Trainer verabschieden! Wir drücken den Spielerinnen für ihre Zukunft natürlich die Daumen! Für unseren Daniel könnten wir einen ganz eigenen Hertha Kurier füllen! Wir sind dir für deinen Einsatz und die geleistet Arbeit unendlich dankbar und werden die von jedem Sieg mindestens einen Punkt widmen. Da es von dir und uns so viele Bilder gibt, haben wir uns spontan für eines entscheiden, welches uns für immer an dich erinnern wird!
Nun aber endlich zum Spiel... Zur Freude aller mitgereisten Fans konnten wir sehen, dass die pfeilschnelle Marieke im offensiven Mittelfeld zu finden war. Eine ungewohnte Position, aber damit war eins klar, das sollte Hochgeschwindigkeitsfußball versprechen. Anpfiff!
Es dauerte einige Minuten, bis sich die Otzer Mädels gesammelt und sortiert hatten und den Ball aus ihrer eigenen Hälfte herausspielen konnten. Somit bot sich in der vierten Minute die erste Gelegenheit, einen Angriff auf das Gehäuse der Langernhagerinnen zu starten. Hier war es Eileen, die im Augenwinkel sah, wie sich Marieke von ihrer Gegenspielerin löste und den Turbo startet. Nachdem der Ball gespielt war, nahm Marieke diesen an und wollte sich an der Seitenlinie einen Weg nach vorne bahnen. Noch einmal konnte sie den Ball mit Schwung versorgen und war bereits fast auf dem Weg alleine vor das Tor zu kommen. Fast... Durch eine ganz miese Grätsche von hinten in die Beine würde sie übel gestoppt! Marieke sank sofort zu Boden und sollte diesen auch nicht mehr aus eigener Kraft verlassen können. Ein Schock für die ganze Mannschaft. Nach der Behandlung auf dem Feld und dem Heruntertragen der Verletzten, war der Schiedsrichter tatsächlich in der Lage ROT für die Aktion zu geben. Nun standen auf jeder Seite zehn Spielerinnen auf dem Feld. Auch die Otzer Mädels spielten erstmal mit zehn Spielerinnen weiter, da es die Zwölfte (heute Julia T.) aus dem Kader erst zu zweiten Halbzeit auflaufen konnte. Was für eine Gerechtigkeit!?
Während der Behandlung von Marieke war ein sehr einseitiger Spielverlauf zu erkennen... Der SCL bemühte sich um einen Spielfluss und die Hertha hatte sehr mit dem Verlust von Marieke zu kämpfen. Einzig ein Schüsschen gab es von Seiten des SCL, der den Weg Richtung Tor von unsere Joanne fand. Das dieser dann aber auch noch ganz unglücklich von einer stark spielenden Julia B. abgefälscht wurde und den Führungstreffer des SCL bracht, setzte die Pechsträhne dieses Spieltages fort. So stand es nach knapp 40 Minuten 1:0 für den SCL.
Trotzdem folgt hier nun ein Lob an unsere Spielerinnen, die die erste Halbzeit souverän spielten und ihre Aufgabe gut umsetzen. Der gewünschte Sieg wurde aber in den Hintergrund gerückt. Die Aufstellung ließ keinen Offensivfußball mehr zu.
Nach der Halbzeit blieb Marieke in der Kabine. Für sie war der heutige Spieltag trotzdem längerer Behandlung und riesigem Ehrgeiz leider zu Ende. Den Hoffnungsschimmer gab Julia T., die es pünktlich zur zweiten Halbzeit schaffte und neuen Schwung in das offensive Mittelfeld der Otzer Mädels brachte. Die Niederlage sollte verhindert werden - leider ohne Erfolg. In der zweiten Hälfte fielen dann noch die Treffer zwei (58.) und drei (86.)! Um ehrlich zu sein, muss man sagen, dass der Sieg des SCL verdient war, aber das WIE sollte die Fußballwelt noch länger beschäftigen.
Das Schlimme an dieser schweren Niederlage ist im Grunde die noch nicht diagnostiziert Verletzung von Marieke. Hier waren es die Ungewissheit und die Schmerzen, die sich von Marieke auf die gesamte Mannschaft ausbreiteten und die Situation schwieriger werden ließ.
Mit hängenden Köpfen fuhren die Otzer Mädels nach Hause. Auf diesem Weg wurde dann noch die medizinische Abteilung zu Rate gezogen. Der Herr Dr. Wohlmüller-Beilkenfahrt begab sich vor unser Mikro und sprach: "Nach der ersten Einschätzung kann es alles sein, von Verstauchung über Bänderriss bis Bruch. Eine ärztliche Behandlung und ein Ausfall von Marieke wird es wohl aber geben müssen!"

Fazit: eine ganz harte Niederlage!
P.S. Auch Hanna, Eileen und Maxime haben Blessuren aus dem Spiel mit nach Hause genommen!

Für Euch am Spielfeldrand, FSESFAM

25. Februar 2017: Hallentunier in Godshorn

16.03.2017

Zum letzten Mal für diese Winterpause ging es für die Mädels vom SV Hertha Otze zu einem auswärtigen Hallentunier. Die beiden Trainer und die mitgereisten Fans sollten an diesem Samstag eine klasse Vorstellung von ihrem Team zu sehen bekommen. Dass es sich dabei um gerade mal 5½ Spielerinnen handelte, interessierte hier keinen.
5½ Spielerinnen, da wir mit Silke (heute für uns im Tor), Hilke, Johanna, Julia B. und Marieke das erste Spiel gerade so mit der geforderten Anzahl antreten konnten. Erst später kam die am Tag zuvor gelandete, legendäre Maxime dazu. Aufgrund ihres Auslandsaufenthaltes in England musste die Mannschaft ein halbes Jahr auf ihre Künste und ihr Talent verzichten. Sowohl die Presseabteilung als auch die Mannschaft freut sich, Maxime wieder in ihren Reihen zu wissen.
Das erste Spiel musste also von unserem kleinen Kader durchspielt werden. Alle, die schon einmal in der Halle Fußball gespielt haben, wissen, wie anstrengend das sein kann und wie langsam zehn Minuten vergehen. Trotzdem war die Motivation der Mannschaft zu spüren, und so ertönte zum ersten Mal an diesem Samstag der Anpfiff für den SV Hertha Otze. Der Gegner hieß TSV Groß Munzel und war mit ihren A-Juniorinnen angereist. Schnell gingen die A-Juniorinnen in Führung und ließen unseren Mädels keine Zeit zum Luftholen. Das Spiel zog sich hin wie ein Kaugummi und war trotzdem noch zur Hälfte zu spielen. Angefeuert durch die Fans Jule und Bianca, die leider beide verletzungsbedingt ausgefallen sind, und Greta wurde das Team angetrieben und brachte es so noch zum Ausgleichstreffer. Hier war es die super Vorarbeit von Julia B. und die vergebene Torchance von Johanna, die es Marieke ermöglichten, den „Abpraller“ im Tor zu versenken. Kurz vor Schluss, alle hatten schon mit der Luft zu kämpfen, vergab Hilke noch eine großartige Möglichkeit zum Führungstreffer und so blieb es beim 1:1 im ersten Spiel.
Fast eine Stunde Verschnaufpause lagen zwischen dem ersten und dem zweiten Spiel. Ab da durften wir dann aus dem Vollen schöpfen und hatten eine Auswechselspielerin am Spielfeldrand. Der nächste Gegner hieß 1. FC Brelingen und war unseren Mädels schon aus der laufenden Saison bekannt. Ein Sieg sollte her - leichter gesagt als getan. Die Otzerinnen gaben alles und versuchten immer wieder den Ball im Tor unterzukriegen, leider ohne Erfolg. Die Brelingerinnen erwischten unsere Silke zweimal auf dem falschen Fuß und konnten so den Endstand von 2:0 für sich ausmachen. Hierzu muss man sagen, dass Silke ohne großes Training zum ersten Mal zwischen den Pfosten stand und wirklich souverän ihr Gehäuse verteidigte.
Auch das nächste Spiel lief ähnlich für die Otzerinnen. Sie kämpften, spielen super, kamen aber nicht zum Torerfolg. Die Hannoveranerinnen von 96 spielten ihr Spiel und bekamen zwei Tore von unseren Mädels geschenkt. Auch hier der Endstand von 2:0 gegen uns.
Die Pausen zwischen den Spielen wurden kürzer und die Kräfte der Spielerinnen waren immer schwerer zu mobilisieren. Im vorletzten Spiel, dem letzten Spiel von Julia B., die uns danach aufgrund einer schulischen Veranstaltung leider verlassen musste, wollten die Mädels trotzdem einen Sieg erspielen. Gesagt, getan! Der Gegner VfL Bückeburg war unbekannt und sollte gleich die volle Ladung zu spüren bekommen. Trotz des Führungstreffers des Gegners waren die Mädels auf dem Platz der Überzeugung, das Spiel zu gewinnen. Hilke, die ihre Mädels mit ihrem Kämpfergeist antrieb, blieb leider torlos, sorgte aber noch mal für viel Wirbel vor dem gegnerischen Gehäuse, bevor sie sich ausruhen durfte. In diesem Spiel waren es Johanna und Maxime, die die Otzerinnen zu ihren wohlverdienten Sieg schossen. Danach verließ uns Julia b., die ein wirklich super Turnier spielte.
Leider hatten wir unser Weiterkommen aus der Hand gegeben und waren nach dem Unentschieden von dem TSV Groß Munzel und Hannover 96 aus dem Turnier ausgeschieden.
Das letzte Spiel war also von keiner Bedeutung für unsere Mädels und sollte einfach Spaß machen. Silke tauschte ihr Torwarttrikot gegen ein Spielertrikot ein und nun stand Hilke im letzten Spiel zwischen den Pfosten. Es ging um nichts, aber unsere Mädels spielten als würde alles davon abhängen. Keine dreißig Sekunden nach dem Anpfiff zappelte der Ball, geschossen von Marieke, zum ersten Mal im Gehäuse von den Gegnerinnen des TSV Klein Heidorn. Die Fans auf der Tribüne saßen noch gar nicht, da sprangen sie schon wieder auf. Wir danken Jule, Bianca und Greta für die super tolle Unterstützung! Als die Halle sich wieder etwas beruhigt hatte, überlegte sich Johanna, ein Tor nachzulegen und und baute die Führung noch vor Ablauf der zweiten Minute auf 2:0 aus. Die Otzer Mädels waren zufrieden, die Klein Heidornerinnen waren jetzt wach und wollten noch mehr. Für sie ging es mit einem Sieg bei diesem Turnier noch weiter. Sie holten nochmal auf und trafen zweimal in das Tor von unseren Mädels. Schade, aber einen Sieg wollten wir ihnen nicht mehr schenken. Das Spiel endete 2:2.
Das Turnier war ein super Abschluss und jetzt wünschen wir unseren Mädels ganz viel Erfolg und vor allem Spaß in der Rückrunde!

Eure Presseabteilung FSESFAM

Hertha Damen vs SC Wedemark

21.01.2017

Am 27.11.2016 sollte das Spiel der Otzer Mädels im heimischen Stadion am Heeg gegen SC Wedemark stattfinden. Leider konnte der Gegner nicht antreten!
Trotz vieler Telefonate und Versuche das Spiel noch zu verlegen, beschlossen beide Cheftrainer, das Spiel ausfallen zu lassen. Mit dem klaren Vorteil für die Hertha, da uns in diesem Fall der Sieg zugesprochen wird! 5:0 Wertung für Otze und natürlich auch die drei Punkte. Ein Sieg ist zwar immer etwas schönes, aber Tobi sagte uns: „Spiele gewinne ich lieber auf dem Feld.“ Dann fügte er an: „Mir tut es in solchen Fällen immer um die Mädels leid. Schließlich geht es uns und auch Wedemark darum, den Leuten zu ermöglichen, der schönste Nebensache auf der Welt nachzugehen – Fußball zu spielen!“
Wir drücken dem SC Wedemark an dieser Stelle die Daumen, dass die Verletzungsmisere ihr Ende findet und freuen uns schon jetzt auf ein „echtes“ Wiedersehen.

Euer Team um die Mädchen – Fußball beim schönsten Verein in der Region, FSESFAM

Hertha Damen vs MTV Ilten

21.01.2017

Der 20.11.2016 im Otzer Waldstadion war ein relativ kalter Sonntag. Somit nicht das allerbeste Fussballwetter... dennoch fanden viele Anhänger der Otzer Mädels den Weg in die Arena. Der Gegner hieß heute: MTV Ilten
Ilten ist eine vergleichbare Mannschaft zu den Otzerinnen. Defensiv stark und noch vorne eine absolute Wundertüte. Nach einer lockeren Anfangsviertelstunde hob sich die Spielgeschwindigkeit an, beide Teams drückten nun aufs Tempo. Man merkte, dass die Mannschaften vor der Halbzeit noch versuchen wollten, vielleicht einen Treffer zu erzielen. Otze überraschte übrings mit einer neuen großen Veränderung in der Aufstellung, denn unser Mittelfeld-Ass Nujin stand, zur Verwunderung aller, zwischen den Pfosten. Daniel und Steffen hatten diese Idee vor wenigen Tagen im Training ausprobiert und konnten Tobi mit dieser Art zu spielen überzeugen. Dafür kam Joanne in den Genuss auf dem Feld zu spielen – im Sturm! Das Spiel ging sehr gut auf... Neben Jule und Julia T, die richtig gute Chancen zur Führung hatten, waren auch Hilke und Nina mit aussichtsreichen Aktionen dabei – Leider war nichts von Erfolg gekrönt, und so stand es zur Pause noch 0:0.
Da Otze an diesem Tag mit nur einer Auswechselspielerin auskommen musste, wurde besonders im Offensivbereich oft ein- und ausgewechselt, um einfach Kräfte zu sparen. Natürlich litt dabei etwas der Spielfluss, aber die Otzer Mädels machten einen super Job! Nach Wiederanstoß legte Hertha wieder gleich mit Vollgas los und stellte den Gegner aus Ilten vor ungeheure Aufgaben. Aber Ilten schaffte es immer wieder, vor allem mit viel Glück, dass Hertha immer noch Tor erzielen konnte. Ilten war selbstverständlich auch nicht untätig und stand dem Otzer Tor ebenso zu nahe, hier waren immer wieder Marieke, Silke, Sue und besonders Julia B gefragt, alles zu vereiteln. In der Otzer Offensive konnten wir uns freuen, Wiebke agieren zu sehen, die uns kurzfristig aushelfen konnte. Wiebke ist zwar „nur“ ein Backup für den Kader und trainiert nicht einmal mit unserem Kader, aber wenn sie mitspielt, dann merkt man das nicht. Sie spielt mit dem Team und das Team mit ihr, als ob sie schon immer dabei war und ist!
Das Match ging nun in die 60ste Minute, und Hertha Otze war einmal unaufmerksam, da stocherte sich die beste Spielerin des MTV durch die Defensive. Jacky nahm noch mal den Kampf auf und versuchte mit eine wahren Blutgrätsche den Torschuss zu verhindern. Doch leider kam dieser Einsatz zu spät und Jessica schloss mit einem gekonnten Picke-Vollspann-Schuss ab. Der Ball konnten sein Ziel aus gut 6,20 Metern leider nicht mehr verfehlen, und so stand es leider ein wenig unverdient 0:1 gegen Hertha. Die Otzerinnen spielten jetzt noch mal drauflos, als ob es kein morgen mehr geben würde. Alle Spielerinnen feuerten sich gegenseitig an und das ganze Team wollte unbedingt den Ausgleich schaffen. Alle Bemühungen verpufften allerdings in den Abwehrreihen des MTV, weil die sich natürlich 30 Minuten lang mit Frau und Maus ausschließlich in ihrer Hälfte aufhielten, um zu verteidigten.
So endete die Partie 0:1, und Hertha Otze musste dem Gegner aus Ilten die drei Punkt überlassen. Teamspirit war heute aber hervorragend, so die Erkenntnis von Tobi nach dem Spiel.
„Verlieren ist aber nie schön“, fügte Tobi dann noch hinzu!

Für Euch am Spielfeldrand dabei, die Presseabteilung FSESFAM

Kurzberichte zu den vergangenen Spielen der Hertha Damen

18.11.2016

Am 17.08.2016 gastierten die Hertha Mädels beim MTV Ilten zum Punktspiel in dieser noch sehr jungen Saison. Nach einem Traumstart in dem Otzer Waldstadion wollten die Otzerinnen direkt nachlegen und hatten mit Ilten sicherlich nicht den leichtesten Gegner erwischt. Und so kam es dann auch dazu, dass die Otzerinnen etwas zu taff agierten und der MTV zu den besseren Chancen kam als unsere Damen. MTV erspielte sich bis zur Halbzeit eine gute 2:0 Führung und untermauerte die gute Leistung noch mit einem dritten Treffer zum Ende des Spiels. Für die Hertha Damen ist mit Sicherheit nicht die Welt zusammengebrochen, aber mehr erhofft hatte man sich schon.

Der 20.08.2016 war der Tag, der in die Geschichte des Damenfußballs eingehen sollte. An diesem Tag spielten wir mit einer absoluten Rumpftruppe (gerade so 11 Leute). Hier waren es Urlaube, Krankheiten und sonst was, was den Kader von 21 Leuten auf ELF schrumpfen lies... Die beiden Trainer Daniel und Tobi gaben sich dennoch siegessicher, da es gegen das Schlusslicht der Liga ging – TSV Limmer! Der TSV war ebenso mager besetzt wie die Otzerinnen und aufgrund der sommerlichen Temperaturen einigten sich beide Mannschaften auf zwei zusätzliche Trinkpausen. Diese Pausen sollten noch entscheidend für den Spielverlauf sein... trotz guter Aktionen der Hertha Damen ging der TSV etwas unverdient in Führung. Immer wieder scheiterten die Otzerinnen an der Schlussfrau und an sich selber. So wurden 1000%ige Chance von unseren Stürmerinnen nicht genutzt, und zum Ende der ersten Hälfte stand ein 1:0 Rückstand zu buche. Erst ab der 75 Minute konnte Hertha Otze den Rückstand drehen und dank einer guten zweiten Hälfte auch den verdienten 2:1 Erfolg sichern. Gratulation!

Sonntag der 28.08.2016, ein Tag der besser nicht hätte sein können zum Fußball spielen – zu Gast in Otze war der SC Langenhagen. Das sahen sowohl die Zuschauer in Otze, wie auch die Trainer und Spielerinnen der Hertha. Leider war der berühmte Fußballgott (wenn es ihn denn gibt) nicht der Meinung! Es ergab sich ein relativ müder kick, mit vielen kleinen Nicklichkeiten zwischen den beiden Mannschaften. Immer wieder musste der Schiri das Spiel wegen irgendwelcher Fouls unterbrechen. Dabei konnte kein Spielfluss entstehen, und die Otzerinnen mussten mit zwei Gegentoren, resultierend aus Standards, in die Kabine. Danach bot sich ein ähnliches Bild: Hertha Otze war bemüht dagegenzuhalten, musste aber zusehen, wie der SC Langenhagen vor der 80. Minute das 3:0 machte. Die Zuschauer verließen schon vor dem Ende das Stadion, um den Weg nach Hause anzutreten. Hertha wurde mit schwacher Leistung und einer verdienten Niederlage allein auf dem Feld gelassen. Kopf hoch, Mädels... es geht immer weiter!

Wieder ein Heimspiel der Hertha im Otzer Waldstadion, am 11.09.2016 spielten wir gegen Hannover 96 (kurz HSV). Auf alles waren die Trainer eingestellt. Tobi meinte noch lange vor dem Spiel: „wenn 96 kommt, ist immer mit sehr viel Gegenwind zu rechnen!“. Etwas lag Tobi aber schon daneben. Alle Kommentatoren auf den Rängen waren sich nach kurzer Spieldauer im Klaren: viel reißt der HSV heute nicht. Erschreckend schlecht agierten die HSV Damen, viele Fehlpässe, kein Zug zum Tor und in der Abwehr war Schweizer Käse angesagt. Hertha Otze hatte hier mit wesentlich mehr Druck des Gegners gerechnet, so ergaben sich auch Chancen für die Otzerinnen. Leider lag das Glück wieder in der anderen Ecke. Eine kaum gut herausgespielte Situation nutze 96, um noch vor dem Pausenpfiff in Führung zu gehen – Leider. Nach der Halbzeitansprache der Hertha Trainier kam Otze wie neu aufgeladen aus der Umkleide. Es wurde munter aufgespielt – man hatte auch nichts mehr zu verlieren! Trotz vieler guter Szenen blieb Hertha erfolglos und bei einem der wenigen Konterversuche des HSV gelang auch noch der glückliche Treffer zum 2:0. Hertha war geschlagen, und das eigentlich ein bisschen ungerecht.

28.09.2016 Heimspiel der Hertha gegen einen alten Bekannten der letzten Jahre, TSV Dollbergen. Gegen Dollbergen musste schon eine gute Leistung her, um diesen Gegner in die Schranken zu weisen... leider gelang Hertha an diesem Tag nichts bis gar nichts. Schnell lagen wir mit 2:0 hinten und fanden auch kein richtiges Mittel um wieder zurückzukommen. Dann war Pause. Otze musste bis zur 62. Minute warten, ehe niemand anderes als Nujin der Hertha wieder etwas Leben einhauchte – es war ein Weitschuss aus guten 40 Metern, der wie an der Schnur gezogen im oberen Torwinkel einschlug. Tor-des-Monats-verdächtig... Danach brach Otze aber kräftemäßig auseinander und gab sich seinem Schicksal hin, kassierte noch zwei Gegentreffer (die vermeidbar gewesen wären) und gingen mit 4:1 unter. Die Defensive der Otzerinnen war heute nicht am Ort des Geschehens.

Aufgalopp beim Spitzenreiter, der DJK Sparta Langenhagen, am 02.10.2016! Daniel sagte vor der Partie passend, wenn wir heute nicht unter die Räder geraten, ist es quasi ein Sieg! Die besten Torschützen der Liga sind in den Reihen der Sparta. Das Spiel hielt auf jeden Fall was es versprach, Sparta bot eine klasse Leistung von der ersten Sekunde an - und was machte Hertha...? Die hielt extrem mutig dagegen und erspielte sich hin und wieder mal etwas Luft. Natürlich war das Offensivgebilde von Sparta unglaublich, wenn die Mannschaft nun nicht am Anfang soviel rotiert hätte, wäre Otze mit Sicherheit schnell in den Rückstand geraten. So mussten die Gastgeber bis zur 30. Minute warten, ehe sie den ersten Treffer feiern konnten. Hertha war bis dahin ein guter Gegner und machte einen super Job. Aber Sparta wurde sofort munter und legte unmittelbar nach dem Anstoß nach. Keine fünf Minuten waren nach dem 1:0 vergangen, da zappelte der Ball wieder im Otzer Netz – 2:0 Sparta. Nun war der Zuschauer gespannt was passiert... und... es passierte nichts mehr! Sparta war froh zu führen, und Hertha stellte sich wieder kompakter auf. Nun spielten beide Mannschaften die Zeit runter. Die einen dachten sich „na gut, eine lockere Führung reicht uns heute“ und die anderen dachten sich „die sollen froh sein und Schützenfest ist wann anders“. So plätscherte die Begegnung ein wenig vor sich her, ehe Sparta zum letzten Schlag ausholte und doch noch einmal erfolgreich abschloss – Endstand 3:0, und mehr gab es nicht zu besprechen. Defensiv war es auf jeden Fall eine super Steigerung!

09.10.2016: auswärts auf nach Brelingen zum 1. FC. Nach Umfahren einiger Vollsperrungen waren wir dann auch endlich da. Hier war es Steffen, der mit seinem Auto eine Einheit wurde und die gesamte Hertha Mannschaft durch das Dickicht der Brelinger Landschaft beamte. Nach diesem Abenteuer waren sich alle einig, solch eine Fahrt hin und dann auch wieder zurück... Das geht nur mit 3 Punkten im Gepäck; und so spielte Hertha Otze auch drauf los. Immer wieder waren es die Wirbel von Eileen und Nujin, die für Schwindel im Abwehrverbund sorgten. Feinste Nadelstiche dazu von Julia und Jule machten es der ganzen Hintermannschaft von Brelingen noch schwerer. Doof war hier eigentlich nur der gefrorenen Boden und die unchristliche Uhrzeit zum Anstoß. Hier waren alle Augen auf Sue gerichtet, die an diesem Tag selbst ihre eigenen Augen auf sich richten konnte. Nach einer extrem kurzen Ruhephase (andere sagen Nacht dazu), spielte sie als wenn es kein morgen mehr gäbe. Auch Marie reihte sich ein, bei den Spielerinnen mit dem meisten Laufpensum. Die einzige, die die Ruhe weghaben konnte, war Joanne. Einzig ein Schüsschen verflog sich durch den kalten Morgennebel in das Gehäuse der Hertha, danach waren alle hellwach und noch griffiger. So glich die Hertha noch in den ersten 45 Minuten aus und stellte alles wieder auf null. Dann machten Nujin und Eileen Ernst und endschieden die Begegnung innerhalb von zehn Minuten (Zwischenstand 3:1 pro Hertha). Es folgte noch ein Ehrentreffer, der aber dem Spiel nichts mehr anhaben sollte. So ging Hertha Otze völlig verdient als Sieger vom Feld! Super Mädels!!!

Nachholspiele sind nicht Hertha´s Spiele, sollte man meinen... Aber es kam doch etwas anders... Am Freitag, den 14.10. zur besten Champions League Zeit spielte Hertha Otze noch nach der Alten Herren (die an diesem Abend auch erfolgreich agierte) zu Hause gegen den TSV Pattensen. Das Spiel musste kurzfristig nach Otze verlegt werden, da in Pattensen der gemeine Maulwurf sein Unwesen trieb und den Platz quasi umgrub. Trotz später Stunde und relativ kühlen Temperaturen machte Hertha Spaß... Das ganze Team spielt richtig gut zusammen, und man hatte das Gefühl, heute geht mehr als in den anderen Partien. Außer der TSV: der hatte einen anderen Plan und ging prompt in der 38. Minute in Führung. Die Otzerinnen hatten aber schon nach fünf Minuten die richtige Antwort gefunden und stellten den Ausgleich wieder her. Hier stand Julia T. genau richtig... Dann hatte Jule noch mehr vor: sie war es, die Hertha auf die Siegerstraße lotste. Endstand 2:1, und alle waren happy. Heute waren es nicht nur zwei Leute, die dieses Spiel gewonnen haben, sondern die komplette Mannschaft hat sich aufgeopfert und die drei Punkte mehr als verdient.

Sonntag, der 30.10.2016 sollte ein Tag der Wiedergutmachung werden. Es ging um keinen anderen Gegner als TuS Kleefeld. Der fleischgewordene Angstgegner der Hertha... Die Trainer stellten hier eine besondere Personalie um, die Torhüterin hieß an diesem Tag Bianca und nicht Joanne. Joanne hatte in den letzten Partien super Leistungen abgeliefert und wurde nur zur Vorsicht aus dem Tor genommen – interne Personen kennen die Gründe. Bianca spielte bärenstark auf und hatte viele grandiose Aktionen. In der 35. Minute kassierten wir dann trotzdem einen Gegentreffer. Hier haben alle etwas gepennt, und Bianca war machtlos. Zum Pausentee wurde dann die Stimmung der Otzerinnen hitziger, man wollte nicht wieder als Verlierer das Feld verlassen - nicht gegen solch einen schwachen Gegner. Kleefeld ritt auf der Welle des Glückes und wusste sicher selber nicht, warum man führte. Grundsätzlich war Kleefeld etwas agiler mit dem Ball und stand einen Tick besser, aber läuferisch war es grausam.
Hertha mühte sich... Doch auf einmal passierte es, nach einem Angriff des TuS blieb Bianca im Boden hängen und verdrehte sich den Arm in der Schulter!!! Spielunterbrechung und Rettungswagen waren die Folge. Alle Gedanken waren ab dieser Sekunde bei Bianca, und das Spiel rückte in weite Ferne. Als alle wieder auf dem Platz standen (Steffen war vorsorglich mit ins Krankenhaus gefahren und Daniel auf dem Weg Bianca´s Dirk abzuholen – Danke noch mal an Euch Zwei!!!)
Tobi stellte sich dann vor das Team, um alle wieder auf das Spiel zu fokussieren. Da war es doch Ehrensache, das Spiel für Bianca zu drehen und den Sieg für sie zu holen. Gesagt, getan: Hertha dreht auf und stellte wieder den Gleichstand her. Julia veredelte eine Hereingabe von Jule zum 1:1! Nicht zu vergessen sind heute die Abwehrspieler, die bis dato Schwerstarbeit verrichtet haben, allen voran Annika. Die die fiesen Tritte der Gegenspielerinnen über sich ergehen lassen musste. Später musste sie heruntergenommen werden, und Eileen teilte dann im Namen von Annika aus. Ebenso schwer war es auch für Hanna, Julia B. und Iris! An die offensiven Spielerinnen der Hertha nicht zu denken, besonders Hilke und Anna Lena waren die vogelfreien Opfer der „TuS Treter“. Der Schiri hatte die Partie aber im Ganzen gut im Griff. Knappe zehn Minuten später konnte sich wieder Jule an der Außenseite durchsetzen und spielte gekonnt in die Mitte. Dieses Mal völlig allein gelassen von Freund und Feind war es Nujin, die sich die Ecke eigentlich hätte aussuchen können. Leider entschied sie sich für die Torwartecke und verschoss. Im Gegenzug passierte dann aber das Unglück Nummer zwei, wieder traf TuS ins Otzer Herz und lag damit wieder in Führung. Leider schaffte es Otze nicht mehr bei diesem Gefühlskarussell, die Partie noch mal in eine andere Bahn zu lenken. Für alle war das Spiel ganz schnell abgehakt und die Gedanken wieder bei Bianca. Bianca lies aber kurz nach dem Spiel verlauten, dass es sich bei dem Ganzen um reine Schmerzen handle, und die gehen schon irgendwann wieder weg. Gute Besserung!!!

13.11.2016, der Tabellenletzte der Kreisliga kam nach Otze. TSV Limmer gegen Hertha Otze hieß es, und alle Augen waren auf die Mädels am Heeg gerichtet. Heute war nicht die Frage: „gewinnt man oder verliert man?“ Sondern lautete die Frage: „Wie hoch gewinnt Otze heute..?“ So oder ähnlich hätten wir mit unserer Mannschaft reden müssen, aber der Tag war schon erdrückend genug. Nicht nur dass die Spielerinnen nach einer Besprechung mehrere Veränderungen umsetzen wollten, nein, auch viele unerwartete Absagen zum Spieltag waren auszugleichen. Vielleicht am Ende zu viele Dinge gleichzeitig. Die Hertha durfte sich über einen besonderen Einsatz freuen... Denn Michelle spielte heute (ausnahmsweise) wieder im Tor, da sowohl Joanne und als auch Bianca verletzungsbedingt ausfallen – besten Dank dafür! Leider war dies aber der einzige Lichtblick. Weder Spielverständnis noch Spielfreude war an diesem Tag zu erkennen. Hohe Ballverluste im Spielaufbau und immer wieder dieser kraftraubende Kampf um den Ball waren klare Signale an die Trainer, dass mit der Hertha heute etwas nicht stimmt. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs legte Limmer das erste Ei ins Otzer Nest. Nach dem Seitenwechsel folgte dann gleich der zweite Brocken und keine zehn Minuten später sogar noch das dritte Tor. Hertha Otze war in diesem Spiel nicht nur einem Gegner ausgesetzt, sondern zweien! Und die hießen Limmer und sie selbst. Nach dem Spiel waren alle ziemlich bedient und zu keinem Statement bereit. Schließlich konnten wir nur Tobi noch ein paar Worte aus dem Munde zaubern, denn dieser meinte: „Nach solchen Spielen kannst du dich nur verkriechen.“ Und weiter sagte er: „jeder im Team weiß, was heute nicht gestimmt hat, aber in der Lage es zu ändern, waren wir trotzdem nicht! Scheiß Tag!“ Wir sind der Meinung: nach einer schwachen Phase kommt auch wieder eine starke Phase und dann werden wir auch wieder bei euch sein und diese mit euch gemeinsam genießen.

Die Spielerinnen der Saison heißen:
Joanne, Marieke, Jacky, Bianca, Sue, Marie, Jue, Julia B., Nujin, Silke, Johanna, Hanna, Tash, Michelle, Anna Lena, Hilke, Annika, Iris, Julia T. und Eileen

Während der Saison verließen uns:
Nina und Maxime (beide sind auf Reisen und kommen bestimmt wieder...)

Eure Presseabteilung rund um den Damenfußball in Otze. FSESFAM

Die gesamte Damenmannschaft wünscht allen Fans, Vereinsmitgliedern und natürlich allen Menschen auf dieser Welt eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017. Liebe und Frieden auf der ganzen Welt – PEACE!

Hertha Damen vs SG Haimar-Dolgen/Rethmar

14.08.2016

Saisonauftakt der Damenkreisliga zur Spielzeit 16/17 im Otzer Waldstadion. Zu Gast ist die SG Haimer-Dolgen/Rethmar.
Nach einem guten ersten Jahr auf dem großen Feld und einem ordentlichen 9. Platz, peilt die Mannschaft dieses Jahr das obere Drittel der Tabelle an...
Bereits im Vorfeld wurde viel darüber spekuliert wie die Startaufstellung im ersten Spiel wohl aussehen mag! Spielt gleich eine der Neuverpflichtungen...? Alle waren gespannt!
Das Wetter war hervorragend, die Zuschauer auf den Rängen waren voller Tatendrang und feierten bereits 30 Minuten vor dem Anstoß ihre Hertha Mannschaft. Als dann die Spieler auf der Anzeigentafel aufgezeigt wurden, war allen klar – eine der „Neuen“ dürfen wir gleich von Anfang an bewundern. Eileen gab sich die Ehre!
Natürlich war das sofort das Thema zur Pressekonferenz. Alle Augen waren eben auf die Neueinkäufe gerichtet... Tobi meinte zu den ganzen Fragen immer wieder nur: „Freunde der Sonne, denkt bitte daran, dies ist ein Mannschaftssport!“ und fügte hinzu: „Alle Spielerinnen, die heute im Kader stehen, genießen unser vollstes Vertrauen.“ Leider musste Tobi dann noch berichten, das beschlossen wurde, in Absprache zusammen mit Nina, heute auf ihren Einsatz zu verzichten. Hier war es die Erkältung, die einen Einsatz unmöglich machte – Tobi bedauerte dies sehr und sagte: „Dies nach einer fabelhaften Trainingsleistung hinzunehmen, fällt uns Trainern wahnsinnig schwer.“
Aber wir kennen unsere Nina, sie ist Profi genug, um zu wissen, dass die nächsten Partien kommen, in denen sie von unschätzbarem Wert sein wird! Nun zum Spielverlauf... Hertha Otze kam sehr gut ins Spiel, die neue Schaltzentrale im Mittelfeld mit Eileen, Marieke, Julia und Nujin war voll da – aggressiv in den Zweikämpfen und nach vorn wurde bereits in der Anfangsphase mit Vollgas gespielt.
Mit diesem Start hatte die SG viel Mühe, um nicht zu sagen: Sehr viel Mühe! Denn schon nach zwei Minuten war das Tore schießen eröffnet – Julia veredelte eine Hereingabe von Nujin, nach schöner Vorarbeit von Johanna, zum 1:0! Danach spielte sich die Hertha warm, jeder Angriff erfolgte nach einem Schema: Ball erkämpft, in die Mitte gespielt, auf die Außen gebracht, Turboantritt, Hereingabe und Torabschluss. So ging es fast im Sekundentakt und die SG kam kaum noch zum Luft holen. Nach zehn Minuten faste sich Nujin ans Herz und setzte sich gekonnt durch, umspielte in Zusammenarbeit mit Julia und Iris die komplette Defensive aus Haimar-Dolgen/Rethmar und brachte das Spielgerät im linken Winkel unter. Ein absoluter Hingucker, dieser Treffer. Keine 15 Minuten später war es wieder die rechte Außenbahn, die mit ihrer Geschwindigkeit neue Maßstäbe setzte. Der Gegner hatte immer wieder das Nachsehen und konnte nur versuchen dran zu bleiben (meist ohne Erfolg). So markierte Julia ihren zweiten Treffer in Minute 25 nach Vorarbeit von Annika und Johanna. Die Stimmung im Stadion war schon jetzt grandios, Fans sangen u.a. „So ein Tag, so wunderschön wie heute...“ Dann war erst mal Pause für unsere Mädels. Nach dem Seitenwechsel wurde so begonnen, wie die erste Hälfte endete: ins Spiel gekommen waren Michelle für Jule, da Jule heute die beste Spielerin der SG gegen sich hatte, Hanna (nach leichter Fußverletzung erst seit kurzem wieder im Mannschaftstraining) für Johanna und der zweite Neuzugang Julia für die großartig agierende Iris. Die Spielvereinigung aus Haimar-Dolgen/Rethmar hatte zu dem Zeitpunkt gefühlt schon 50mal gewechselt... Die Anfangsphase in Durchgang zwei verlief recht ordentlich, da Otze den Ball und Gegner laufen ließ, dann folgten noch mal taktische Wechsel, wie z.B. Iris vorn wieder rein... und siehe da, sofort ging das Offensivbollwerk wieder nach vorn! Bis dahin hatte die SG übrings noch nicht einmal auf das Otzer Gehäuse geschossen. Einzig ein Kullerball, der sich in den Strafraum von Joanne verirrte, aber nicht wirklich ein Problem darstellte.
Ein Nachsetzen von Iris gut 30 Meter vor dem gegnerischen Tor führte dazu, dass die Gegenspielerin der Ball hergab und ein überfallartiger Konter gefahren werden konnte. Marieke, die in diesem Moment außen frei stand, nahm Fahrt auf und bediente die mitgelaufene Iris. Diese ließ den Ball aber gekonnt durch für Eileen, die weiterleitete zu Johanna... Jojo ließ sich nicht lang bitten und schloss gnadenlos aus 13 Metern ab. Volltreffer, rechts oben unter die Latte – unhaltbar – Wahnsinn! 4:0 für Otze und was machte die SG...? Nichts! Ihnen fehlten die richtigen Mittel. Otze konnte nun auch mal quer die Positionen wechseln, ohne dass es dem Spiel einen Abbruch verlieh. Hertha Otze spielt wie entfesselt auf. Die altbekannte Hibbeligkeit aus der Vorsaison war wie pulverisiert. Alles war wie aus einem Guss, wie man so schön sagt... In der Minute 65 war es wieder Julia, die ihr drittes Tor erzielte, zum Stand von 5:0.
Hier war die Vorbereiterin Eileen, die heute eine sehr gute Partie spielte... Das sie heute ihr erstes Spiel für Otze machte war nicht ansatzweise zu erkennen. Sie stellte eine der sichersten Verbindungen zwischen Abwehr und Offensive da! Kurz vor Ende der Partie bat wieder unsere „alte“ Julia zum Tanz! Die Wegbegleiterin zum 6:0 war unser Capitano Marieke, die den Ball auf der rechten Außenseite an drei Gegenspielerinnen vorbeilegte, bevor sie mustergültig auf Julia ablegte. Die allerletzte Aktion gehörte dann noch mal den beiden, als sie quasi ein Abziehbild vom letzten Spielzug erzeugten, nur über rechts und das Julia dann aber am Aluminium scheiterte.
Was für eine Vorstellung... Endstand 6:0!
Heute im Team standen:
Tor:
Joanne – kaum geprüft und wenn, dann war sie zur Stelle, Note 1
Abwehr:
Jacky – ebenso kaum geprüft, hatte das Spiel aber super im Griff, trotz leichter Schwächen im Spielaufbau, Note 1
Annika – hatte heute keine echte Gegenspielerin, Unterforderung pur, Note 1
Maxime – wurde oft geprüft und hat mit Bravur bestanden (auch in der Zentrale), Note 1
Michelle – kam aufgrund von taktischen Gründen schnell zu ihrem Einsatz und brillierte wieder einmal mehr. Also kurz und knapp, Note 1
Mittelfeld:
Eileen – was für ein Motor! Eigentlich ging fast jeder Angriff von ihrem Fuß los. Leider fehlte die Genauigkeit beim manchem Abspiel, Note 1
Marieke – der zweite Motor! Unser Kapitän überall zu sehen, am Ende war sie sogar noch Vorbereiterin, Note 1
Nujin – frech, frecher, Nujin... Was für ein Genie am Ball und immer für einen Streich zu haben. Mit einem Traumtor gezeigt was sie kann, Note 1+
Julia – wir bleiben dabei... Magic Maggi... vier Tore und sie hätte sogar noch mehr machen können, einfach Hammer, Note 1+
Jule – musste dieses Mal mehr nach hinten arbeiten, als sie nach vorne wollte. Sie hatte in der 1. Hälfte die meiste Arbeit, Note 1
Johanna - heute hat sie gezeigt, warum Usain Bolt froh sein kann, ein Mann zu sein... Verdammt schnell, eine gigantische Durchsetzungskraft und mit einer wahnsinnigen Flankengewalt, Note 1
Hanna – leider verletzt raus, bevor sie sich ins Spiel finden konnte! Wir drücken dir die Daumen für Mittwoch, Note wäre mit Sicherheit auch eine 1 geworden, von daher gibt´s die auch!
Sturm:
Iris – wenn sie vorn Druck auf den Ball gemacht hat, hatte die Hertha immer einen Torabschluss. So geht Sturm heute, Note 1
Julia – unsere Neue... Spielte absolut befreit auf, hatte sogar die Chance auf ein Tor... Nach solch einem „Bombeneinstand“ wird es sicher nicht lange dauern, Note 1
Leider an diesem Tag nicht im Team:
Nina und Marie wegen Krankheit, Silke und Sue wegen privater Aktivitäten und Bianca wegen Verletzung.
Eine Zusatzinfo zum Team: Marieke, Jacky und Bianca sind unsere drei Kapitäne. Nach einem richtig guten Job im letzten Jahr, haben sich alle drei bereit erklärt, das Amt weiter auszufüllen!

Für unsere Fans immer auf Ballhöhe, FSESFAM

News um den Damenfußball... FSESFAM informiert...

14.08.2016

Zum Ende der letzten Spielzeit wurde für das Team ein neuer Satztriokots und neue Laibchen gekauft – Fabian D. aus Otze ist der neue Hauptsponsor auf den Trikots.
Vielen Dank im Namen der Mannschaft, Fabian!
Der Verein zeigte sich begeistert über das, was die Trainer bisher auf die Beine stellen konnten. So lag es natürlich an dem Vorstand, eben diese Trainer weiter an den Verein und an die Mannschaft zu binden. Nach einigen Treffen war der neue Kontrakt auch schnell beschlossene Sache! Alle sind überglücklich...
Nun konnte auch die Kaderplanung weiter vorangetrieben werden. So war es, nach den teilweise feststehenden Abgängen von Isi (Vereinswechsel), Kim (Studium), Andrea (Karriereende), Lotti (Studium) und Maxime (Auslandsjahr) wichtig schnell neue Leute zu finden und gut zu integrieren.
Es dauert auch nicht lange bis die Hertha auf dem Transfermarkt zuschlug...
Als erster Transfer stand fest, das sich Hertha Otze die Dienste von Eileen (ehem. SV Scharnebeck) sicherte. Eileen ist eine absolute Bereicherung im defensiven Mittelfeld, aber auch in der Abwehr eine unglaublich stake Spielerin. Mit ihrem jungen Alter hat sie schon einige Vereine kennengelernt und ist durch viele unterschiedliche Ligen gegangen. Unsere Meinung: Top Transfer!
Zweiter Transfer Hammer kommt aus München, es ist keine geringere als Silke. Ganz genau Leute – DIE SILKE, nachdem sie in München alle Titel eingefahren konnte, zog sie das private Glück in unsere Region... Gott sei Dank! Denn Silke hat nicht daran gedacht komplett aufzuhören, nein nein... lieber noch eine lockere Kugel in der Kreisliga spielen! Da kam Otze genau richtig, da Silke selber von sich sagt: „Ich habe soviel erlebt, das muss ich einfach jüngeren Mitspielerinnen mitgeben!“ Sie spielt gern im defensiven Bereich, hauptsächlich im Abwehrzentrum. Aber auch das Mittelfeld bereitet ihr überhaupt keinerlei Probleme. Unsere Meinung: eine riesen Menge an Erfahrung auf einen Schlag!
Dritter Transfer ist die noch weitestgehend unbekannte Julia. Sie ist mehr aus Zufall ins Visier von Otze gekommen. Am Ende war es ein Hinweis von einem unserer Scouts, der sie dem Verein nahelegte. Als ein „Rohdiamant“ wird Julia in Fachkreisen bezeichnet. Was sie auszeichnet: Zuverlässigkeit, wahnsinnige Laufstärke und der absolute Wille dazuzulernen! Schon jetzt sind die Trainer begeistert... Unsere Meinung: Megatalent.
Eventuell vierter Transfer ist eine gewisse Anna-Lena... Auch hier liegt kein Bekanntheitsstatus vor, aber ähnlich wie bei Julia, sind es die grandiosen Aussichten hier einen echten Hit zu verpflichten. Wenn auch eher für die Zukunft, sind die ersten Trainingseindrücke verblüffend. Sie hat sich super schnell in die Mannschaft gefunden und wurde vom Team klasse aufgenommen. Einzig hängt die Verpflichtung noch an der Zustimmung ihres Beraters, der auch gleichzeitig ihr Vater ist. Hertha Otze stehen also noch zähe Verhandlungen ins Haus, ehe auch dieser Transfer in trockenen Tüchern ist. Unsere Meinung: Otze, greif zu!!!

Eure Presseabteilung rund um den Frauenfußball, FSESFAM

Otze gegen Blaues Wunder Hannover

14.08.2016

Am Sonntag den 29.05.2016 war das letzte Spiel der Saison gegen Blaues Wunder Hannover und somit auch das letzte Spiel von unserer Isi! Isi wird den Verein nach unglaublichen 14 Jahren verlassen, um sich in einem anderen Verein einer neuen sportlichen Herausforderung in einer höheren Liga zu stellen. Im Vorfeld des Spiels wurden extra hierfür die Aufgaben und Positionen etwas anders aufgeteilt und wahrgenommen, als sonst. Ebenso besprachen die Trainer beider Mannschaften, dass es heute um nichts mehr geht und der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Wir stellen an dieser Stelle noch mal fest: das war eine sehr faire Geste vom Blauen Wunder.
Wir hatten nur kurz vor Beginn der Partie mit eine ausstehenden Entscheidung des Schiedsrichters „zu kämpfen“. Der Vorstand informierte beide Mannschaften darüber, dass der Platz gesperrt ist und eigentlich nicht bespielt werden soll. Allerdings sollten die Mannschaften letztendliche entscheiden und das war auch gut so. Die Saison sollte nun doch schon irgendwann mal vorbei sein. So einigten sich beide Teams mit dem Schiri, das Spiel zu spielen.
Leider unterlag Hertha Otze dabei 6:1, Blaues Wunder spielt gewohnt stark und neben ihrer sehr starken Torhüterin hatten sie einfach einen besseren Abschluss als die Otzerinnen. Chancen hatten beide Teams, somit hätte es auch gut und gern am Ende 9:8 stehen können.
Zu erwähnen ist hierbei noch: Hertha Otze bekam zum Ende hin noch einen Elfmeter zugesprochen, den niemand anders treten sollte als natürlich Isi... Leider war der Schuss nicht genau platziert, so dass die Torhüterin den Ball abwehren konnte – Isi, wir hätten dir das Tor wirklich gegönnt!
Nach dem Spiel saßen wir alle noch zusammen in der Kabine um Isi mit einem kleinen Präsent zu entlassen und ihr auf dem weiteren Weg alles erdenklich Gute zu wünschen.
Auch wir vom Presseteam bedanken uns bei den tollen Team für eine sehr spannende Saison, natürlich mit Höhen und Tiefen... Aber das macht den Fußball aus!
Danke!!!
Unsere Spielerinnen der Saison 2015/16 waren:
Joanne (Tor), Michelle, Bianca, Marie, Sue, Annika, Jacky (Abwehr), Julia, Marieke, Hanna, Jule, Johanna, Lotti, Maxime, Isi und Nujin (Mittelfeld) Iris, Tash und Nina (Sturm)
Unser Trainer – Trio: Tobi, Daniel und Steffen

Otze gegen TSV Isernhagen

14.08.2016

Otzer Waldstadion am 22.05.2016, Gegner an diesem sonnigen Tag war die TSV aus Isernhagen... Ein Gegner auf absoluter Augenhöhe... Tobi war lange vor dem Spielbeginn im Kabinenbereich, um sich mit den Trainern Daniel und Steffen zu treffen. Es gab wohl einiges zu besprechen..? So ließ Steffen unseren Reporter nicht einfach stehen, sondern ging direkt auf ihn zu und stellte sich geduldig den Fragen. Nach dem Gespräch waren wir dann auch etwas schlauer... Rückblickend kann man sagen, dass die taktische Ausrichtung schon eine gewagte Nummer war, aber es hätte auch klappen können und so in die Hose gegangen ist es ja am Ende auch nicht.
Das Beste an dem Spiel sollte eigentlich nur eine sein – Julia! Sie war das Benzin im Motor, die Hitze des Feuers, die Raupe auf dem Blatt und was es nicht noch alles für Umschreibungen gibt... Ibrakadabra kennt jeder, aber Magic Maggi sollte erst an diesem Sonntag zum Leben erwecken! Der Verlauf des Spiels muss einfach mal anders geschildert werden als sonst!
Die Torreihenfolge verlief so: 0:1 für TSV – 1:1 durch Julia – 1:2 für TSV – 2:2 durch Julia – 2:3 für TSV – 3:3 durch Julia und kurz vor Schluss stand Julia alias Magic Maggi wieder vor dem Tor des TSV, vergab aber leider... Sonst hätten wir nun eine Stadionkurve nach ihr benannt. Ein unglaubliches Spiel der gesamten Hertha Mädels, aber Julia war einfach eine Klasse für sich. Das musste auch der Gästetrainer bei der Abschlusskonferenz neidlos anerkennen, er sagte: „wie gut dass die Spielerin heute ein Herz für uns hatte!“ Tobi musste der Aussage aber mit einem lächeln widersprechen: „Sie sollte erst mal ein Herz für uns haben und die drei Punkte sichern, bevor sie Geschenke verteilt!“ Natürlich war alles mit Humor zu nehmen und beide Trainer waren mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Den Spielball wollte Julia übrings nicht mit nach Hause nehmen!
Zur Info: das darf man eigentlich, wenn man einen Hattrick erzielt hat. Auf Nachfrage unserer Reporterin sagte Julia: „ich nehme doch keinen Ball mit nach Hause. Was glauben sie denn..? Den muss ich dann noch bezahlen!!“ Mit diesen Worten verließ Julia das Stadion mit der Mannschaft und alle waren sich wohl einig: Spielerin des Spieltages heißt Julia.
Im Team standen: Tor Joanne, Abwehr Bianca, Johanna, Maxime, Sue und Marie, Mittelfeld Hanna, Marieke, Julia, Jule, Iris und Annika, Sturm Nina und Nujin

Euer Presseteam am Damenfußballteam, FSESFAM

Otze gegen MTV Ilten

14.08.2016

Am 18.05.2016 spielte die Hertha aus Otze in Ilten beim MTV.
Die Zeichen für Otze waren gut, schließlich konnten die Trainer wieder auf mehr Leute zurückgreifen, wie noch gegen SG Rethmar/Haimer/Dolgen/Hämelerwald.
Otze präsentierte sich bei der Aufstellung eher Verhalten und defensiv ausgerichtet. Das lag vor allem daran, dass der MTV mit beachtlichen Ergebnissen aus den letzten Partien hervor ging. Somit war für Otze Vorsicht geboten. Tobi sagte uns vorm Spiel noch: „wenn man weiß was auf einen zukommt, dann hofft man auch mal darauf das Otze mal einen richtig guten Tag hat und der Gegner einen sehr sehr schlechten Tag erwischt!“ Das Spiel war im Ganzen sehr ausgeglichen, Otze hatte tolle Chancen zu Führung, in der 15. Minute musste sich die Torhüterin des MTV geschlagen geben und ihre Mitspielerin musste den Ball von der Linie kratzen. Leichte Vorteile waren aber immer auf Seiten des MTV, so kam es auch zu dem 1:0 für Ilten in der 25. Minute.
Nach dem Seitenwechsel spielten die Iltenerinnen ihr gekonntes Spiel hinunter und Hertha hatte am Ende mit einem 3:0 gegen sich noch ordentlich ausgesehen.
Ilten ist und war bis dahin ein sehr starker Gegner (für jeden in der Liga).
Im Team standen: Tor Joanne, Abwehr Bianca, Michelle, Johanna, Sue und Marie, Mittelfeld Marieke, Isi, Hanna, Maxime, Jule, Nujin und Julia, Sturm Iris und Nina

Euer Presseteam am Damenfußballteam, FSESFAM

Otze gegen Spielvereinigung Rethmar/Haimer/Dolgen/Hämelerwald

14.08.2016

Es war Sonntag, der 08.05.2016... Ein perfekter Sonntag... zum Fußball spielen.
Das Otzer Waldstadion war wieder der Ort an dem ein Spiel stattfinden sollte. Diesmal war der Tabellenletzte zu Gast in Otze, die Spielvereinigung Rethmar/Haimer/Dolgen/Hämelerwald (wir kürzen den Namen im weiteren Text ab mit: SGRHDH – ist dann viiiiiiel leichter ;-) Alle waren bei Eintreffen am Platz bester Laune, auch die Trainer Daniel, Steffen und Tobi hatte ein Lächeln im Gesicht. Die Otzer Trainertruppe war auf dieses Spiel gut vorbereitet, wenn man den Worten von Daniel Glauben schenken wollte... Dieser sagte in unserer Richtung: „wenn heute nichts geht, haben wir in dieser Liga auch nichts zu suchen und sollten wieder unten anfangen“. Es war zwar harte Worte, aber Recht hatte er damit schon. Schließlich hatten die Otzerinnen heute einen Gegner auf dem Zettel ´, der eigentlich mit Fußball nicht viel zutun hat. Steffen sagte später: „wer den Gegner schlagen will, der braucht zwei Dinge... 1. Feste Knochen, weil das richtige Treter sind und 2. schnelle Angreifer, weil die lahme Enten sind...“
Schon wieder harte Worte, aber im Fußball macht auch mal der raue Ton die Musik. Kurz nach Spielbeginn hatten die Experten aber den Eindruck, eine völlig andere SGRHDH zu sehen, als stets erwartet. Der Ball lief gut durch die Reihen und die Angriffe nahmen richtig Form an. Damit war Hertha Otze wohl überfordert und so stand es folgerichtig nach gerademal sechs Minuten bereits 2:0 für SGRHDH. Eigentlich ein Scenario, welches niemand der Sportjournallisten zu glauben vermark. Dann schlug Hertha Otze mit volle Wucht zurück, erst traf Julia nach einem herrlichen Solo zum Anschlusstreffer und dann nahm sich Nina die Defensive der SGRHDH vor und glich mit absoluter Gnadenlosigkeit aus! Nach der Pause durchfuhr ein kleines Lebenszeichen unseren Gegner aus (naja ihr wisst schon...). Ein toller Treffer der gegnerischen Stürmerin brachte die erneute Führung. Dann hörte der Spaß bei Hertha ganz auf, nachdem Nina das Team noch mal verbal nach vorn peitschte und auch Bianca ihren Vorderleuten die richtigen Worte spendierte... Sprudelte der Angriffsvulkan von Neuen. Jule war zu vergleichen mit einer Giutine, einmal ausgelöst – unaufhaltsam und scharf.
Unaufhaltsam überrollte sie die Defensivstellungen der SG und scharf im Abschluss. Ohne ein Augenzucken schmetterte sie den Ball zum wiederholten Ausgleich in Netz! Nun war Otze nicht mehr aufzuhalten und Nina, die ein bärenstarkes Spiel machte, gab dem Gegner den berühmten Todesstoß und schloss zum 4:3 Endstand ab.
Das Spiel war für die Zuschauer ein echter Hit, aber auch die Otzerinnen hatten ihren Spaß. Trotz der schlechten Anfangsphase, spielte sich die Hertha in einen wahren Rausch und zeigte dem Gegner seine Grenzen auf. Gute Heimreise für die SG... wo hin auch immer ?
Im Team standen: Tor Joanne, Abwehr Bianca, Michelle, Jule, Johanna, Marie, Mittelfeld Nujin, Maxime, Julia, Lotti, Hanna, Isi und Jacky , Sturm Nina

Euer Presseteam am Damenfußballteam, FSESFAM

Otze gegen TSV Pattensen

14.08.2016

Am 24.04.2016 gastierte der TSV Pattensen in Otze, ein Spiel was von einigen als Wegweiser für den TSV ansahen. Hertha sollte an diesem Tag nur eine Statistenrolle zugesprochen werden. Die Otzer Damen waren guter Dinge und der Ehrgeiz war wie immer riesig. Die Mannschaft um Tobi musste allerdings an diesem Tag erleben, wie hart der Fußballalltag manchmal sein kann. Der TSV war seiner leichten Favoritenrolle absolut gewachsen und war sogar viel besser als erwartet. Heute hatte der Fußballgott ein Herz für die Pattenserinnen, das war mal raus. Erst schlug das Leder zwei Mal in der ersten Hälfte im Tor der Otzerinnen ein (11. Und 42. Minute) – dazwischen lief bei beiden Mannschaften allerdings nicht wirklich viel – dann kamen noch drei Gegentreffen in Hälfte zwei dazu (54., 65. Und 89. Minute). Von der höhe her vielleicht etwas sehr hoch, allerdings aus Sicht der TSV war die Chancenverwertung grandios. Ganze zehn Schüsse feuerten die Pattenserinnen auf das Otzer Gehäuse und der Endstand lautet 0:5 gegen die Hertha. In der Schlusskonferenz stand Tobi nicht nur mit leeren Händen da, sondern auch die Erklärung für solch ein (nennen wir es mal vorsichtig) „Debakel“.
Vielleicht nehmen wir nur eins aus dieser Nummer mit: Hoffentlich passiert das so nie wieder!
Im Team standen: Tor Joanne, Abwehr Bianca, Marie, Annika und Jacky, Mittelfeld Marieke, Nujin, Jule, Maxime, Julia, Lotti, Hanna und Iris, Sturm Tash und Nina

Euer Presseteam am Damenfußballteam, FSESFAM

Otze gegen Kleefeld

14.08.2016

Am 17.04.2016 reiste die Damenmannschaft der Hertha zum Auswärtsspiel nach Kleefeld, zum TuS Kleefeld. Beide Mannschaften haben sich im Hinspiel 1:1 getrennt und somit war Otze klar, das hier noch eine Rechnung offen war. Daniel der noch auf dem Parkplatz von einem SportBild Reporter abgefangen werden konnte, teilte mit: „Wir sind uns bewusst, das wir die Kleefelder ziemlich geärgert haben. Nun wird es bestimmt kein Vergnügen hier aufzulaufen. Allerdings sind wir gut vorbereitet und das Team ist in einer sehr guten Verfassung!“ Danach eilte Daniel zum Team... Dieses Mal musste alle lange auf das Auflaufen der Hertha Mädels warten, da die Besprechung und die Umkleiden in unterschiedlichen Gebäudeabschnitten lagen. Als das Team dann herausgelaufen kam, wurde einigen klar – heute wurde umgestellt! Besonders auffällig war der Wechsel im Tor! Hier durfte Michelle ran, wie uns Steffen mitteilte, war dies erforderlich, weil Joanne bald im Urlaub weilen wird und Michelle dann Spielpraxis braucht! Dann konnten wir feststellen, das auch im Mittelfeld einige Veränderungen vorgenommen worden sind. Das Trainer Trio um Tobi wollte wohl den Gegner mit Offensivfußball überraschen..?! Zumindest hatte es Steffen in der Pressekonferenz am Vortag so versucht zu umschreiben, der Wortlaut war: „Wenn wir doch zu einem der besten Teams der Liga fahren, kann man nur gewinnen und das kann man nur wenn man nicht in der eigenen Hälfte steht!“ Auch Paul Breitner, der für Sky eine Spieltaganalyse vortrug, hatte sich ähnlich zu der Damenmannschaft geäußert, er sagte: „Eine Mannschaft, die etwas festgefahren in der Tabellenmitte steht, kann alles versuchen – eben auch mal auf Sieg zu spielen, wenn es auch aussichtlos aussieht!“
Wir konnten also den Beginn der Partie kaum noch erwarten... Dann kam endlich der ersehnte Anpfiff von einem noch sehr jungen Schiedsrichter! Der Schiedsrichter, das sei mal vorweggenommen, hat einen echt tollen Job gemacht. Das Spiel fing direkt schnell an, beide Teams haben sich gegenseitig keine Zeit gegeben um richtig reinzukommen.
Und Otze hatte dabei den wesentlich besseren Start. Die Aktionen nach vorne waren grandios, alle Torschussversuche musste von der Torhüterin entschärft werden!
Den super Start krönten dann Marieke und Jule in der 26. Minute, nach Vorarbeit der Defensive, spielte Marieke einen Steilpass gekonnt durch den Abwehrverbund und schickte die pfeilschnelle Jule auf den Weg. Jule nahm den Ball mit... und...
Vorm Tor des TuS muss sie wohl noch die Torhüterin gefragt haben, wo sie den Ball gern hin hätte. Dennoch war es ein gekonnter Abschluss ohne jede Abwehrchance.
Als die Otzerinnen schon ihren Jubel beendet hatten, traf erst Jules Gegenspielerin an der Strafraumgrenze ein – tja leider ne Stunde zu spät...! Danach mussten sich die Kleefelder ein Donnerwetter ihrer Trainerin reinziehen und versuchten nun mit Gewalt das Spiel an sich zu reißen und schnell den Rückstand wettzumachen. Leider musste die Hertha darauf nicht lange warten. Ein Glückstreffer aus einem eher schlecht gespielten Angriff machte die Führung der Hertha Mädels leider schnell wieder zunichte – 1:1 in der 33. Minute. Zu diesem Zeitpunkt etwas unverdient. Kurz darauf gab es einen Freistoß aus gut 35 Metern aus der halb linken Position, eigentlich zu weit weg vom Tor, um es direkt zu versuchen! Aber nicht für Kleefeld, sie stellten ihre beste Distanzschützin auf und die versuchte einfach mal ihr Glück. Tatsächlich macht sie das Ding, unglaublich hart und weit geschossen. Mittig aufs Tor ,direkt unter die Latte. Michelle hat alles versucht, aber der Ball ging „buchstäblich“ durch die Handschuhe. Verdammt, 2:1 für die Kleefelder Frauenmannschaft.
Jetzt war es langsam nicht mehr unverdient, da Kleefeld jetzt wesentlich bessere Spielanteile hatte und die Otzerinnen versuchten defensiv wieder ihre Ordnung zu finden. Als es nur noch drei Minuten bis zum Pausenpfiff waren, tauchten die Kleefelderinnen noch mal vor dem Otzer Tor auf. Wieder war es ein Gemisch aus Unachtsamkeit, fehlendem Selbstvertrauen und drei gescheiterten Klärungsversuchen der Hertha Damen, als der Ball dann doch von Kleefeld über die Torlinie gedrückt wurde. Die Torlinientechnik signalisierte dem Schiedsrichter sofort „Tor“! Nach dem 3:1 waren beide Mannschaften mehr oder weniger mit ihren Kräften am Ende. So waren alle froh in die Kabinen zu verschwinden. Hertha Otze wirkte allerdings noch wesentlich fitter als der Gastgeber. Daher waren die Anhänger des SV Hertha Otze guter Dinge, das noch was geht. Nach dem Anstoß drückte Otze wie erwartet aufs Gas und spielte sich regelrecht in einen Angriffsrausch... So gab es immer wieder Chancen zum Anschlusstreffer, die Torhüterin des TuS Kleefeld musste nach gut 10 Minuten Powerplay der Hertha erst mal ihre Hintermannschaft zurecht weisen, damit wieder so etwas wie „Spielkultur“ zu erkennen war. Wieder verstand es der Gegner den Anschiss in Energie zu wandeln und traf, nach einer guten Kombination, wieder ins Schwarze und stellten den Spielstand auf 4:1. Aufgrund der Tatsache, dass die Otzerinnen so viel geleistet hatten, war die Führung in dieser Höhe nicht wirklich das Spiegelbild zum Spiel. Trotzdem wollten es die Hertha Mädels wissen und stellten auf Angriff. Marieke und Isi nahmen sich ihre Mitspielerinnen zur Brust und peitschten sie wieder nach vorn.
Mit Erfolg, Jule war wieder mit Ball unterwegs in Richtung TuS Strafraum – nur ihre Gegenspielerin nicht (schon wieder). Jule konnte den Ball wieder dort unterbringen, wo er eigentlich hätte schon zwei, drei Mal hätte sein können – nämlich im Tor zum 4:2! Tolle Vorarbeit von Annika und Lotti, auch Julia und Nujin haben dabei erheblich Anteil gehabt. Die Zusammenarbeit war klasse und die Fans wussten dies auch zu feiern. Aber geht noch was, fragten sich die Zuschauer auf den Rängen...? An diesem Tag leider nichts mehr, Hertha Otze prallte immer wieder an der Abwehr des TuS Kleefeld ab und die Versuche noch mal ranzukommen zerschlugen sich wieder und wieder. Nach Abpfiff, sprachen beide Trainer der Mannschaften noch auf dem Platz miteinander und FSESFAM fragte direkt mal bei Tobi nach, was denn da besprochen wurde! Tobi gab wie folgt zu Protokoll: „Die Trainerin bedankte sich zuerst für unseren sehr fairen Auftritt! Dazu gab sie mir noch zu verstehen, dass die Spiele gegen uns mittlerer Weile eine echte Herausforderung sind und es richtig Spaß macht, sich auf die Aufeinandertreffen vorzubereiten.“ Tobi sagte weiter: „Ich muss meiner Trainerkollegin natürlich Recht geben, wenn man betrachtet das wir die erste Saison auf 11-Feld spielen. Dazu kommt auch diese fabelhafte Team, die auch den richtigen Ehrgeiz haben, gerade sich gegen solche Teams zu behaupten!“

Für Euch immer am Ball, das Presseteam des FSESFAM

Spiel der Otzer Damen Mannschaft in Bemerode, beim TSV am 02.04.2016

25.05.2016

Die Mädels sind in Topbesetzung angereist und wollten auch in Bemerode zeigen, dass sie wieder zurück in die Spur gekommen sind. Leider war die Vorbereitung auf das Spiel eine absolute Zumutung und Frechheit von Bemerode. Hier entlud sich der Ärger zunächst beim Trainer des Gegners, der aber für den ganzen Zauber nichts konnte, wie sich im Nachhinein herausgestellt hatte. Die erste „tolle“ Nachricht war, dass der angemeldete Platz für mindestens drei Wochen auf Grund von Dünger gesperrt worden ist. Tobi meinte zu unserem Mann an der Seite nur folgendes: „Seit 25 Jahren spiele ich aktiv Fußball und ihr könnt euch sicher sein – das habe ich noch nie erlebt, dass ein Platz während der Saison mit Dünger behandelt wird!“ Dann kam auch noch heraus, dass das Spiel dann nicht auf einem anderen Rasenplatz (wie beim NfV gemeldet) durchgeführt wird, sondern auf einem Kunstrasenplatz. Hier haben die Otzer Trainer darauf bestanden, mindestens die vorgeschriebene Einspielzeit von 20 Minuten zu nutzen, um das Team darauf einzustellen! Leider machte dann der Gegner erst mal die Beregnungsanlage an, hier war also das Warmmachen vorbei und zwei der Otzerinnen waren klitschnass! Zu guter Letzt kam dann noch irgendein „Hampelmann“ vom Vorstand (so vermutet die Redaktion!!!). Dieser teilte uns mit: „Wenn Hertha Otze nicht antritt, gehören uns die drei Punkte und nicht denen. Der Platz muss schließlich nicht beim NfV gemeldet werden, sondern ein Eintrag auf der Vereinseigenen Internetseite würde völlig ausreichen!“ Na das kam bei Steffen besonders gut an... Steffen war bedient und ging wieder zurück zum Team, Tobi hingegen telefonierte erst mal mit der Staffelleitung. Diese teilte ihm wie folgt mit: „Grundsätzlich hat der „Hampelmann“ recht, allerdings ist das hochgradig unsportlich!“ Unser Reporter stellte in der Zwischenzeit fest, dass der Verein Bemerode auf dem angeblich „gesperrten“ Platz trainieren ließ!
Wenn das mal nicht ein Start nach Maß ist, für so einen Samstagnachmittag... Dennoch ließen sich die Spielerinnen grundsätzlich nicht aus der Ruhe bringen. Einzig Nina und Isi (die zunächst auf der Bank blieben), die beide hätten die Gegnerinnen auf dem Platz für solch eine Nummer zerrissen.
Also war angesagt: erst ruhig werden und dann den Fußball wieder in den Vordergrund zu rücken. Hertha Otze machte das auch sehr ordentlich. Die Mädels nutzten immer wieder das Unvermögen der Bemeroderinnen um sich in gute Abschlussmöglichkeiten zu bringen. Natürlich, Hertha-typisch, fraßen wir zuerst den Gegentreffer (wie so oft in der Spielzeit)... Absolut aus dem Nichts kamen der TSV vors Otzer Gehäuse und schloss ebenso glücklich ab – 1:0 für Bemerode! Was für ein Spiel, Ballbesitz zu diesem Zeitpunkt ca. 80 zu 20 Prozent aus Sicht der Hertha. Wieder viel investiert und nicht gewonnen, dazu waren bereits knapp 30 Minuten gespielt.
Nun war es an der Zeit auch etwas aus der Arbeit zu machen, immer wieder waren Jule, Nina und Isi bemüht den tonnenschweren Abwehrriegel zu überwinden. Bis es dann Lotti schaffte sich durchzusetzen und das Leder mit einem fulminanten Roller um die Torhüterin herum, im Tor unterbrachte. Das Ganze beruhte zwar mehr auf der Spielweise „Brechstange aller Kalle“ (die Otzer wissen, wen ich meine), aber Tor ist halt Tor und das war das einzig wichtige. Also war alles wieder auf Anfang und die Otzer Angriffsmaschine lief wieder auf Hochtouren. Tolle Angriffe wurde immer wieder über Isi eingeleitet, manchmal leider immer zu weit, da der Kunstrasenplatz nicht das gewohnte Terrain war. Jeder zweite Sturmlauf wurde über Jules linke Seite gefahren, hier war der TSV besonders schwach. Trotz aller Bemühungen kamen die Otzerinnen nicht zum gewünschten Ergebnis. Somit musste die Hertha das Unentschieden mit in die Kabine nehmen und im zweiten Teil des Spiels nachlegen. Das gelang uns dann auch auf Anhieb, jetzt ging Isi nach herrlichem Zuspiel von Bianca zu Marieke, die wiederum auf Jacky spielte, die sich nicht lang umschaute, sondern sofort auf Isi weiterleitet... Isi machte zwei typische Bewegungen am Gegner vorbei und spielte sensationell auf Jule. Jule schoss wie vom Blitz getroffen an der staunenden Gegenspielerin vorbei und hebelte das Spielgerät mit aller Wucht in den Kasten des TSV Schlafmützen Bemerode.
Die ganze Truppe (außer Joanne) rannte zur Jule, der Gegner musste sich erst mal den Staub aus den Augen wischen. Ein Spielzug der wieder mal zeigte was die Otzerinnen in der Lage sind, zu leisten – Echt Hammer, Leute!
In dem ganzen Jubel wurden dann aber wieder angestoßen und der TSV nutzte noch die letzte Phase der Freude bei Otze um direkt wieder aufs Tor zu schießen... Ungefähre Schussentfernung 25 – 30 Meter, der Ball schlug direkt ein. Joanne geschlagen und aus dem jubelsturm wurde wieder bittere Wahrheit – 2:2. Unverdienter ging nun es wirklich nicht! Der TSV machte nicht ein bisschen mit, spielte kaum und musste ständig hinten in letzter Sekunde retten und dann steht es hier nur 2:2... Die restlich Spielzeit war dann natürlich beiderseits mit Angst gefüllt, niemand wollte mehr in den Rückstand geraten.
So blieb es am Ende bei dem 2:2 und beide Seiten mussten sich mit der Punkteteilung abfinden, obwohl sicherlich die Bemeroderinnen mehr über einen Punkt freuen konnten als die Otzerinnen. Am Spielfeldrand haben dann Tobi und der Trainer der TSV noch abgeklatscht, trotzdem muss man an dieser Stelle noch mal festhalten, dass der Start in diese Partie richtig unverschämt war.
In dem bärenstarken Team standen an diesem Spieltag: Joanne (Tor )- Bianca, Johanna, Annika und Michelle (Abwehr) – Marieke, Lotti, Isi, Hanna, Maxime, Jacky, Julia und unser Edelreservist JULE, Nina und Jule (Sturm)

Euer Presseteam am Damenfußballteam, FSESFAM

NEWS zum Damenfußball in Otze...

25.05.2016

Nachdem wir im September 2015 bereits einen namenhaften Sponsor für unsere tollen Trainingsanzüge präsentieren durften, ist es uns nun gelungen, nach vielen Gesprächen im Januar, schon so früh im neuen Jahr einen weiteren Unterstützer zu gewinnen.
Es ist niemand geringerer als Herr Demuth, der mit seinem Unternehmen in Otze ansässig ist und mit dieser Kooperation eine Herzensangelegenheit in die Tat umsetzten möchte. Herr Demuth sieht in der Mannschaft genau das, was auch ihn in seinem Geschäft so erfolgreich dastehen lässt – er führt ein junges, dynamisches und erfolgreiches Unternehmen, immer mit dem Drang sich zu verbessern - auch in Kleinigkeiten.
Die Gründe für die Hertha waren klar: die tägliche Arbeit auf dem Platz, der Zusammenhalt im motivierten Team und dass der Erfolg dabei nicht aus den Augen verloren wird. All das, ist ihm positiv aufgefallen und sind nun Grund genug für seine Unterstützung.
Herr Demuth habe bereits in den ersten Gesprächen schnell zu verstehen zu geben, dass er genau dort unterstützen möchte, wo etwas entsteht und zusammen wächst, so berichtet Tobi. Und weiter schildert er: „Das was heutzutage so wichtig ist, dass junge Menschen, die an sich glauben, auch alles erreichen können – besonders im Amateurbereich“. Somit war Herrn Demuth klar, dass es hier nicht an Ausstattung und/oder Material hapern darf.
Bei den Gesprächen war es nur ein kleiner Kreis von Beteiligten, der sich um den Partner unserer Damenmannschaft kümmerte... schließlich war es allen wichtig, dass nicht der Sponsor selbst im Vordergrund stehen sollte, sondern einzig der Sport!
Anfang Februar war es dann soweit... Das Telefon bei Steffen im Büro klingelte und Tobi ließ verlauten, dass der Demuth - Kontrakt ab sofort gilt! Nun können sich die Mädels über eine Erweiterung ihrer Ausstattung freuen... Wie die allerdings ausfallen wird, bleibt abzuwarten! Sehr wahrscheinlich sind wohl neue Trikots – geplante Umsetzung ist voraussichtlich ab Mai 2016 (Bericht wird ganz bestimmt folgen!!!
Einzig die Zeit, die darf laut Herrn Demuth, nicht all zu viel verstreichen.
Wir möchten an dieser Stelle für das Engagement bei unseren bisherigen und neuen Sponsoren rechtherzlich bedanken!
Leidenschaft, Spaß und geniale Leute = die 1. Damenmannschaft des SV Hertha Otze

Euer Presseteam FSESFAM

Hertha Damen vs SG Schwüblingsen/Dollbergen

25.05.2016

Am Mittwoch den 30.03.2016 spielte die Otzer Damenmannschaft zu Hause gegen SG Schwüblingsen/Dollbergen um drei Punkte. Die Wetterverhältnisse hatten sich in den vergangenen Tagen erheblich verbessert, so dass man endlich wieder vom „Normalzustand“ reden konnte. Die Hertha aus Otze war an diesem Spieltag wieder top besetzt, alle größeren und kleineren Blessuren waren auskuriert und das Team um Tobi war voller Tatendrang. Heute ging es gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe, und was Tobi auf dem Podium den Journalisten mitteilten, hörte sich wie folgt an: „In diesem Spiel wollen wir unseren Fans gern drei Punkte schenken. Nach den letzten Partien sind wir in der Pflicht...“
Die Gasttrainerin Nicol fügte direkt hinzu: „da habt ihr euch aber den falschen Gegner ausgesucht!“ Alle Anwesenden lachten... Beide Trainer (Nicol und Tobi) unterstrichen hierbei, trotz allen verbalen Vorgefechten, einen fairen Umgang miteinander – man kennt sich halt schon lange! Als das Spiel nun angepfiffen wurde, ließ Otze keinen Zweifel daran, dass sie unbedingt die Punkte für sich beanspruchten. Ganz besonders waren Nina und Julia die zwei Gründe für den Otzer Sturmlauf in der Anfangsphase.
Immer wieder brachten sie die Abwehr der Spielgemeinschaft durcheinander; bedient wurden sie hierbei durch eine überragende Nujin, eine „wirbelwindartige“ Lotti und eine Isi, die in einer furchteinflößenden Spiellaune war! Auch die Außenspielerinnen Hanna und Annika waren in einer außerordentlichen Form, die es immer wieder verstanden, das Feld in der Vorwärtsbewegung so auseinander zu ziehen, dass der Gegner bereits nach 15 Minuten völlig den Überblick verloren hatte. In der Defensive spielten wir heute mal anders als sonst; Bianca und Sue auf den Außenverteidigerpositionen und Marieke in der Mitte. Joanne musste uns schon bald etwas leid tun, da sie an diesem Tag kaum etwas zu tun bekommen sollte. Dollbergen war bis dato erschreckend schwach in der Offensive und tat sich bei den Otzer Angriffen immer wieder schwer, ganz besonders wenn es um Klärungsversuch ging. So hatte Nina ca. 10 Meter vor der Mittellinie, noch in des Gegners Hälfte, den Ball abgefangen und konnte sich, nach einem sehenswerten Doppelpass mit Isi, wunderbar durchsetzen und veredelte ihren Sprint mit einem sehenswerten Treffer. Das Stadion war völlig aus dem Häuschen...
Das war mal ein Hertha Angriff wo einem das Herz aufgeht – ganz stark Nina!
Es war die 19. Spielminute und Hertha führte absolut verdient. Jetzt konnten die Trainer die ausgepowerten erst mal zu einer kleinen Verschnaufpause herausnehmen. So kamen u.a. Marie, Jacky und Maxime zu ihren Einsätzen. Normalerweise würde man frische Spielerinnen immer merken, bis die sich ins Spiel gefunden haben. Heute war das nicht der Fall, Marie und Jacky fügte sich in die jeweiligen Positionen in der Defensive perfekt ein. Maxime spielte auf der gewohnten Außenbahn und löste erst Hanna ab, und danach durfte Annika pausieren. Da unser Gast nicht viel auf die Beine stellen konnte, sicherte Hertha Otze die Führung und nahm das 1:0 mit in die Pause.
Nach Wiederanpfiff tat sich den Zuschauern das selbe Bild auf: Hertha machte das Spiel und Dollbergen lief und schaute hinterher. Bis zur 60. Spielminute, hier war es ein folgenschwerer Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung der Otzerinnen. Leider war es ein ziemliches Getummel um den Ball, daher können wir nicht sicher sagen, wer hier nicht aufgepasst hatte. Allerdings war das ganze Team mehr oder weniger sehr unaufmerksam so dass es zum - mit Sicherheit vermeidbaren - Ausgleich kam. Auch Joanne war hier am Ende nicht mehr in der Lage, den Gegentreffer zu vermeiden. Man konnte anhand des verhaltenen Jubels der Gäste erkennen, dass die Spielerinnen es selbst nicht fassen konnten, dass sie nun doch ausgeglichen haben. Die Damen der Hertha mussten sich nun zusammenreißen, da wir gleich nach Anstoß erkennen konnten, dass die SG nun mehr wollte. Otze wurde unsicherer... Alles hart erarbeitete kam langsam ins Wanken! Hier waren nun die erfahrenen Spielerinnen um Bianca gefordert, wieder mehr Ruhe in die Köpfe zu bekommen. Das gelang soweit, dass die Hertha aus Otze wieder ins Spiel kam, wieder gute Chancen bekam und die Unsicherheit wieder den Dollbergerinnen zugeschoben wurde. Leider fand kein weitere Ball den Weg ins Netz und so mussten sich die Otzerinnen mit dem Unentschieden und dem einen Punkt zufrieden geben. Auch wenn nach viel Arbeit nicht das gewünschte Ergebnis auf dem Zettel steht, muss man ganz klar den Hut vor dieser Leistung ziehen. Selten eine Otzer Mannschaft so dermaßen agil und temporeich gesehen, wie heute!
Im Team standen heute: Joanne (Tor) – Bianca, Marieke, Sue und Marie (Abwehr) – Annika, Hanna, Maxime, Nujin, Jacky, Isi und Lotti – Nina und Julia (Sturm) – Natascha war mit im Team, hat aber ausgesetzt.

Eure Abteilung zur Berichterstattung in Damenfußball, FSESFAM

Hertha Damen gegen SG Blaues Wunder

24.05.2016

Es war der 16.03.2016, wieder ein Mittwochabend... wieder ein Fußballspiel der Otzerinnen, an diesem Tag gegen Blaues Wunder Hannover im heimischen Waldstadion.
Blaues Wunder hatte trotz der späten Anstoßzeit einige hundert Fans mobilisiert, um dem Team Unterstützung zu bieten. Auch der Hertha Anhänger waren wieder mal zahlreich in Stadion, der Stadionsprecher verkündete "fast ausverkauft". Die Stimmung war also prächtig, somit waren alle schon gespannt auf unser Team!
Steffen und Sue waren die ersten beim Treffen, da sie noch zur Pressekonferenz geladen waren. Hier teilte Steffen allen Anwesenden wie folgt mit: „Heute kann ich mir vorstellen, dass es schwierig wird uns aus der Distanz zu überwinden. Gerade nach der Schmach von Hannover haben wir einige Einheiten darauf ausgelegt, und Joanne hat diese prächtig absolviert. Der Gegner kann also ruhig schießen“.
Schließlich war Sue mit folgender Aussage sehr konkret, was die Einstellung des Teams wiederspiegeln sollte: „das ganze Team ist in den vergangenen Tag unglaublich dicht zusammen gerückt. Alle wollen auf Wiedergutmachung spielen. Wir wollen aber nichts übers Knie brechen!“
Soweit die Stimmen... Die SG aus Hannover spielt gewohnt stark auf und gab von Anfang an den Ton an. Hertha wusste sich clever zu wehren und spielte unerwartet oft nach vorn. Der Gegner war natürlich bestrebt schnell in Führung zu gehen, dies konnte er aber erst in der 19. Minute! Die Hertha Mädels waren aber alles andere als gefrustet – Nein, wie schon so oft, zeigten sie eine dermaßen läuferische Stärke, dass der Gegner viel Arbeit investieren musste, um überhaupt mal zählbares herauszubekommen. Erst wieder in der 31. Minute folgte der zweite Treffer vom Blauen Wunder, danach war erst mal Halbzeit. In der Kabine waren immer wieder Aufmunterungsansagen von Marieke zu vernehmen.
Heute mussten wir feststellen, dass nicht die Trainer die Mutivationsmittelpunkte waren, sondern das Team trieb sich selber wieder und wieder an. Leider fielen dann in der 50. und 53. Spielminute nach zwei Unachtsamkeiten wieder zwei Gegentore. Der Zwischenstand lautete 4:0 aus Sicht der Gäste! Dann kam die Hertha aus Otze plötzlich zu mehreren Torabschlüssen - war die blaue Truppe etwa schon satt von Tore schießen..?!? Natürlich nicht; das kurze Otzer Aufbäumen wurde direkt wieder zerschlagen. Blaues Wunder klärte den Ball lang und weit nach vorn, die Stürmerin machte kleine langen Faxen und zog ab – 5:0!
Aber wir mussten feststellen, dass die Otzerinnen sich eben nicht - wie gegen Hannover - hinten reinstellen wollten. Sie wollten endlich einen eigenen Treffer erzielen und wir alle wissen: Grundsätzlich können wir mit den großen Teams aus der Liga auch mithalten. Dann war es soweit; die Stadionuhr zeigte die 61. Minute an und Jule kam vorm Tor von Wunder zum Abschluss und das ganze Stadion stand auf den Sitzen.
Solch ein scheinbar unüberwindbarer Gegner und dann das – 1:5. Das Tor eigentlich direkt im Gegenzug zu 0:5, das fühlte sich richtig gut an! Blaues Wunder wurde daraufhin wieder vom Trainerstab angehalten, wieder mitzuspielen. Selbstverständlich haben solche Teams einen ganz anderen Anspruch; nicht nur siegen, sie wollen den Gegner quasi vernichten. So kam es zum 1:6 durch Blaues Wunder. Schön war danach die Antwort von den Otzer Damen – wieder war es Jule, die alles hinter sich lies und in unseren Reihen für ein Wunder sorgt: herrlich herausgespielt von Julia, wurde Jule auf den Weg geschickt... Sehr schöner Spielzug!
Danach folgten zwar noch drei weitere Treffer vom Blauen Wunder, aber das ist hier eigentlich gar nicht mehr wichtig! Viel wichtiger war es zu sehen, wie sehr die Mädels gefightet haben, um eben dem Gegner zwei Tore einzuschenken. Besonders am Trainerteam der Hannoveraner konnten man sehen, dass die zwei mit dem Ergebnis sicher nicht zufrieden waren – somit ein klitzekleiner Erfolg für uns!
Im Team standen heute: Joanne (Tor) - Johanna, Jacky, Maxime und Sue (Abwehr) – Annika, Marie, Julia, Hanna, Nujin, Marieke (C) und Isi (Mittelfeld) – Jule und Tash (Sturm)

Euer Presseteam nah dran am Team der Hertha Damen, FSESFAM

Hertha´s Damen gegen Hannover 96

24.05.2016

Hertha Otze war am 13.03.2016 in Hannover bei 96 zu Gast! An diesem Tag waren die Temperaturen wieder besonders stark unter den Gefrierpunkt gerutscht – das Thermometer zeigte wahnsinnige 8 Grad minus an und die Wolkendecke ließ auch im Laufe des Spiels nicht wirklich Sonnenstrahlen durch. So oder ähnlich würden wir mal in der Einleitung versuchen die Schmach zu erklären, die wir euch versuchen möchten zu berichten. An diesem Spieltag sollte die Hertha die volle Härte des Sports erfahren.
Wir spielten an diesem Tag gegen Hannover 96, die gegen uns das erste Spiel in der Rückrunde bestreiten sollten... Aufgrund der Wetterbedingungen gab es hinsichtlich des Platzes wenig Chancen auf einem Rasenplatz zu spielen. Wir traten also gegen einen der stärksten Mannschaften der Liga auf einem ungewohnten Untergrund an – beste Voraussetzungen, allerdings eher aus Sicht des Gegners. Vorm Warmmachen sprachen wir mit Hanna; sie war heute von Beginn an auf der rechten Seite gesetzt und wusste genau, was heute alles passieren kann! Unsere Frage: „Wie hat sich Hertha auf die heutige Aufgabe vorbereitet?“ – „Der Gegner hat uns im Hinspiel bereits aufgezeigt, wie gut sie eingespielt sind. Allerdings wiesen sie auch einige Schwächen im Abwehrverbund auf!“ teilte uns Hanna mit. Wir wollten es aber noch etwas genauer wissen: „Gibt es denn einen genauen Plan?“ – Hanna schmunzelte und sagte: „grundsätzlich gibt es immer einen Plan, wie gut der heute umzusetzen geht, bleibt abzuwarten. Ihr seht ja selber was hier los ist! Es ist viel zu kalt, der Platz ist ungewohnt und dann steht da eine Mannschaft, die eigentlich weiß was sie tut!“ – „Zu verschenken hat Hertha Otze aber noch nie etwas gehabt“ fügte sie noch an. Dann ging Hanna mit der Mannschaft zum Aufwärmen... Das Spiel fing dem Wetter passend an: Eiskalt erwischt! Es waren genau 53 Sekunden gespielt, da zappelte der Ball bereits im Otzer Tornetz. Ein Schuss – ein Tor, keine guten Anzeichen! Steffen, Daniel und Tobi hätten es gern vermieden, gleich zu Beginn einem Rückstand hinterher zu laufen, aber so war es nun mal... das Team kam aber erstaunlich gut damit zurecht. Hertha Otze spielte gut mit den 96ern mit und hatte nicht nur Befreiungsschläge zu bieten, nein einige Male kamen wir auch in gute Schusspositionen. Hier waren besonders Nina, Julia und Nujin bemüht, den Gegner unter Druck zu setzen! Auch unsere Natascha, die heute im Sturmzentrum agierte, wusste ihre Gegnerinnen immer wieder zu beschäftigen. Das Spiel wurde immer besser, schließlich hatte man sich bereits in „Betriebstemperatur“ gespielt. Dann waren es nur noch fünf Minuten bis zur Halbzeitpause, die Trainer riefen noch mal zur Konzentration auf und dann kam etwas völlig Überraschendes... Hertha kassierte innerhalb dieser kurzen Zeit sage und schreibe FÜNF Gegentreffer; zum Glück kam dann der Pfiff zur Pause.
Man merkte dem Trainerteam sofort an, dass damit keiner gerechnet hat! Tobi´s Statement noch an der Auswechselbank: Innerhalb von fünf Minuten gehen einem hundert Dinge durch den Kopf! Erst freut man sich drüber, erst einen Treffer kassiert zu haben und am Ende der ersten Hälfte fühlt es sich an wie eine Tracht Prügel!“
Nach dem Seitenwechsel war klar zu erkennen, dass die Otzerinnen keine Lust darauf hatten weiterhin das Spielzeug für 96 zu sein. Trotz der tiefstehenden Abwehr und der eingerückten Offensive, schaffte es Hannover weitere sechs Mal Torerfolge zu feiern.
Mit dem Schlusspfiff stand eine herbe 12:0 Niederlage zu Buche und keiner im Otzer Team war schlauer. Jacky beschrieb das Geschehende wie folgt: „Wenn man sieht, wie sehr wir uns bemüht haben und am Ende kommt so eine Nummer dabei raus... dann weiß man, das heute schlicht gesagt nicht unser Tag war!“. Weiter schilderte sie: „Aus solch einem Spiel kann man rein gar nichts mitnehmen, heute heißt es nur – duschen und wieder nach Hause.“ In der Tat müssen wir hier Jacky Recht geben.
Wir sind trotzdem stolz auf euch! Macht bitte weiter, ihr seid für uns die Besten, Euer Team rund um den Ball – FSESFAM
Im Team heute: Tor Joanne, Abwehr Marieke, Marie Bianca und Michelle, Mittelfeld Isi, Nujin, Julia, Nina, Hanna und Maxime, Sturm Tash

Für Euch am Ball, FSESFAM

Hertha Damen vs. Arminia Hannover

23.05.2016

Am Mittwochabend den 09.03.2016, zur besten Sofa-Zeit, empfingen die Hertha Damen die Frauenmannschaft der Arminia aus Hannover. Es war ein Spiel mit einer gewissen Brisanz... Da bei den letzten beiden Begegnungen immer wieder das leidige Thema mit dem Trikotwechsel aufkam! Zweimal musste die Hertha die Ausweichtrikots in Hannover wählen, da Paragraf 21 der Spielordnung den anreisenden Club verpflichtet, sich umzuziehen, wenn Trikotgleichheit besteht! Nun sollte Hannover eigentlich an der Reihe sein, da sie ja das Auswärtsteam war... leider war hier die Unsportlichkeit allgegenwärtig und wieder wollte das Trainerteam von Arminia, dass Otze sich umzieht! Glücklicherweise war der Schiri aber bestens informiert... So wurde das Spiel OHNE Umziehen angepfiffen, weil die Arminia nichts zu wechseln dabei hatte!
Ein klasse Einstand...
Zum Glück war das Wetter auf unserer Seite, es war nicht zu kalt und der Platz war in einem ausgesprochen guten Zustand. Das einzige was dem Schiri nicht gefiel, war das Nichtvorhandensein von Linien... Hier konnte Tobi aber mit beruhigenden Worten die schlechte Stimmung mildern! Nun auf zum Spiel: aufgrund der Abwesenheit von Daniel hatten sich Tobi und Steffen bereits einen Tag zuvor Gedanken über die Marschrichtung des Teams gemacht. Dieses Mal sollte der Feind mit allen Mitteln noch in der eigenen Hälfte zu Fehlern gezwungen werden und somit ein Verhindern von Torraumszenen der Arminia im Hertha Strafraum! Der Plan ging tatsächlich auf, 20 Minuten lange machten die Hertha Mädels soviel Wind, dass die Arminia erst mal Einstellungsprobleme hatte.
In der 21. Minute war dann aber die Mauern durchbrochen und der Widerstand überwunden und Arminia Hannover konnte den ersten Treffer verzeichnen. Hertha Otze allerdings war von dem Gegentor alles aber nicht eingeschüchtert oder gar blockiert – Hertha spielte munter weiter mit. Hier konnten Steffen und Tobi eine Verwunderung bei den Trainern der Hannoveranerinnen erkennen. Man war bei der Arminia wohl gewohnt, dass der Gegner nach einem Gegentor das Weite sucht und sich seinem Schicksal ergibt – Pech! In Otze laufen die Uhren etwas anders. Die Arminia biss sich immer wieder an der stark spielenden Abwehr die Zähne aus. Bianca, Johanna und besonders Marie hatte zwar alle Hände voll zu tun, aber sie haben es dem Gegner richtig schwer gemacht. Marie stand hierbei besonders im Mittelpunkt, sie hatte es mit der stärksten Spielerin des Gegners zutun. In der 33. Minute konnte Arminia durch einen gut gespielten Angriff den Ball zwar vors Tor der Otzerinnen bringen, mussten sich aber nur mit einem Eckball begnügen. Aus dem Pokalspiel wussten die Otzerinnen allerdings um die Gefährlichkeit der Arminia-Standards... So kam was so oft in der Saison passierte: Gegentor nach einer Ecke! Hier haben so ziemlich alle Spielerinnen der Hertha den Moment verpasst, den Ball klar rauszuspielen und die Arminia war gnadenlos im Abschluss – 2:0 aus Sicht des Gegners. Dann ging es in die Pause.
Direkt nach dem Wiederanpfiff musste Joanne nach ca. 43 Sekunden wieder den Ball aus dem Netz holen. Der erste Angriff der Arminia war gleich ein Erfolg und das obwohl Otze noch mal kommen wollte. Steffen hatte nach der Pausenbesprechung unserem Mann an der Kabinentür mitgeteilt, dass die Hertha jetzt noch mal alles versuchen will. So stand es nach knapp 50 Minuten bereits 3:0 für den Gegner. Unsere Offensive hatte es an diesem Tag ganz bestimmt auch nicht leicht, alle mussten teilweise bis 20 Meter vorm Otzer Tor mithelfen zu verteidigen. Immer wieder sind Iris und Nina mit nach hinten geeilt, um Schlimmeres zu verhindern. Trotz der guten Präsens auf dem Platz war am Ergebnis nichts mehr zu rütteln. Arminia spielte die Partie gewohnt souverän runter und Hertha Otze schonte die Kräfte für die nächsten Aufgaben. So blieb es bei dem Spielstand bis zum Ende und beide Teams gingen ihrer Wege.
Gewohnt unfair gingen die Trainer und Betreuer der Arminia vom Platz und die Otzer Mädels waren mehr oder weniger froh, dass das Ergebnis nicht höher ausgefallen ist, denn das wäre mit Sicherheit nicht gerechtfertigt gewesen.
Im Team standen heute:
Tor: Joanne – Abwehr: Johanna, Marie, Bianca und Annika – Mittelfeld: Isi, Nujin, Julia, Lotti, Jule, Maxime und Hanna – Sturm: Nina, Iris und Tash

Für Euch am Ball, FSESFAM

Hertha Damen gegen Brelingen

05.03.2016

Zum Rückrundenauftakt in der Frauen Kreisliga, Staffel 2, durfte die Hertha aus Otze wieder den Weg nach Brelingen suchen. Es ist noch gar nicht allzu lang her, da war es noch ein Hallenturnier, welches den Grund zur Anreise gab!
Wegen der recht frühen Anstoßzeit von 10.00 Uhr trafen sich die Otzerinnen bereits um 8.30 Uhr. So blieb der ersatzgeschwächten Mannschaft genug Zeit für Anreise und Aufwärmprogramm. Zweites war wirklich wichtig, da das Thermometer gerade einmal 1,5 Grad anzeigte. Dennoch fand Hertha Otze einen recht ordentlichen Platz in Brelingen vor, außer das er halt gefroren war - ganz anders als in Otze... hier konnten die Mädels bisher nur dreimal auf dem Grün trainieren, da die schlechte Wetterlage immer wieder für eine Unbespielbarkeit sorgte. Ob die Brelinger tatsächlich länger schon draußen trainieren konnten, sollte sich im Verlauf des Spiels herausstellen. Fest stand schon vor der Partie: Hertha war, trotz der vielen Ausfälle (überwiegend wegen Margen- Darminfekt), extrem hoch motiviert! Das spürte man besonders bei Bianca, sie gab uns die Gelegenheit vorm Spiel mit ihr zu sprechen:
Reporter: Bianca, was erwartet uns heute?
Bianca: Ein Kampf auf Augenhöhe! Wir spielen heute gegen eine der härtesten Mannschaften aus der Liga. Schließlich kassieren sie in jeder Partie mindestens eine Karte.
Reporter: Heißt das, dass die Hertha wieder defensiver beginnt und abwartet was der Gegner macht?
Bianca: Nein, auf keinen Fall! Wir spielen heute gegen ein Team, die gerade mal vier Pünktchen haben. Heute soll der Dreier her, nichts anders ist geplant.
Reporter: letzte Frage Bianca, Heute fehlen einige aus der Mannschaft, das bekommt das Team wohl kompensiert..?! Aber auch euer Trainer Tobi fehlt heute krankheitsbedingt! Kann das auch ein Nachteil sein..?
Bianca: Natürlich ist es immer gut, wenn alle an Bord sind... Aber manchmal ist es halt nicht zu ändern! Was Tobi betrifft, der hat uns zwei super Co-Trainer mitgeschickt, die diese Sache schon verstehen durchzuführen! Und die beste Medizin sind immer drei Punkte.
Reporter: Danke Bianca! Viel Erfolg heute...

Nach Bekanntgabe der Aufstellung, mussten wir uns erst mal fragen, ob das eventuell eine Aussicht auf die nächsten Spiele sein könnte. Es gab leichte Veränderung zu vorherigen Spielen und das muss Gründe haben. Der erste Grund könnte bereits dieser sein: alle Spielerinnen machten einen ausgesprochen guten und fitten Eindruck!
Nach Anpfiff des Spiels hatten alle doch noch etwas Mühe mit der Kälte, so dass es etwas dauerte bis die Otzerinnen auf Betriebstemperatur waren... Nach den ersten zehn Minuten hatte Otze wesentlich mehr vom Spiel, überwiegen lief der Ball in den Otzer Reihen. Besonders gut lief das Zuspiel im Mittelfeld. Hier agierten Isi, Marieke und Marie sicher wie gewohnt. Einzig war Lotti die Spielerinn, die mit ihrem neuen Platz zu kämpfen hatte – ungewohnte Außenposition...
Bis zur Halbzeit hatten die Otzerinnn fünf 100%tige Torchancen auf dem Fuß und konnten diese aber nie ummünzen. So waren es dreimal Jule, einmal Hanna und einmal Nina die versuchten, Otze im ersten Durchgang in Führung zu schießen. Aber das Ergebnis hieß 0:0!
In der zweiten Hälfte hat Steffen und Daniel entschieden „Alles oder Nix“ zu spielen – Daniel sagte uns noch auf dem Weg in die Pause: „Jetzt haben wir gesehen, wie wir den Gegner knacken können – die werden sich wundern, wenn wir wieder rauskommen!“

Jetzt gab es kleine Verschiebungen in der Elf und es wurde auf Offensiv gestellt, somit war auch jetzt dem gegnerischen Trainer klar: Hertha legt jetzt los und will das Spiel für sich entscheiden. Ein riesen Schrecken war aber dann erst mal in der 58. Minute auf Seiten der Otzerinnen, als Bianca die bereits geschlagene Joanne rettete! Wie Steffen es nach dem Spiel beschrieben hatte „flog sie wie Spiderman durch den Strafraum“... und klärte auf der Linie! Eine hammermäßige Aktion!!! So blieb es beim 0:0.
Aber die Offensivaktionen der Hertha trugen langsam Früchte und die Torraumszenen wurden immer zielstrebiger und so traf dann auch in der 63. Nujin zum völlig verdienten Führungstreffer – 1:0 für Hertha Otze. Danach mussten wir aber zusehen, wie bei beiden Teams die Luft weniger wurde und das schnelle Spiel beiden Seiten dazu zwang einen Gang rauszunehmen.
Kurz vor der 80. Minuten folgte dann etwas sehr Unerwartetes. Brelingen mussten den Ball weit nach vorn klären...viel zu weit. Hier kam der Ball direkt vor die Füße der Otzer Verteidigung – Bianca war zur Stelle und klärte den Ball, denn sie war zuerst an Ort und Stelle. Die heraneilende Stürmerin der Brelinger war hier viel zu spät und ging trotzdem noch in den Zweikampf – FOUL! Die Hertharaner Anhänger waren alle von ihren Sitzen aufgesprungen und wüteten auf den Rängen... Die Schiedsrichterin pfiff und es gab auch Freistoß, allerdings für Brelingen! Das war das Unverständlichste des ganzen Spiels und jetzt hatte die Schiedsrichterin auch noch den Otzer Anhang gegen sich.
Wir müssen an dieser Stelle sagen: Fehlentscheidungen können immer mal vorkommen, aber das war schon wirklich sehr „krass“! So hatte Brelingen also einen Freistoß direkt vor dem Otzer Tor und die beste Schützin trat an. Der Ball liegt, der Schiri pfeift, die Spielerin schießt und der Ball fliegt in den linken Winkel – Tor und was für eins! Ausgleich in der 78. Spielminute zum 1:1, zu dem Zeitpunkt sehr unglücklich und etwas unverdient. Aber die Antwort von Otze ließ nicht lange auf sich warten, denn Nujin hatte ganz klar einen anderen Plan. In der 83. Spielte Jule den Ball mit einem kleinen Umweg auf Nujin, die den Ball nahm und Richtung Brelinger Tor stürmte. Erst schoss sie der Torhüterin ins Gesicht und dann vollendete sie den Abpraller zum Tor – 2:1 Hertha. Dabei ist zu bedenken, dass unsere Nujin eigentlich nur als Ersatz mitgefahren ist. Denn eigentlich kuriert sie noch eine kleine Verletzung aus.
Kurz darauf die nächste Fehlentscheidung der Schiedsrichterin, Nina hatte soeben das 3:1 für Otze erzielt... Also alle haben es gesehen, nur eben die Unparteiische nicht – LEIDER (der Treffer war nämlich wunderbar!)
So blieb es beim 2:1 für Otze. In der Nachspielzeit kam Brelingen noch mal vor das Hertha Tor und versuchte in der letzten Aktion das Spiel aus Otzer Sicht zu versauen. Sie köpften den Ball aus nur wenigen Metern an die Latte und mit sehr viel Glück wurde ein Gegentreffer vermieden, Joanne war ein starker Rückhalt!
Dann gab es den letzten Pfiff des Spiels und Hertha Otze war der Sieger dieser nervenaufreibenden Partie – somit waren die Schreie der Fans nun wieder Jubelschreie.
Ein richtig starkes Team bestand heute aus:
Joanne (Tor) – Bianca, Marie und Hanna (Abwehr) – Isi, Marieke (C), Jule, Johanna, Lotti, Jacky und Nujin (Mittelfeld) – Nina (Strum)

Für Euch immer am Ball, FSESFAM

Hallenturnier in der Wedemark

28.01.2016

Hallenturnier in der Wedemark, beim Tabellennachbarn 1. FC Brelingen am 24.01.2016, gefühlt von Morgens bis Abends!

Heute berichten wir Euch von einem weiteren Indoor – Event der Hertha Mädels und wir müssen feststellen: Sie schlagen sich von Mal zu Mal besser...
In der Gruppenphase spielten wir gegen:
Luthe (Endstand 2:0 für Otze),
SG Haimer-Rethmar-Dolgen (Endstand 0:0),
1. Mannschaft des 1. FC Brelingen (Endstand 0:0) und
keinem geringerem als dem Harburger SC aus Hamburg (auch hier Endstand 0:0)
Als einzige Torschützin der Otzer konnte sich bis hierher nur Jule eintragen!

Info für alle: der Harburger SC ist in der vergangenen Saison mit einem unglaublichen Torverhältnis von 93:11 und keiner Niederlage in die Bezirksliga aufgestiegen! Tja, leider ist das gegen Otze etwas zu wenig... Und unsere Spielerinnen sind ungeschlagen und ohne ein Gegentor als Zweiter der Gruppe ins Halbfinale gekommen. Jeder, der das live gesehen hat, kann unsere Meinung nur teilen: Echt starke Leistung!
Leider mussten wir an diesem Tag zwei Spielerinnen vorzeitig ins Wochenende verabschieden! Wenn das Privatleben ruft... so mussten wir die möglichen letzten beiden Partien ohne Hanna und Johanna bestreiten. Nach Meinung von Tobi, mit dem wir erst nach der 2. Partie sprechen konnte, keine ganz unglückliche Situation (bezüglich Hanna). Sie hatte sich nach einem Zusammenprall mit der Gegnerin rechts stark am Bein verletzt und Tobi wollte auf keinen Fall etwas riskieren. Obwohl Hanna unbedingt weiter spielen wollte... Gesundheit geht vor!
Im Halbfinale trafen wir dann auf unsere Vergangenheit: Stelingen. Ein alter Bekannter aus dem letzten Jahr, der sich als wieder einmal unüberwundbarer Gegner herausstellen sollte. So gewann hier „Auge“ gegen „Kondition“ und ein wenig Unterstützung von Seiten der Otzerinnen. Joanne war beim ersten richtigen Angriff noch unaufmerksam und gab Unterstützung. Bianca brachte dann den zweiten Schuss des Gegners sicher mit einem sehenswerten Hackentrick im eigenen Tor unter. Trotz aller Bemühungen war an einen Ausgleich nicht zu denken, Stelingen war in diesem Match für uns einfach eine Nummer zu groß. So musste sich Otze am Ende mit 3:0 geschlagen geben. Also stand fest: Hertha spielt um Platz drei gegen Bemerode und im Finale standen sich gegenüber der Harburger SC und Stelingen.
Hertha verzauberte im „kleinen“ Finale noch mal die fußballbegeisterten Menschen auf der Tribüne mit tollen Spielzügen und feinstem 1gegen1 Fußball. So stand es nach Abpfiff 1:1 – Torschütze hier für Otze wieder Jule! Zum Glück für den Zuschauer war es dann erst das Siebenmeterschießen, welches einen Sieger kürte: Die Hertha aus Otze sicherte sich Platz drei und einen Pokal. Als Siebenmeterschützen traten hier an: Nujin – Michelle – Marieke. Alle drei verwandelten ganz sicher und auch Joanne machte es keiner Schützin leicht und so vergab die Letzte prompt als sie gegen das Aluminium schoss.
Am Ende mussten alle drei Trainer feststellen, dass das Turnier wirklich gutgetan hat und eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag ist! Zudem hat uns der Harburger SC zu einem Testspiel angefragt. Ganz nebenbei wurde dieser auch Sieger des Turniers, und das vollkommen verdient.

Eure Presseabteilung FSESFAM

Neujahrsgruß und Info rund um den Damenfußball

14.01.2016

Die Damenmannschaft der Hertha wünscht allen ein tolles, ereignisreiches Jahr 2016!
Vor allem aber Frieden auf der ganzen Welt...

Hier ein paar Infos zur Mannschaft:

Noch in 2015
Es war einer dieser Tage, an dem nur Hallentraining möglich war. Draußen nur Regen, der Platz schon lange gesperrt, da geht nur Halle! In unserer Indoor – Soccerpark – Arena gab es ein absolutes Highlight welches wir euch nicht vorenthalten möchten! Annika hat das unglaublichste Eigentor geschafft. Sie spielte im Tor, schlug den Ball Richtung linke Bande. In ca. 3,5 Metern Höhe über dem Boden traf das Leder an einen Pfeiler. Von dort aus, mit der gleichen Geschwindigkeit, zurück Richtung Tor... Leider hatte Annika, auf Grund ihrer Vorwärtsbewegung, das Tor verlassen und die Kugel flog über sie hinweg ins eigene Tor. Die komplette Mannschaft inkl. Trainer konnte ihren Augen kaum trauen. Zwischen kreischendem Lachen, stehenden Ovationen und Fassungslosigkeit stand Annika – Danke, dass wir dabei sein durften!!!!!!

03.01.2016
Die Hertha Mädels waren nicht ganz untätig in ihrer spielfreien Zeit. So nahmen sie bisher an zwei Hallenturnieren teil. Zum einen in Lehrte, bei unseren Freunden von Yurdumspor. Immer wenn Aytac uns anruft, sind wir da und dabei – ein tolles Turnier, mit vielen tollen Mannschaften. Vielen Dank für die tolle Veranstaltung und am Ende mit dem 6. Platz. Sieger waren die Spielerinnen aus Dollbergen: Gratulation dazu.
Gespielt haben hier: Joanne, Michelle, Jule, Johanna, Hanna, Julia, Marieke, Tash, Iris, Isi, Lotti und Nujin

09.01.2016
Dann waren wir noch auf einem hochkarätigen Turnier in Dubai eingeladen... Das haben wir aber abgesagt, weil wir bereits in Braunschweig (der verbotenen Stadt) zugesagt hatten! Nach einem durchwachsenen Start auf dem Kunstrasen oder ähnlich, hat sich die Truppe auch hier toll geschlagen und hat mit Platz 5 abgeschlossen.
Gespielt haben hier: Michelle, Sue, Marie, Joanne, Julia, Marieke, Nujin Iris, Johanna und Tash (Jule war als Morali dabei)

Dann schauen wir schon ganz gespannt auf die nächsten Ereignisse:
1.) Hallenturnier in Brelingen am 24.01.2016
2.) Saisonauftakt gegen 1. FC Brelingen am 28.02.2016, in Brelingen
3.) Testspiel gegen TuS Kleefeld am 06.03.2016, Austragungsort noch offen

Danke, dass ihr uns alle unterstützt und an uns teilhabt – Eure Mädels der Hertha.

Im Namen der Damenmannschaft von Hertha Otze
das Presseteam um den Frauenfußball: FSESFAM

Hertha Otze gegen Arminia im POKAL

14.01.2016

Viertelfinale im Pokal am 11.11.2015 bei der Arminia aus Hannover. Hertha Otze schon wieder in Hannover bei der Arminia. Keine guten Erinnerungen an das erste Punktspiel, der Endstand betrug 7:0!
Damit wir nicht wieder fünf Tore aus über 30 Metern kassieren, wurde kräftig an der Aufstellung und an der Einstellung gedreht. Zum Erstaunen aller war es keine geringere als „Mrs. Zuverlässig“ Bianca, die ihr Tor-Debüt gab. Hier wissen nur die absoluten Insider, dass die Trainer bereits mit Bianca als auch mit Iris gegen Yurdumspor Lehrte im Testspiel die Torwartposition ausprobiert haben. Dass allerdings das Trainertrio so mutig ist, dieses in einem so wichtigen Spiel umzusetzen zeugt von Mut oder Wahnsinn.
Auch die Taktik für die Feldspielerinnen war eigentlich ein Geniestreich, allein die tiefstehenden Marie und Nujin haben dem Gegner immer wieder vor Schwierigkeiten gestellt.
Nun müssen wir an dieser Stelle noch mal Infos an Euch weitergegeben (für die, die nicht dabei waren): Hertha musste auf dem ungewohnten Ascheplatz spielen, dieser wies ganze zwei Meter zwischen der 16er Ecke und dem Seitenaus auf! Das Flutlicht war eine Katastrophe, allemal ausreichend für Training. Und das was eigentlich gar nicht geht... Der angesetzte Schiedsrichter kam nicht!!! Hier müssen wir eine glatte 6 verteilen. Positiv zu erwähnen ist hier aber, der faire Umgang mit uns, seitens der Arminia.
Da Messestau war, kamen wir erst 30 Minuten vor Beginn der Partie an, konnten uns aber locker umziehen und uns ganz in Ruhe auf dem ungewohnten Geläuf warm machen. Nach allem was passiert war, musste auch noch Fußball gespielt werden, schließlich war es das Viertelfinale. Man erinnert sich gern an die Aussage von Bianca: „wer die nächsten drei Spiele gewinnt, ist verdient Pokalsieger!“
Also war alles gesagt... Und die Hertha machte es wirklich gut! Leider war die Arminia perfekt auf das Feld eingespielt und wusste sich auch im Bereich Unsportlichkeit gut zu helfen. So wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten im Spielaufbau die Brechstange rausgeholt und den jungen Spielerinnen aus Otze die Grenzen aufgezeigt. Nun waren die Trainer um Tobi gefordert Ruhe, hereinzubringen und immer wieder zu wechseln. Eine die das Spiel der Hannoveranerinnen schnellt durchschaute war Nina, sie konnte durch ihre gute Erfahrung in solchen Spielen sowohl den jüngeren Spielerinnen helfen, als auch mit ihrem beherzten „Dazwischenhauen“ dem Gegner zeigen „so nicht“!
Nach dem ersten gescheiterten Angriffsversuch der Arminia folgte ein Eckball. Dieser Fand, wie durch die Hand Gottes, den Weg in Tor. Ehrlich gesagt wurde der Eckball sehr gut getreten. So bekommt nicht mal jeder Herrenspieler in der Bezirksklasse hin. Also Hut ab... Otze nun im Hintertreffen... Aber die Weisheiten beschreien es immer wieder: im Pokal ist alles möglich!
Nach knappen 30 Minuten und unzähligen Schubsern, Remplern und Schürfwunden war Arminia wieder mit einem Eckball dran. Bis dahin war Hannover echt schlecht, alle Torschüsse wurden mindestens 15 Meter über oder nebens Tor geballert. Aber die Arminia hatte den Fußballgott in der Tasche, so war auch der zweite Eckball im Tor der Hertha wiederzufinden – 2:0!
Trotzdem bissen die Mädels weiter, immer wieder angetrieben durch ihren Captain Marieke, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Doch kurz vor der Halbzeitpause passierte es... Eckball für Arminia... Leute, das ist kein Spaß... Wieder gut herein gebracht, direkt vors Tor und gleich verwertet – unfassbar, unabhängig der vielen Torschüsse von Hannovers Arminia, müssen wir festhalten: drei Ecken = drei Tore! Wahnsinn, wenn wir es nicht selber gesehen hätten...
Dann war Pause – die Trainer berieten sich noch im Aufgang der Umkleiden, wie sie weiter machen wollten. Als Info: Das Stadion war zwar ausverkauft, aber es waren rund 95 Prozent der Anhänger von Arminia und die feierten was das Zeug hielt, unsere Herthafans gingen dabei etwas unter.
Nach Wiederanpfiff legte Arminia los wie die Feuerwehr, es war die 48. Minuten und der erste Torschuss im zweiten Durchgang. Den konnte Bianca genial abwehren, allerdings leider nur zur Ecke. Man mag es gar nicht mehr schreiben, aber ihr ahn sicherlich schon was folgt? Richtig: Eckball = Tor, Hintermannschaft geschlafen, Torhüterin ohne Chance = 4:0. Das Trainerteam schlug die Hände über den Kopf zusammen. Jetzt waren es nicht 5 Tore aus 30 Metern, sondern 4 Tore nach Eckbällen. Die Verwundeten auf der Bank nahmen wieder zu, da sich die Spielweise der Gegner wieder verschärfte. Es gab den Anschein, als ob uns die Hannoveranerinnen abschießen wollten. Aber unsere Mädels hielten tapfer dagegen. Wenn der Gegner kämpfen will, dann kann es gern haben. Zum Ende des Abends ereignete sich dann doch noch ein Wunder, ein Spielzug der Arminia endete mit einem Torschuss der unabgefälscht ins Tor ging! Ein Tor aus dem Spiel heraus – was es nicht alles gibt, im Fußball..? Endstand 5:0, eindeutig zu hoch und nicht ganz verdient. Hertha hat an diesem Abend trotzdem gewonnen und wenn es auch nur „Erfahrung“ ist.

Die Stimmen direkt nach dem Spiel:
Tobi: „Schade dass die Pokalreise an dieser Stelle schon zu Ende gegangen ist!“
Daniel: „Manchmal kannst du das Team auf alles vorbereiten, aber heute haben wir wieder einmal alle dazugelernt!“
Steffen: „Am Meisten ärgert mich, dass der Gegner eigentlich nicht wirklich besser war als wir und dann fliegst du gegen so einen auch noch raus!“
Marieke: „Am Ende haben wir feststellen müssen, sind wir noch nicht soweit, für den nächsten Schritt. Aber in der nächsten Saison werden wir stärker sein!“
Bianca: „Wenn ich auch keine Torhüterin bin, eigentlich war es ein echt gutes Spiel – von allen, wenn da nicht die Ecken gewesen wären ;-)“
Sue: „Hätte mir einer vor der Saison gesagt das wir bis ins Viertelfinale kommen, hätte ich den für verrückt erklärt. Jetzt muss ich sagen, dass das Halbfinale auch fast hätte klappen können.“
Nina: „Eigentlich sollte sich der Gegner heute für das schämen, was sie heute gemacht haben. Jetzt können die auch den Pokal gewinnen – dann sind wir wenigstens gegen den Pokalsieger ausgeschieden.“
Hanna: „Au Mann, echt schade... Es hätte mehr drin sein können, aber auf dem Platz, war es für alle eher eine Qual zu spielen und dann immer diese Fouls. Rrrrrr.“
Nujin sagt noch lächelnd, bevor sie im Mannschaftsbus verschwand: Na wartet, wir sehen uns nächstes Jahr wieder. Dann reißen wir euch auseinander!“

Im Team standen: Bianca (Tor) – Jacky, Annika, Sue, Jule und Marie (Abwehr) - Marieke, Lotti, Nujin, Hanna, Julia und Tash (Mittelfeld) - Joanne, Nina und Iris (Sturm)

Leider nicht dabei waren: Andrea, Kim, Johanna, Maxime, Michelle und Isi

Danke für das tolle Erlebnis „Pokal“ Mädels!
Euer Presseteam FSESFAM

Hertha Otze gegen TSV Isernhagen

14.01.2016

Zum Punktspiel am 08.11.2015 in Isernhagen lud der TSV ein, Endstand 6:1
Hallo liebe Fans der Hertha Mädels... wir haben Euch direkt am Anfang das Endergebnis geschrieben, weil heute einer der schwärzesten Spieltage seitens der Hertha war. Selten haben wir die Spielerinnen so neben der Spur gesehen. Aus Anfangszeiten war das natürlich auf Grund der neuen Umgebung (großes Feld) noch ein gewohntes Bild. Aber so wie eben heute war es eine völlig neue Erfahrung!
Kurz nach Beginn der Partie (noch keine 20 Minuten gespielt) waren bereits fünf Torschüsse der Gegner zu vermerken – Otze hatte dagegen NULL. Auch im Bereich des Ballbesitzes waren die Otzerinnen hinten dran, schlappe 30% waren es. So fand der Ball zum ersten Mal in Minute 17 den Weg ins Netz. Kurz nach Anstoß und einer herrlichen Balleroberung des MTV im Mittelfeld stand es nach nur 25 gespielten Minuten 2:0! Ein Pass- und Angriffsorkan nach dem anderen folgten... wieder zappelt der Ball im Tor – 30 Minuten rum – 3:0 für den TSV. Otze war zu diesem Zeitpunkt schwer gezeichnet! Die wichtigen Schlüsselpositionen des Otzer Spiels wurden immer wieder ausgehebelt und im feinstem Fußball auseinander genommen. Zum Ende der ersten Hälfte hatte sich zumindest die Defensive, wenn auch nur etwas, gefangen. Leider mussten die Trainer zu diesem Zeitpunkt feststellen, dass unsere Torhüterin einfach nicht ihren Tag hatte. So war bereits im Kabinentragt zu vernehmen: „wir sollten im Tor wechseln!“ Von wem diese Aussage kam, war nicht klar.
Hertha stellte nicht um, es wurden zwar frische Kräfte auf´s Feld geschickt, aber das System wurde weiter beibehalten – hier trägt Tobi die volle Verantwortung. Das Spiel im zweiten Durchgang wurde schon besser, allerdings hatte die Otzer Offensive um Isi, Marie und Nujin kaum Zugriff auf das Spiel. Es war einfach eine riesen Aufgabe, drei Toren hinterher zu laufen... Festzuhalten gilt: alle waren stets bemüht! Mit zunehmender Dauer zerrte das Spiel beider Mannschaften an der Kraft der Otzerinnen, so viel in der 57. Minute Tor Nummer 4 und in der 74. und 78. Nummer 5 und 6. Danach wechselten die Trainer ihre unglückliche Torhüterin Joanne aus und Michelle spielte die Begegnung im Tor zu ende. Einziger Lichtblick des Spiels war der Treffer aus der 46. Minute von Jule. Hier wurde der Gegner vom gesamten Hertha-Team richtig unter Druck gesetzt und wir konnten einen Treffer erzwingen. Leider blieb das eine absolute Rarität in dem Spiel der Hertha und somit auch belanglos für den Verlauf der Partie.
Trotz allem haben die Mädels heute nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern haben nach dem Spiel damit angefangen das Erlebte zu verarbeiten. So war von Jacky noch auf der Pressekonferenz zu hören: „Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen, that´s Sport!“ Auch Annika trat mutig vor die Kameras und sprach: „Wenn solche Spiele gelaufen sind, macht es um so mehr Spaß sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren.“ Ebenso bekamen wir von Joanna die Info: „diesen Tag möchte ich schnellstmöglich vergessen, wäre ich heute bloß zu Hause geblieben. Ich hätte meinem Team heute gern geholfen, es war aber wie verhext.

Im Team waren: Joanne (Tor) / Michelle (Tor/Abwehr), Annika, Jacky, Michelle, Bianca (Abwehr) – Johanna, Marieke (C), Lotti, Hanna, Jule, Marie, Isi und Maxime (Mittelfeld – Nina und Nujin (Sturm)

Es fehlten heute: Andrea, Natascha, Sue, Kim, Julia und Iris

Herbst, Sturm und Fußball
Euer Team vom FSESFAM

Hertha Otze gegen MTV Ilten

14.01.2016

Am 04.11.2015 spielten die Otzer Damen zu Hause gegen den MTV Ilten. Ilten war oder ist ein Gegner, der immer als schwierig einzuschätzen gilt. Die Scouts meldeten dem Trainer-Trio grundsätzlich andere Stimmungen und Leistungen. „Sich auf solche Spiele einzustellen ist immer richtig sch...“, war von Tobi vor dem Abschlusstraining zu hören. Was für die Mannschaft gut war, war dass die Urlauber und Verletzten zurück ins Mannschaftstraining einsteigen konnten und somit wieder 15 Leute im Kader für das Spiel zur Verfügung standen. Nachdem dann also die Anfangself feststand, wurde die taktische Marschrichtung festgelegt: nicht gleich ins offene Messer laufen!
Direkt nach dem Anpfiff war allerdings schnell zu erkennen, dass die Hertha Nur schwer ins Spiel kommt und mit Nervosität zu kämpfen hat. Erste Anzeichen dafür waren die defensiven Fehler bei jedem Angriff des Gegners aus Ilten. Die Abwehrreihen der Otzer hielten dem Angriffshagel bis zur 24. Minute stand. Dann war der Bann für Ilten gebrochen und sie spielten unsere Hertha buchstäblich an die Wand. Und so folgte der zweite Gegentreffer des Tages in der 43. Minute der ersten Hälfte. Die Otzerinnen schleppten sich in die Kabine zur Erholung und Besprechung. Von Daniel war klar anzusehen: Entweder wir versuchen ins Spiel zukommen oder wir versuchen ein Debakel zu vermeiden, so seine einzigen Worte! Otze stellt um – jetzt stehen die zehn Feldspielerinnen auf Angriff. Leider konnte die zweite Hälfte nicht den gewünschten Gegenschlag hervorbringen, da es Ilten gekonnt anstellte, die Otzer vom Tor fernzuhalten. So folgten in 20 Minuten, ab der 50sten zwei weitere Treffer der lltener Riege... Diese war an diesem Tag einfach mit dem richtigen Fuß aufgestanden! So mussten die Otzerinnen neidlos anerkennen, dass der MTV einfach besser war und auch verdient gewonnen hat – die Höhe des Sieges war zudem auch völlig verdient. Da Otze alle Kraft in die Offensiv gelegt hat, waren die Treffer 3 und 4 nicht wirklich eine Überraschung.

Im Team standen an diesem Tag: Joanne (Tor) – Annika, Marieke (C), Michelle, Bianca, Jacky und Sue (Abwehr) – Lotti, Jule, Julia, Isi, Hanna und Marie (Mittelfeld)- Kim und Iris (Sturm)

Nicht dabei waren: Nina, Andrea, Nujin, Natascha, Maxime und Johanna

Eure Reporter von FSESFAM

Hertha Otze Damen gegen SG Rethmar/Haimer/Dolgen/Hämelerwald

30.10.2015

Der 30.10.2015 war zwar als Trainingstag gedacht, aber die Staffelleitung hatte ein Spiel angesetzt – diesmal war es das Tabellenschlusslicht SG Rethmar/Haimer/Dolgen/Hämelerwald! Gespielt wurde auf einem viel zu kleinen Kartoffelacker, bei denkbar schlechtem Wetter und einer Uhrzeit, bei der man eigentlich lieber auf dem Sofa liegen möchte. Aber egal, die Otzerinnen nehmen es wie es kommt! Das Spiel wurde in den Zeitungen schon als Selbstläufer eingestuft. Eine starkaufspielende Hertha gegen die taumelde Spielgemeinschaft.
Aber Tobi hat immer wieder mahnend den Finger gehoben und gesagt: „wer glaubt, dass der am Boden liegende versucht liegen zu bleiben, der hat keine Ahnung von Fußball.“ Soweit der Cheftrainer...Bei Daniel und Steffen hörte sich das vorm Spiel schon anders an: Steffen meinte dazu nur: solch einen Gegner musst du von Anfang an zeigen, das wir dieses Spiel gewinnen wollen und dem keine Sekunden auch nur die Chance lassen!“ Daniel fügte nahtlos an: „Die werden dafür herhalten müssen, dass unsere Mädels diesen Acker bespielen müssen – heute zählt nur Höchststrafe, drei Punkte für Otze und möglichst viele Tore für uns!“
Soweit zu den Meinungen, aber wie lief das Spiel..? Der Platz machte es den Otzerinnen richtig schwer, kaum drei Meter waren gemessen zwischen Seitenaus und 16er Ecke. Eigentlich ein Witz, und der Platz war eher ein Rübenacker mit Linien und Toren.
Grundsätzlich gibt es so etwas in unteren Klassen immer mal, aber heute kam alles auf einmal! Otze machte von Anfang an Druck und versuchte sein gewohntes, schnelles Spiel aufzuziehen. Das klappte nach anfänglichen Eingewöhnungsfehlpässen recht ordentlich. Mit zunehmender Spieldauer kamen auch die ersten guten Aktionen nach vorn dabei raus. Immer wieder waren es Nina, Lotti und Julia, die dem Gegner zeigten, in welche Richtung es heute nur gehen kann. Schnell hatte die Spielgemeinschaft raus, was zu tun ist, damit Otze den Faden verliert – Fouls! Das war dann die Hauptbeschäftigung der Gegenspielerinnen; sie versuchten permanent, die Spielfreude mit Tritten einzudämmen.
Das gelang dem Gegner gut, da die Hertha Mädels mehr damit zu tun hatten, ihre Knochen auf dem Platz zusammen zu sammeln! Die richtige Antwort darauf hatten zuerst Marieke und Jacky, die beiden hauten nicht nur mal dazwischen sondern peitschten ihre Mitspielerinnen so an, dass der Respekt vor der rüden Spielweise nach gut zwölf Minuten gebrochen war. Ein herrlich eingeleiteter Angriff von Lotti war es, der den Weg zu Julia fand, und die zog dann aus kurzer Distanz in die lange Ecke ab. 1:0 für Otze und genau zur richtigen Zeit. Nun musste sich Rethmar (und die ganzen anderen Namen) wieder auf das Spielen mit dem Ball konzentrieren. Hier kam vor allem immer wieder die Nummer 6 gefährlich vors Otzer Tor, aber Joanne war voll in ihrem Element und konnte jeden Ball in ihre Richtung klasse entschärfen. Auch besonders erwähnen möchten wir den starken Einsatz von Marie, Sue und Kim. Marie ist an diesem Abend gefühlt doppelt soviel gelaufen wie die gesamte gegnerische Mannschaft. Sue, die mit einer starken Fußblessur aufgelaufen ist und Kim, die trotz großen Trainingsrückstand ihre Chance super genutzt hat. Den leichten Vorsprung spielte Otze auch locker in die Kabine zur Pause.
Dann mussten die Trainer entscheiden: entweder man begnügt sich mit dem einen Tor, oder man versucht gegen die schlechteste Defensive der Liga, noch das einen oder andere Tor zu machen. Also stellte Otze um und spielte jetzt mit zwei Stürmern. Das trug auch sofort Früchte, und der Ball zappelte in der 50. Minute das zweite Mal im Netz – 2:0 für Otze durch Lotti, sie wurde fantastisch von Jule angespielt und stellte mit ihrem vierten Saisontreffer die Weichen auf Sieg. Da es zunehmend schwieriger wurde auf dem Platz zu laufen, blieben viele Wechsel nicht aus und so schwächte sich die Otzer Elf selber. Daher geriet der Verlauf etwas außer Kontrolle und so fing sich Otze in der 69. Spielminute noch den Anschlusstreffer. Da aber von unserem Gegner keine spielerische Klasse zu sehen war, konnte Hertha Otze den Sieg über die Zeit bringen und gewann verdient mit 2:1 gegen einen wirklich harten Gegner.
Sicherlich muss man an dieser Stelle noch mal betonen, dass das Spiel wirklich teilweise unfair war, aber Tobi nach dem Spiel ganz klar sagen musste: „wer mit dem Rücken zur Wand steht, zieht alle Register!“ Daher kann man der Spielgemeinschaft trotzdem nur alles Gute wünschen...
Im Team standen heute:
Joanne (Tor) – Bianca, Sue, Kim, Michelle, und Jule (Abwehr) – Marieke (C), Hanna, Maxime, Lotti , Jacky und Marie (Mittelfeld) – Nina und Julia (Sturm)
Nicht dabei waren: Iris, Tash, Johanna, Annika, Nujin und Andrea. Isi kam erst später nach, wollte uns unbedingt helfen und wurde nach einer krassen Attacke vom Platz getragen – Prellung am Knöchel – Ausfall möglich – Dauer unbekannt

Herbst, Sturm und Fußball
Euer Team vom FSESFAM

Hertha Otze Damen gegen TSV Pattensen

23.10.2015

Am 23.10.2015 reiste die Otzer Damenmannschaft nach Pattensen zum TSV; diese Partie war von Anfang an als Standortbestimmung für beide Teams angesehen.
Beide haben oder hatten bis dahin einen gleichen Saisonverlauf und war bzw. sind gleichermaßen spielstark. So war die Ansage vorm Spiel von Tobi klar: wer heute drei punkte einfährt, kann sich nach oben absetzen. Nach dem Anstoß legte unsere Hertha auch direkt los, nach dem genialen Spiel gegen Kleefeld wollte Otze genau dort weitermachen, wo sie aufgehört hatten. Die Bewegung unserer Mädels war sehr gut anzusehen, gerade wenn der Ball beim Gegner war, klappte das Stellungsspiel und das Zulaufen von Passwegen ganz klasse. Das machte Freude dabei zu sein, so wurde die Mannschaft durch sich selbst unglaublich gepusht. Wenn mal etwas nicht geklappt hat, nahm Marieke ihr Team an die Hand und führte es, wie es sich für einen solch souveränen Kapitän gehört. Auch die Mannschaft half sich in vielen Aktionen gegenseitig, so kam der Gegner zwar ab und zu gefährlich vor das Otzer Tor, aber es passierte nichts. Joanne machte an diesem Tag ein richtig starken Eindruck.
Dann folgte die 15. Spielminute und der TSV kam das erste Mal durch den Abwehrriegel der Hertha, die Stürmerin ließ sich keine Zeit und schloss kurz und schmerzlos ab – Tor! 0:1 aus Hertha´s Sicht... echt schade, wieder einem unglücklichen Rückstand hinterher laufen zu müssen. Aber die Hertha wäre nicht die Hertha, wenn sie nicht Hertha heißen würde, hatte Daniel mal gesagt. Also riss sich das Otzer Team zusammen und spielte jetzt noch druckvoller nach vorne. Pattensen hatte große Mühe, den knappen Vorsprung in die Kabine zu retten. Die Mädels aus Otze ließen sich in der Halbzeitansprache von Tobi noch mal motivieren und liefen zurück auf das Spielfeld. Die Hertha Damen sahen aus, als ob sie erst jetzt anfangen würden mit dem Spiel. Der TSV hingegen wirkte, als hätten sie das Spiel schon dreimal gespielt...
Das machte sich im zweiten Durchgang auch bemerkbar. Otze war immer einen Schritt schneller und war drauf und dran auszugleichen. Nach starker Defensivarbeit durch Bianca kam der Ball zu Isi; die umspielte auf dem sprichwörtlichen Bierdeckel ihre Gegenspielerin (ich glaube die dreht sich noch zwei Tage lang) und legte dann auf Nina. Bei Nina waren zwar vor Beginn der Partie noch Rückenschmerzen, die das Auflaufen beinahe noch in Gefahr gebracht hätten, aber sie stand auf dem Platz und an der richtigen Stelle. So nah sie den Ball mit einer gekonnten Drehung an und enteilte ihren ZWEI Gegenspielerinnen. Das Tempo war dem Gegner einfach zu hoch, was Otze ablieferte und so konnte Nina sich in Abschlussposition bringen und veredelte den Lauf mit einem sehenswerten Rechtsschuss – unhaltbar für die Schlussfrau des TSV.
1:1 und das hochverdient, aber Otze wollte mehr... viel mehr! Die Spielerinnen ließen sich vom Trainerteam nicht mehr bremsen – es sollten am Ende drei Punkte sein... Zwar gelang der Ausgleich recht früh in der zweiten Spielhälfte und zwar in der 54., aber leider reichte die Zeit nicht mehr, um einen weiteren Treffer zu erzielen. So trennten sich die beiden Teams mit einem Unentschieden, aber Otze zeigte seinem Gegner aus Pattensen einige Male die körperlichen Grenzen auf! Wir waren mit dem Spiel und dem Ergebnis natürlich trotzdem zufrieden. Steffen sagte uns nach dem Spiel: „Wir erwarten vom Team immer 100% Einsatzwillen und volle Laufbereitschaft. Auch mal darüber hinauszugehen. Und das hat unsere Mannschaft heute nicht nur einmal gemacht, sondern hundert Mal – super Truppe und hochverdienter Punkt!“
Im Team heute:
Tor: Joanne – Abwehr: Bianca, Annika, Michelle, Marie, Andrea und Sue – Mittelfeld: Julia, Jacky, Isi, Maxime, Kim und Nujin – im Sturm: Iris und Nina. Nujin machte heute ihr erstes Spiel für ihren neuen Verein, leider zog sie sich eine kleine Verletzung zu und konnte das Spiel nicht durchspielen! Gute Besserung auf diesem Wege!
Nicht im Team: Lotti, Johanna, Jule, Hanna und Tash

Euer Team vom FSESFAM

Hertha Otze Damen gegen TuS Kleefeld

11.10.2015

Hertha´s Damen empfing eines der Topteams aus der Liga, TuS Kleefeld! Dieses Spiel versprach im Vorfeld, eine hochklassige Begegnung zu werden. Die Mädels an der Heeg waren laut Marieke super auf den Gegner aus Hannover eingestellt. An der Pressekonferenz vor dem Spiel nahmen dieses Mal nur die „Ersten“ Trainer teil, zum einen war Tobi für uns dabei und auf der Seite der Kleefelder ihre Trainerin. Die Kleefelderin Trainerin machte mit den ersten Worten deutlich, nur mit drei Punkten zufrieden zu sein, alles andere ist Zeitverschwendung und ist nicht akzeptabel. Tobi hingegen sah das Spiel wesentlich entspannter, schließlich kann man gegen solch eine Mannschaft ruhig verlieren... Allerdings ist auch ein Punkt wie ein Sieg für Otze. Somit war für die Journalisten klar, Otze hatte in dem Spiel nichts zu verlieren. Leider war der Kader am heutigen Spieltag auf der Otzer Seite sehr dünn besetzt. Wieder einmal vielen einige Mannschaftsteile wegen hartnäckiger Verletzungen aus. Zum Leitwesen der Trainer Daniel, Steffen und Tobi.
Nach dem Anpfiff war schnell erkennbar, dass die Kleefelder nicht vor hatten unter den Otzerinnen Geschenke zu verteilen. So fing sich Otze das schnellste Gegentor in dieser Saison, nach nur vier Minuten, und die Führung war trotz der kurzen Spieldauer völlig in Ordnung. Die Hertha hatte kaum Zugriff auf das Spiel, Kleefeld machte die Räume eng und besaß unglaublich viel Ballbesitz. Nach nunmehr 30 Minuten lag dieser bei 75% für die Hannoveraner, und Otze musste immer wieder viel riskieren, um das Spiel der Kleefelder zu stören. Dann war Pause – Durchschnaufen für die Otzer Mädels.
Mit nur zwei Auswechselspielerinnen ging Otze in die Partie und alle mussten richtig ackern. Nach dem Seitenwechsel spielten die Kleefelder munter weiter Ihr Spiel und die Hertha aus Otze lief sich die Hacken wund um Schlimmeres zu verhindern, was ihnen wirklich gut gelang. Jetzt folgen auch mal Szenen nach vorn, was eigentlich undenkbar zu sein schien, wurde doch wahr. Otze war im Spiel angekommen und traute sich jetzt mehr. Die Stadionuhr zeigte allerdings schon die 78. Spielminute an, aber das störte unsere Offensive keineswegs. Hier waren immer wieder Julia, Jule Marie, Hanna und die (aus der Not) ins Team gerufene „Back up – Spielerin“ Wiebke verantwortlich.
Das sah aus, als ob Otze versuchen wollte, dem TuS ein Bein zu stellen – auf dem Weg zum möglichen Titelgewinn! Schließlich waren kurz vor Schluss noch höchsten fünf Minuten zu spielen, als sich die Schlüsselaktion anbahnte. Wiebke stellte ihre Gegenspielerin auf der Außenbahn gekonnt zu und so folgte ein schwerer Abspielfehler der Kleefelder, der Ball geriet in die Hände der Otzer Hintermannschaft, so konnte über Bianca, Marieke und Isi der Ball nach vorn getragen werden – so kam der Ball wieder zu Wiebke, und die nah all ihren Mut zusammen und lief knapp 20 Meter mit Volldampf und kam frei vorm Kleefelder Tor in Schussposition und vollendete perfekt! 1:1 – Otze hat in der 86. Minute ausgeglichen und es fühlte sich an wie der Siegtreffer in einem Finale!
Die komplette Ersatzbank (hahaha) und Trainerteam war aus dem Häuschen. Das Stadion feierte ihr Team lautstark bis zum Abpfiff, der kaum zu hören war...
Was für ein Spieltag, was für eine Leistung – heute schrieb der Sport wieder ein kleines Stück Geschichte und Hertha war der Star. Tolle Kampgeist und ein dickes „DANKE“ an Wiebke, die heute (auch den ganz jungen Spielerinnen) gezeigt hat, was alles zu schaffen ist.
Im Team standen heute:
Joanne (Tor) mit der Note 1 – Bianca, Sue, Marieke (C), Jule, Kim und Marie (Abwehr) alle Note 1 – Hanna, Julia, Wiebke, und Isi (Mittefeld) ebenfalls alle Note 1 – Iris (Sturm) auch hier ganz klar Note 1!
Gefehlt haben heute acht Spielerinnen !!! Wer weiß was Otze vielleicht noch erreicht hätte, wenn alle fit gewesen wären...? Dank geht auch noch an Andrea, die sich noch umgezogen hat, um für den Notfall da zu sein...

Euer FSESFAM - Team

Hertha Damen gegen 1.FC Brelingen

25.09.2015

Das Otzer Waldstadion empfing an diesem Tag den 1.FC mit wunderbarem Fußballwetter. Das Team um Tobi war, trotz vieler Änderungen in der Aufstellung zum letzten Spiel, bis in den letzten Muskel hoch motiviert...
Es ging in diesem Spiel schon um eine kleine Standortbestimmung. Dies wurde uns allen klar, nachdem Daniel in der Woche schon in einem Interview fallen lassen hat: „Wenn wir uns oben blicken lassen wollen, dann wären drei Punkte schon wichtig!“. Allerdings wollte Daniel damit nicht den Druck künstlich erhöhen, sondern eher den Beobachtern aufzeigen, dass die Hertha bisher immer etwas unterschätzt wurde! Natürlich sehen wir das ähnlich !!!
Als das Spiel losging, waren alle noch voller Tatendrang, bis zur 4. Minute; da war es ein Unaufmerksamkeit in der Otzer Defensive, die zu einem Gegentreffer führte. So stand es unglücklich 0:1! Das Otzer Team raffte sich aber mit dem daraus entstandenen Anstoß zusammen und erzielte keine drei Minuten später, durch Iris, direkt den Ausgleichtreffer. Der Pass auf unsere Torschützin kam hierbei aus dem Halbfeld der Otzer Offensive, leider gab es ein regelrechtes Getümmel vor dem Pass. So blieb uns der Passgeber im Verborgenem...
Der Gegner war auf diese super schnelle Antwort gefasst, so kam das Angriffsspiel des FCs etwas ins Stocken. Als die Stadionuhr dann die 20. Minute anzeigte, durften die heimischen Fans wieder einen Treffer ihrer Mannschaft bejubeln – nun bedient Iris die völlig freistehende Marie mit einem sehenswerten Querpass im Strafraum des Gegners. Eiskalt machte Marie ihren ersten Treffer der Saison aus kurzer Distanz. Ganz stark rausgespielt... Die Anhänger machten die Tribüne nun zum Laola Wellenbad!
Die Freude über die hochverdiente Führung hielt leider nur kurz an, da der 1.FC verstand den Druck in Angriffsfußball umzumünzen. So kam es in der 23. Minute zum Ausgleich. Leider war es die wieder genesene Jacky, die sich etwas verschätzte und mehr oder weniger vom Gegner überrannt wurde. Man muss dazu sagen, dass der Brelinger FC aber auch wirklich alles nach vorne geworfen hat und dabei alles riskiert hat – mit Erfolg – 2:2! Noch vor der Pause wollte es aber Otze wissen und gab die passende Antwort ca. sieben Minuten später. Das 3:2 wurde in der 30. Spielminute erzielt und zwar durch niemanden weniger als Nina. Sie war es, die zuvor noch Marie angetrieben hatte: „Los, Kopf hoch, mach weiter...!“ So wurden alle im Team noch mal aufgemuntert und belohnten sich damit selbst. Marie steckte den ball durch auf Nina und sie schloss zuverlässig ab. Ein absolut temporeiches Spiel mit vielen Torraumszenen bis dahin, dann war nämlich Pause.
Nach der Unterbrechung ging es aber schnell weiter, womit sichtlich niemand auf den Rängen gerechnet hat. Die erste Chance wurde auch direkt wieder verwandelt! Der einzige Fehler dabei... Das Tor hat der 1.FC Brelingen geschossen...
Nun stand es wieder unentschieden, und nach diesem furiosen Start in Hälfte Zwei war von beiden Mannschaften nicht mehr viel zu sehen. Es waren gerade mal zwei Minuten gespielt, da hatte man das Gefühl, dass die beiden Mannschaften genug davon hatten und gaben sich mit dem Ergebnis zufrieden. Das Spiel endete so mit dem Stand von 3:3. Highlights waren leider Fehlanzeige. Trotzdem konnten die Zuschauer im Gesamten mit dem Verlauf sehr glücklich sein. Macht weiter so Mädels, bei euch kommt nie Langeweile auf und eure Spiele sind immer der Hammer!!!

Im Team von Otze standen heute:
Michelle (Tor)– Bianca, Annika, Johanna, Jacky (Abwehr) – Marieke (C), Lotti, Nina, Marie, Maxime, Jule, Hanna, Sue (Mittelfeld) – Iris und Tash (Sturm)
Leider nicht dabei waren: Kim, Andrea, Julia, Isi und Joanne

Euer Team vom FSESFAM

Hertha Otze Damen gegen TSV Bemerode, ein alter Bekannter aus dem Pokalwettbewerb...

03.11.2015

Auf Grund der guten Erfahrungen im Pokal, war die Hertha aus Otze in diesem Spiel hauchdünner Favorit. Schließlich spielten die Mädels auch wieder im heimischen Waldstadion! Auch die Gegner hatten bei der Ankunft schon mit unserem Reporter auf dem Weg in die Kabine gesprochen und alle waren eher zurückhaltend was die Stimmung betraf. War da etwa Angst im Spiel? Zumindest ließ dies etwas ahnen...
Die Otzer waren sofort im Spiel und haben sehr ordentlich nach vorn gespielt. Ohne gute Chancen auf ein Tor, aber immer wieder mit guten Ansätzen, daher waren die Fans auf Otzer Seite guter Dinge... Dann kam der erste halbherzige Angriff von Bemerode Richtung Hertha Strafraum, da musste Bianca eingreifen – leider wurde die Flugbahn des Balls von unserer Torhüterin völlig unterschätzt und auch Bianca war absolut überrascht, dass der Ball solch eine Kurve kriegt. Dann schlug der Ball unten rechts im eigenen Gehäuse ein. Bemerode führte nach knappen 15 Minuten Spielzeit, und das etwas unverdient.
Nun musste Otze, trotz leicht mehr Spielanteil, einem Rückstand hinterherlaufen – das war wirklich ärgerlich. Aber die Hertha Damen machten das mit viel Laufbereitschaft und Kampf. Dann war die 28. Minute, und es war erst der zweite Angriff des TSV: wieder „kullerte“ das Spielgerät mehr oder weniger durch die Abwehrreihen der Hertha und fand schließlich den Abnehmer im Bemeroder Strum, da zappelte das Netz schon wieder – 0:2 aus Sicht der Otzerinnen! Wirklich ärgerlich, erst kaum etwas zugelassen und immer wieder gute Aktionen nach vorne und dann das!!! Unbegreiflich...
Dann igelte sich der TSV hinten ein und verwaltete das Ergebnis, was auch verständlich war – quasi ohne richtige Chance gleich zwei Tore erzielt – ohne Worte.
Die Spielerinnen der Hertha spielte natürlich jetzt „vorne Harpune und nix hinten dicht“! Jetzt sollte zumindest der Anschluss vor der Pause hergestellt werden. Und so war es denn auch, Lotti, die heute die Sechser Position alleine vereinnahmte, sah die zu weit aus dem Tor stehende Torhüterin des TSV – da nah sie das Herz in den Fuß und zog aus fast 30 Metern ab!!! Volltreffer! Der Ball schlug unterhalb der Latte ein, unhaltbar für den Keeper – Wahnsinn. Otze war wieder im Spiel, aber leider ertönte kurz danach der Abpfiff der ersten Hälfte.
Nach dem Seitenwechsel waren die Otzerinnen weiterhin stark bemüht das Ergebnis zu korrigieren. So richtig große Torchancen waren hier aber nicht dabei. Es sah immer wieder so aus, als würden sich die Mädels dabei selbst im Wege stehen.
Jetzt kam die Müdigkeit ins Spiel, die letzte Kraft und Konzentration fehlte immer wieder bei den Abspielen und somit kam, was kommen musste.
In der 66. Minute schlug der TSV Bemerode wieder zu, dieses Mal aber gut herausgespielt und fein abgeschlossen. Otze war an diesem Abend geschlagen! Selbst das, was Otze wieder und wieder in den letzten Spielen so stark gemacht hatte - der unbändige Wille zum Weitermachen - war heute nicht spürbar. Bis kurz vor Schluss, als schon die ersten Zuschauer den Fußballtempel verlassen wollten, ergriff Lotti noch mal das Leder und verkürzte auf 2:3 – leider war es bereits zu spät, keine zwei Minuten später wurde ein letztes Mal gepfiffen und das Spiel war aus. Otze hatte einfach zu wenig getan und Bemerode konnte die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Wahrscheinlich wunderten sie sich noch den ganzen Heimweg, wie das gemacht haben...
In diesem Spiel haben sich aufgeopfert: Joanne (Tor) – Marieke (C), Bianca, Johanna, Jacky und Sue (Abwehr) – Isi, Annika, Lotti, Nina, Jule, Marie und Maxime (Mittelfeld) – Iris und Julia (Sturm)
Leider helfen konnten uns nicht: Andrea, Kim, Michelle, Hanna und Tash

Herbst, Sturm und Fußball
Euer Team vom FSESFAM

Hertha Damen gegen SG Schwüblingsen/Dollbergen

16.10.2015

Am 20.09.2015 war es soweit... Das lang ersehnte Spiel des Trainer – Trios aus Otze stand an. Voller Vorfreude saßen die drei bei der Presskonferenz mit dem Trainergespann des Gegners. Einige Fragen der Journalisten gingen immer in die Richtung, dass die Hertha aus Otze in diesem Spiel der „leichte“ Favorit sein sollte.
Diese Meinung teilten die Otzer Trainer natürlich nicht! Allen voran war es Steffen, der dieser Stimmungsmache Einhalt gebot... Schließlich seinen beide Teams ähnlich in die Saison gegangen, außer dass Otze vielleicht mit Arminia und 96 gleich zu Beginn zwei Schwergewichte hatte.
Am Ende stand aber im Protokoll, dass sich die beiden Teams auf ein Kräftemessen freuen.
Das Stadion in Dollbergen war leider nicht ganz ausverkauft... Das lag ganz sicher daran, dass das Wetter alles andere als super war – kalt und regnerisch.
Nach dem Aufwärmen wurde dann noch eine längere Ansprache von Tobi in der Kabine vorgenommen – ihm war es wichtig, nach der Niederlage gegen 96, noch mal sein Team an die eigenen Stärken zu erinnern. Das verriet er uns auf dem Weg von der Kabine zum Spielfeld... Der Kampfgeist und die Bereitschaft jedes Spiel über seinen eigenen Grenzen zu gehen – das sind die Merkmale, die die Otzer Damen in dieser Liga so einzigartig machen.
Nach dem Anpfiff, war es direkt der erste Angriff der Otzerinnen, der zum Torerfolg führte. Die Zuschauer haben noch nicht alle gesessen und auch der Stadionsprecher war noch bei der Durchsage der Aufstellungen, da zappelte der Ball schon im Netz. Geiler Start!! Die scharfe Hereingabe von Johanna, die sich auf ihrer rechten Außenbahn locker durchsetzten konnte, schlug vor die Füße der gegnerischen Abwehr ein und eine der Verteidigerinnen konnte nicht mehr anders reagieren und schob selber ein.
Damit waren alle taktischen Pläne der SG über den Haufen geworfen und die Trainerin musste gleich umstellen. Nach diesem Beginn konnte Hertha Otze beruhigt aufspielen und das taten sie auch. Viel Ballbesitz hatte Otze im weiteren Verlauf nicht, man wartete eher ab was der Gegner macht und attackierte erst ab Mittellinie. Der Plan ging super auf, wieder wurde der Ball in der Zentrale abgefangen – immer wieder konnten die Spielerinnen um Marieke einige geniale Konter fahren. So wie dann in der 24. Spielminute, da konnte sich Jule auf ihrer Außenbahn durchsetzten, wieder folgte eine hart geschossene Flanke in die Strafraumzone. Wieder war der Gegner eher am Ball als eine unserer Spielerinnen, wieder lies sich die Abwehrspielerin nicht lange bitten und veredelte die Flanke mit einem herrlichen Eigentor. Es war quasi ein Abziehbild des ersten Treffers, nur seitenverkehrt! Nach dem Treffer bemühte sich die SG keine Fehler mehr im Aufbauspiel zu machen und spielte auf Ergebnisverwaltung – was eigentlich die Otzerinnen machen wollten ;-)
Mit dem Spielstand ging es dann in die Halbzeitpause, hier konnten wir kurz Daniel vor die Mikros bekommen, zur Freude aller Hertha – Fans.... Daniel hatte nämlich Geburtstag! 30 Jahre alt und immer noch ledig! Wir haben auch diverse Sprechchöre aus dem Block der Otzer gehört, die Daniel haben hochleben lassen! Gratulation an dieser Stelle noch mal von uns! Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und sagte dazu nur: „wenn´s läuft, dann läuft´s! Manchmal möchte man die Zwischenfazits von Daniel in Stein meißeln ;-)
In der zweiten Hälfte agierte Otze etwas dezenter, vielleicht um etwas mit der Kraft hauszuhalten. Das klappte auch prächtig und zwar so gut, das wir auch Annika auf einer neuen Position bestaunen durften, im offensiven Mittelfeld! Unser Eindruck täuschte uns nicht, denn auch Annika war überrascht...
In der 52. wurde die Defensive der SG nochmal ordentlich durcheinander gewirbelt und Jule klasse freigespielt – sie nahm Fahrt auf, stürmte auf den Libero zu, verzögerte kurz und zog das Tempo wieder an... Nach knapp 20 Metern stand sie dann frei vorm Tor und schloss zum 3:0, aus Otzer Sicht, mit links ab. Jetzt war die Spielgemeinschaft geschlagen, kräfte- und spieltechnisch war die Partie entschieden. Otze zog sich nun zurück und nutze den Rest der Partie zum Auslaufen... Kurz vorm Schlusspfiff gab es noch ein taktisches Foul der Otzerinnen an der 30 Meter Marke, Freistoß für die SG. Die Spielerin legte sich den Ball zurecht und zog einfach mal , nach dem Pfiff des Schiris, auf das Tor der Hertha ab.
Die Flugkurve war phänomenal und fand seinen Weg ins Tor. Zwar ein schöner Treffer, leider aber völlig unverdient und absolut überflüssig! Endstand 3:1 für Otze.
Nach dem Spiel durfte Daniel (zum 30sten) noch einige schöne Trainingseinheiten absolvieren. Somit haben ihm die Mädels ingesamt einen tollen Nachmittag beschert...
Im Team standen heute: Joanne (Tor) – Bianca, Annika, Michelle, Sue (Abwehr) – Marieke (C), Lotti, Nina, Maxime, Johanna, Jule, Hanna, Marie (Mittelfeld) – Tash und Julia (Sturm)
Leider nicht dabei waren: Isi, Kim, Andrea, Jacqueline, und Iris

Euer Presseteam FSESFAM

Nur ein Hauch... Otzer Damen gegen H96 II

28.09.2015

Am 13.09.15 war es soweit... Im Otzer Waldstadion war ein Hauch von Bundesliga zu spüren, denn zu Gast waren die zweiten Damen von Hannover 96! Das Spiel hatte, zumindest auf dem Papier, etwas von einem Spitzenspiel. Denn beide Mannschaften sind noch im Pokal vertreten (Viertelfinale) und in der Liga war auch noch nicht all zu viel passiert. Daher waren sich alle Fachleute sicher: das wird uns einen Vorgeschmack darauf geben, was in der laufenden Saison auf den Fan zu kommen kann.
Zu Beginn der Partie war allerdings die Anfangseuphorie schnell verflogen. Die Hertha Mädels spielten ordentlich offensiv eingestellt nach vorn und wollten sich keineswegs verstecken... Nur weil vielleicht jemand ein "großes" Trikot trägt...
Die Sechsundneunziger hatten immer wieder gute Spielzüge und vor allem viel Ballbesitz! Die Otzerinnen stellten sich immer wieder gut und das Herz der Otzer, der Spielaufbau von hinten heraus, war auch heute wieder mal sehr schön anzusehen.
Bis zur 21sten Spielminute sah es auch so aus, als ob die Hanoveranerinnen mit dem Otzer Spiel so ihre Schwierigkeiten bekommen würden. Aber dann viel mehr oder weniger aus dem Zufall heraus das erste Gegentor. Die Otzer Mädels schüttelten sich kurz und machten einfach weiter. Wir haben in der Vergangenheit ja schon oft erlebt, dass die Gegentore des Gegners immer für einen Aufschwung in den Otzer Reihen gesorgt haben. Nach weiteren acht Minuten, gerade aus der Vorwärtsbewegung der Otzerinnen ging der Ball in die Fänge des Gegners aus Hannover, der schnell reagierte und zügig den Torabschluss suchte - mit Erfolg! Es stand nach knapp 30 Minuten 0:2 für den Gast aus Hannover... Echt schade, da die Otzerinnen gerade richtig gut aufgespielt haben. Kurz vor der Halbzeitpause traf die beste Spielerin von 96 dann noch zum 0:3, nach einer sehr guten Einzelaktion!
Danach spielten die Sechsundneunziger die Zeit etwas zu locker runter, so dass die Otze noch die eine oder andere Chance bekamen. Der letzte Wille zum Torerfolg fehlte dann aber doch. Zur Halbzeit wurde dann noch mal von den Trainern nachgebessert und die Marschrichtung auf Angriff umgestellt! Sehr zur Freude der heimischen Fans... Die sollten ihre Hertha so erleben, wie 96 nicht mit gerechnet hat. Die Verteidigung um Bianca stand nun fast nur noch in der Hälfte des Gegners, jeder Vorstoß der Hannoveranerinnen wurde direkt im Keim erstickt. Otze drängte auf einen Anschlusstreffer, aber eben auch Hannover war auf der Hut und konnte unsere schnellen Konterspieler immer wieder gut vom eigenen Gehäuse fern halten!
So plätscherte die zweite Hälfte mehr oder weniger nur so dahin... Das Team um Daniel, Steffen und Tobi tat viel, aber leider war es am Ende doch zu wenig. So waren es nur zwei nennenswerte Torszenen, die Erwähnung finden sollen. Zweimal war es Nina, die sowohl einmal von Lotti auf den Weg geschickt wurde, als auch mit einem schönen Sololauf die Abwehr von 96 durchwirbelte. In der einen Aktion konnte nur der beherzte Vollsprint des Liberos der Hannoveranerinnen den Anschlusstreffer vermeiden, als sie das Leder buchstäblich von der Torlinie kratzte! Nach dem Schlusspfiff waren sich die Fachleute sicher: noch zwanzig Minuten länger und Hannover wäre zusammen gebrochen. Ebenso muss man festhalten, dass das Trikot alleine noch keine Topmannschaft macht.
Nach dem Spiel trafen wir Tobi in den Katakomben des Waldstadions und er sagte nüchtern: "wenn man denkt, wir spielen heute gegen ein Topteam aus der Liga und dann passiert sowas, dann möchte man gern noch mal auf Anfang gehen... weil schlagbar waren die 96er heute allemal! Schade für unser Team..."
Tja... Lieber Tobi, wer das Spiel gesehen hat, der wird dir Recht geben. Allerdings ist es so, schon seitdem der Mensch laufen kann, das Spiele nur durch Tore entscheiden werden!
Für die Otzerinnen am Ball waren heute: Joanne (Tor) - Marieke (C), Johanna, Bianca und Michelle (Abwehr) - Isi, Lotti, Marie, Sue, Kim, Nina, Annika und Hanna (Mittelfeld) - Iris und Tash (Sturm)
Es fehlten heute: Jule, Andrea, Maxime, Jacky und Julia

Euer Team um den Damenfußball in Otze... FSESFAM

Präsentation der neuen Anzüge

11.09.2015

Hallo Olaf, wir möchten uns an dieser Stelle bei Dir, als Sponsor für die neuen Trainingsanzüge bedanken!

Olaf Sievers
Parkett- und Bodenlegemeister
www.fussbodenbau-frese.de

Die Teile sitzen wie angegossen und die ganze Truppe sieht blendend darin aus...

Vielen lieben Dank Olaf!!!

Pokalfight Night im Otzer Waldstadion

11.09.2015

Am Mittwoch den 09.09.2015 war Pokalfight Night angesagt! Die Otzer Mädels empfingen den Ligakonkurrenten Pattensen zum Pokalspiel im heimischen Stadion. Die Hütte war bis zum letzten Platz ausverkauft und die Spannung bei den Fans war bis zur Oberkante des Fluchtlichts zu spüren. Zur Pressekonferenz vor dem Spiel saßen am Podium: Tobi und Bianca. Also diejenigen, die in ihren Laufbahnen schon jede Menge Pokalerfahrungen gesammelt haben... Beide waren, trotz der Spannung, sehr locker und beantworteten jede Journalistenfrage sehr souverän. Bianca brachte es, in ihrer typischen Weise, auf den Punkt: wer den Pokal am Ende in den Händen halten will, muss einfach nur jedes Spiel gewinnen! Wie wahr, Bianca...
Letztlich sprach Tobi davon, erstmal nur von Spiel zu Spiel denken. Zu Beginn der Partie mussten wir feststellen, dass es mehrere Veränderungen gab: zuerst war unsere Joanne wieder im Tor zu finden, nach ihrem Urlaub konnte sie sich im Trainingslager bestens mit Steffen auf ihr erstes Spiel vorbereiten. Dann lief völlig unerwartet Isi im Abwehrzentrum auf, sie sollte die Lücke von Jacqueline zu schließen, die uns leider noch verletzt fehlt. Dann musste der Verlust von Julia kompensiert werden. Sie laboriert zur Zeit an einer Knieverletzung, wobei eine endgültige Diagnose noch aussteht. Hier waren mehr denn je Nina, Lotti und Marieke gefragt! Unterstützung erfuhren die drei diesmal durch Jule, sie rückte aus der gewohnten Außenposition in die neue Mittelfeldrolle. Iris kam von Anfang an im Sturm zum Einsatz. Nach einem entspannten Beginn der Otzer, kam es zu einem ersten Vorstoß der Gegner aus Pattensen. Diese machten gleich mal richtig Druck auf das Tor der Gastgeber, die heute in ihren Ausweichtrikots aufgelaufen waren. Otze war in einem kleinen Augenblick nicht in der Lage, den Ball zu klären und präsentierten der Gegenspielerin das Spielgerät direkt auf dem Silbertablett. Diese zögerte nicht lange und haute den Ball mit voller Wucht unter die Latte - Tor! Und das gerade mal nach zwei Minuten Spielzeit!!!
Otze war jetzt mehr unter Druck, und das kann bei einer jungen Mannschaft schnell nach hinten losgehen. Trotz der schier viel zu hohen Hürde, spielten die Hertha Damen munter weiter ihr Spiel... Als ob nix gewesen wäre. Man spürte richtig eine Stimmung, und die bedeutete: Jetzt erst recht!!! Alle haben nach dem Gegentreffer direkt einen Gang hoch geschaltet und gezeigt, wer hier Chef im Ring ist!
Es folgten sturmflutartige Angriffe im Minutentakt auf das Tor der Pattenser. Bei denen schien bereits nach 30 Minuten die Power aufgebraucht gewesen zu sein... So konnte Pattensen ab der 30sten nicht ein Laufduell für sich entscheiden, außer durch ein taktisches Foul.
Leider passierte bis zur Halbzeitpause nichts mehr, die Otzer Spielerinnen hatten zwar guten Chancen, nutzten sie aber nicht.
Nach dem Pausentee hat jeder gesehen, dass die Otzerinnen nun das Spiel drehen wollten. Aber sicher nicht mit Gewalt, sie spielten immer wieder gekonnt das Leder hin und her - so verging dem Gegner die Lust, hinterherzulaufen. Bis schließlich Lotti, die vorher durch einen Pass aus dem Mittelfeld bedient wurde, mit ihrem schnellen Antritt und dem starken Abschluss der Ausgleich gelang. 51 Minuten waren jetzt absolviert und den Pattenserinnen war die Angst ins Gesicht gemeißelt! Die Zuschauer auf den Rängen standen nun lautstark auf ihren Sitzen... So stark wie die Hertha aufspielte, war an einen weiteren Treffer des TSV nicht zu denken. Das merkten die Spielerinnen aus Pattensen sofort.
Die Hertha Mädels spielten sich nun nach vorne so richtig warm. Besonders machte sich der Wechsel von Marieke und Isi bemerkbar! Die Defensive stand nun hoch und hat eins gegen eins gespielt, Isi stand als Mittelfeldmotor direkt davor und konnte so mit Bianca, Marieke und Annika das Feld von hinten aufräumen. Auch dass die Auswechselungen dem Spiel keinen Abbruch gaben, war sehr schön anzusehen. Hier kamen mit Tash, Hanna und der Überraschung des Tages, Jule zum Einsatz. Die drei kamen zu einer Phase ins Spiel, als der TSV noch mal Morgenluft witterte. Nachdem Pattensen den Ball, durch zwei Fehlpässe von uns, abgefangen hatte. Hierbei musste sich Joanne einmal mehr auszeichnen. Unsere Auswechselspieler stellten den TSV mehrfach so unter Druck, dass die Trainer Tobi, Daniel und Steffen noch mal am System feilten und mit Nina, Lotti, Jule, Johanna, Maxime und Sue voll auf "Offensive" gestellt hatten. Pattensen musste nun mit immer mehr Mühe versuchen den Ball Richtung Mittellinie zu bekommen. Hier standen immer wieder Annika, Marieke und Bianca wie die berühmte Chinesische Mauer! Es gab nur noch eine Richtung... Daniel hatte mehrfach zu Tobi angedeutet, dass die Zeit bald abläuft und es dann ins Elfmeterschießen geht. Auf einmal passierte es doch noch: der Ball flog nach vorn, zu lang für Otze, die Pattenser Abwehr hatte also wieder Ballbesitz, aber Otze rückte nach, setzte die komplette Abwehr in Bedrängnis und erzwang somit einen Rückpass zur Torhüterin des TSVs... "Druck drauf" rief Tobi und da war es soweit: die Torhüterin greift sich den Ball - Rückpass! Die Schiedsrichterin pfiff sofort ab, indirekter Freistoß und das ca. elf Meter vorm Tor des TSV. Isi legt sich den Ball in Position, Bianca steht daneben, ein kurzes Nicken von Beiden und... Bianca tippt an, Isi holt aus... TOOOOR! Was für ein Spiel, es sind 85 Minuten rum und erstmals liegt Hertha Otze in front. Völlig zurecht und absolut verdient! Nun nur nicht die Ruhe verlieren... Aber die Trainer wechselten geschickt, Isi ging runter und es kam Jule.
Der Gegner ist am Ende seiner Kräfte und Otze erkämpft sich nach dem Anstoß direkt wieder den Ball. Das war es, der Schiri pfeift ein letztes Mal, Hertha Otze hat die Fight Night für sich entschieden - und wie!
Tolle Leistung Mädels, alle haben bis zum Schluss voll durchgezogen und wurden am Ende dafür belohnt.
Ganz wichtige Info, für alle, die nicht live dabei waren: Auf der Tribünen saßen mit Kim und Marie gleich zwei Stammkräfte, die auf Grund von Trainingsrückstand, noch nicht wieder zurück im Team sind. Sie sind aber bereits voll im Lauf, und die Otzer Anhänger können schon gespannt darauf sein, wie die beiden dem gesamten Team einen ordentlichen Schub verleihen werden...
Im Team standen heute: Joanne (Tor) / Bianca, Isi, Marieke, Annika und Johanna (Abwehr) / Jule, Hanna, Sue, Jule, Maxime, Lotti und Nina (Mittelfeld) / Iris und Tash (Sturm) Es fehlten / nicht im Kader: Kim, Marie, Jacqueline, Andrea, Michelle und Julia

In Freudentränen gehüllt,
Eure Presseabteilung FSESFAM

Unsere UnterkünfteMannschaftsfahrt und Vorbereitung Teil 2

08.09.2015

Hallo Fans unserer Damenmannschaft der Hertha.
Heute berichtet Euch die Presseabteilung "FSESFAM" aus dem Trainingscamp in Sankt Peter Ording!
Ganze 320 Km Fahrstrecke lagen hinter uns, als wir nach fast dreieinhalb Stunden aus dem Auto geklettert sind... Endlich am Ziel angekommen, empfing uns das wunderbare Nordseewetter wie es sich gehört - mit Wolken, Sturm und Regen. Die Mannschaft war am späten Abend vollzählig im Camp eingetroffen, nachdem Steffen mit dem ersten Auto bereits gegen 17.00 Uhr alles für das Eintreffen der anderen vorbereiten konnte, folgten Tobi zu 19.00 Uhr und Daniel zu 20.30 Uhr!
Es waren nicht weniger als 13 Spielerinnen mitgereist! Was auf Grund der Größe des Kaders echt eine super Leistung ist/war. Nachdem wir uns alle am warmen Abendbrot gestärkt hatten, wurde neben dem Länderspiel unserer WM Helden gegen Polen, noch ein vorläufiger Trainingsplan festgelegt. Auch an dem Abend noch wurde eine kleine Laufeinheit zum Wasser in Angriff genommen - sehr mutig, wie sich rausstellten sollte!

Mittagessen am SamstagSamstag war das Wetter schon wesentlich angenehmer und wir konnten beim leichten Regen zum Frühstücken gehen. Um 11.00 Uhr war dann das erste Training am Platz. Nach dem Üben von einigen Ecken und vielen Spielzügen wurde der erste Teil, mit einem Abschlussspiel, nach ca. 2 Stunden beendet. Danach war eigentlich Pause inkl. Mittagessen angesagt, aber einige Spielerinnen zog es (bei richtig tollem Wetter) raus auf die Beachvolleyballfelder (direkt vor den Häusern!). Die anderen machten sich auf den Weg, das Essen zu holen... Natürlich wurde bei Trainern und Spielerinnen auf die richtige Ernährung geachtet! Somit war die Entscheidung recht leicht, was es geben muss: PIZZA!
Nach dem Schmaus gab das Trainerteam eine Ruhephase aus. Auch hier war ein Teil der ruhigere Part vorenthalten und der andere Teil (die Aktiven) fuhren mit dem Auto zum Strand. Nach der Erholung bat das Trainertrio noch mal auf den Rasen.
Wieder wurden mehrfach Laufwege und Spielzüge, sowie Zweikampf geübt. Nun war aber zu merken, dass allen die erste Einheit noch in den Knochen steckte. Daher wurde die Nachmittagsrunde auf 1 Std. und 15 Min. eingekürzt. Die lag allerdings, zum Ende hin, auch an einem kleinen Wolkenbruch.

Eisdielen-Überfall am SonntagAm Ende des Tages haben wir uns kurz mit den Trainern im Taktikraum getroffen und konnten uns mal ein Feedback geben lassen! Der Tenor war auf jeden Fall bei allen dreien gleich: "die Mannschaft funktioniert von innen heraus super, selbst Kleinigkeiten werden untereinander sofort besprochen bzw. geklärt. Alle ziehen praktisch an einem Strang und die gemeinsame Arbeit macht richtig Spaß."
Schön, das von unseren Trainern zu hören...
Am Abend gab es dann, mal wieder zur Abwechslung, schlechtes Wetter. Dies störte allerdings beim Grillen niemanden. Beim gemütlichen Ausklang wurde dann noch beschlossen, dass der Sonntag trainingsfrei ist!
An dem besagten Sonntag wurden die Häuser gegen 10.00 Uhr geräumt und die Autos für die Abfahrt präpariert. Alle Teammitglieder gingen dann aber noch auf einen Becher Eis, einen Milchshake oder Kaffee ins Dorfzentrum! Natürlich bei einem super Sommerwetter...

Abschlussbild am SonntagNur als wir das gemeinsame Abschlussfoto machen wollten, gab es mal wieder..? Richtig: Regen! Nach einer mittelgroßen Geduldsprobe wurden wir aber belohnt.
Jetzt sind wir alle wieder im wunderschönen Otze angekommen und freuen sich schon, mit Euch, auf die nächsten Partien:
09.09.2015 zu Hause um 19.00 Uhr im Pokalspiel gegen Pattensen.
13.09.2015 zu Hause um 13.00 Uhr im Ligaspiel gegen Hannover 96.

Für Euch immer am Ball,
das Presseteam der Damenfussballerinnen
FSEBFAM

Bericht zur Vorbereitung der Damen - Teil 1

08.09.2015

Das Team, um Daniel, Steffen und Tobi hat sich durch die Vorbereitungsphase gequält und ist jetzt startklar für die kommenden Aufgaben. Der späte Vorbereitungsbeginn lag schlichtweg an der langen Sommerpause und der damit verbundene Urlaubszeit.
Nach vielen anstrengenden Übungseinheiten am Platz und der gefühlten Weltumrundung durch die Laufeinheiten, stehen alle auf einem guten und ähnlich starken Stand. Das konnte man besonders gut am 30.8.2015 sehen. An diesem Tag gastierte die Damenriege in Lehrte bei Yurdumspor, einem Gegner der uns in guter und fairer Erinnerung von unserem Hallenturnier geblieben ist!
Daniel hatte sich um das Testspiel gekümmert und alle Vorbereitungen dazu getroffen. Gespielt wurden dreimal 30 Minuten bei strahlendem Sonnenschein. Vor dem Spiel gaben sich Steffen und die Kapitänin der Lehrter die Ehre, vor die Mikros zu treten! Beide kennen sich noch aus der guten alten Schulzeit... daher flogen auch gleich lockere Sprüche aus beiden Richtungen! Man hörte unter anderem von Steffen: "unsere Mädels werden euch in Grund und Boden laufen." Aus Lehrter Richtung kam dann zurück: "dafür gibt's heute ne Packung!" Das Ende vom Lied lautete: 6 Tore für die Otzer und kein Tor für Lehrte! Ein tolles Spiel und klasse Tore, besonders dabei waren die "Hochgeschwindigkeits - Doppelpassstafetten" von Nina und Lotti! Es kam einem vor, als ob der Gegner zeitweise überhaupt nicht mehr wusste in welche Richtung es eigentlich geht. Zum anderen war es unsere Jule, die mit einem sehenswerten 40 Meter Alleingang die Blicke auf sich zog.
Lange vorm Torabschluss von Jule, hat ihre Gegenspielerin erkennen müssen, dass sie im Laufduell nicht den Hauch einer Chance hatte. Als weitere Besonderheiten gab es zwei Überraschungen im Tor: in Hälfte Eins mit Bianca und in Hälfte Zwei mit Iris! Beide wurden mehr oder weniger... eigentlich fast gar nicht geprüft. So waren sie für ihre Hintermannschaft immer eine zusätzliche und sichere Anspielstation!
Die Tore erzielten: 2x Lotti, 2x Jule, 1x Nina und 1x Hanna
Im Team standen: Bianca, Iris, Marieke, Johanna, Jule, Annika, Hanna, Sue, Nina und Lotti.
Julia diesmal als Maskottchen und zugleich Geburtstagskind :-)
Urlaubs- und Krankheitsbedingt ausgesetzt haben: Jacqueline, Andrea, Isi, Kim, Joanne, Marie, Tash, Maxime und Michelle

Eure Presseabteilung für die coolste Truppe am Start!
FSEBFAM

Auswärtsspiel SV Hertha Otze gegen Arminia Hannover am 23.08.2015

23.08.2015

Das heutige Spiel ist mit 7:0 verloren gegangen. Warum?
Sieben Leute haben auf Grund von Urlaub und Verletzungen gefehlt! Fünf Leute sind mit leichten Verletzungen ins Spiel gegangen, die zweiten 45 Minuten ohne Auswechselmöglichkeit (Andrea musst aufgeben), die letzten 15 Min. nur noch zu zehnt (Tash verletzt raus)! Bianca und Isi haben trotz Verletzungen oder Blessuren weitergespielt! Fünf Spielerinnen haben noch Traingsrückstand und zwei Debütantinnen (inkl. Aufregung pur)! Die Mädels haben sich dennoch sehr sehr tapfer geschlagen...
Nach einem offenen Beginn lag die Truppe aus Otze schnell mit 4:0 hinten, alle Treffer waren aus über 25 Metern Entfernung erzielt worden! Eigentlich kann sowas nur einmal in einem Spiel passieren, aber an diesem Tag hatte die Arminia aus Hannover gleich vier Sonntagsschüsse in der ersten Hälfte... Nach der Halbzeitpause entschied sich Tobi, nach Absprache mit seiner Mannschaft, Zement anrühren zu lassen und hinten dicht zu machen. In diesem Spiel war es der Hertha verwehrt nach vorne zu spielen und etwas umzureißen. Es war einfach nicht unser Tag... Trotzdem ergaben sich immer wieder mal gute Gelegenheiten zum Angriff, die aber letztlich nur dafür sorgten, dass der Gegner nicht auf unser Tor spielen konnte. Nach einer guten Stunde waren zwei weitere Treffer gefallen. Die zwar grundsätzlich gut durch die Arminia erspielt wurden, allerdings muss man dazu sagen, dass die Hannoveranerinnen auch viel zu wenig aus ihrem überlegenen Spiel gemacht haben!
Zum Ende hin, gab es noch ein Tor für Hannovers Arminia, aber das war es dann auch schon.
Fazit: Lehrstunde und gut!
Die Hertha - Mädels gehen jetzt in ihre vierwöchige Vorbereitungsphase inkl. abschließender Mannschaftsfahrt!
Viel Spaß dabei...!

Im Team standen heute:
Michelle (Tor) / Bianca, Andrea und Jule (Abwehr) / Isi, Marieke, Julia, Maxime, Iris und Ruth (Mittelfeld) / Natascha und Hanna (Sturm)

Eure Presseabteilung
FSEBFAM

Saisonauftakt im Damenfußball... Pokalspiel gegen TSV Bemerode II am 13.08.2015

23.08.2015

Die Hertha war alles andere als optimal vorbereitet! Es war nicht ein Testspiel absolviert, auch dass die Hälfte der Mannschaft entweder noch im Urlaub weilt,oder erst kurz vorm ersten Spiel aus der Sonne zurück gekommen ist. Die Spielerinnen, die am heutigen Tag aufgelaufen sind, haben aber das volle Vertrauen ihrer Trainer genossen und sollten am Ende auch richtig stolz auf ihre Teamleistung sein.
Nach einem verkürzten „Warm mach“ – Programm ging die ganze Truppe für fast eine viertel Stunde in die Katakomben, zur Vorbesprechung. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel waren Steffen und Michelle...Steffen, der zuerst ans Mikro gebeten wurde, gab in den ersten zwei Sätzen seiner Einschätzung ganz klar zu verstehen, dass das Team über genug positive Energie verfügt, um gegen jeden Gegner spielen und zu bestehen. Michelle war da schon etwas aufgeregter, sie bestritt heute ihr erstes Pflichtspiel mit dem Team; und das auch gleich in einer Schlüsselposition – als Torhüterin! Viel mehr war den beiden nicht mehr zu entlocken, die Spannung der beiden war bis in die letzte Reihe zu spüren. Anders hat es der Sky – Reporter erfahren dürfen! Dieser hatte das Glück, noch mit Tobi kurz nach dem Warmlaufen zu sprechen. Tobi blickte zufrieden auf den zur Verfügung stehenden Kader. Hierbei wurde deutlich, dass er ganz besonders glücklich über die medizinische Abteilung der Hertha war. Diese vermeldete noch kurz vor der Zusammenstellung des Kaders, dass die Spielerinnen Natascha und Julia wieder fit sind und somit für heute einsetzbar waren. Zudem musste Tobi die Medien noch mal darauf hinweisen, dass die Mannschaft vor einer völlig neuen Situation steht – da jetzt auf dem großen Feld auf Punktejagt gegangen wird!
Nachdem die Aufstellung dann bekannt gegeben wurde, gab es für manche Experten noch einige Überraschungen zu bestaunen, die sowohl Begeisterung als auch ein Kopfschütteln hervorgerufen haben könnten. Aber dazu später mehr...
Das Spiel begann gleich schnell und ohne langes Abtasten, das war für die Zuschauer mal ein echter Hit. Es gab kein langes Geplänkel – beide Teams haben offensiv nach vorn gespielt und hinten hoch verteidigt. Somit ergaben sich viele Chancen auf beiden Seiten, obwohl Otze oftmals die etwas klareren Möglichkeiten hatte. Bei auf zwei Situationen konnten wir einmal mehr wahnsinnig stolz auf unsere Defensivabteilung sein. Auch Michelle reagierte mehrfach superstark. Sie war schon zu beginn in einer überragender Form, die sich noch zum Ende hin steigern sollte. Otze hatte eigentlich nur einen leichten Nachteil – also auf dem Papier. Denn sie mussten auf zwei „Ehemalige“ zurückgreifen! Ihre Namen lauteten Wiebke und Jule, beide waren auf Grund von ihrer Abwesenheit schon länger nicht im Training und haben mit dieser Mannschaft auch noch nie ein Spiel abgeliefert. Hätten wir das den Leuten vorher gesagt, hätte uns das niemand geglaubt! Nach den ersten beiden Auswechselungen waren die beiden „alten Neuen“ auch schon auf dem Feld, da war das Spiel noch keine 20 Minuten alt. Das lag besonders an der hohen Luftfeuchtigkeit und der Absicht der Trainer die Power zu sparen. Die drei Trainer waren total begeistert darüber, dass die Wechsel keinerlei Auswirkungen auf das Spiel zeigten. Alle waren 100% auf der Höhe und nur in ganz wenigen Augenblicken mal etwas unaufmerksam. In der 30. Minute mussten wir dann aber einen schweren Schlag hinnehmen – Nina musste verletzt ausgewechselt werden. Der Knöchel am rechten Fuß war nach einem Tritt der Gegenspielerin so sehr angeschlagen dass ein weiterspielen unmöglich war. Also mussten wir sie auswechseln und hoffen, dass die Behandlung am Feldrand noch das Schlimmste verhindert. Leider ohne Erfolg, Nina wird uns voraussichtlich mehrere Wochen fehlen, soweit die erste Diagnose.
Die Zeit in der ersten Hälfte ging danach rasend schnell, um und eh wir uns versahen war bereits die 41. Minute angebrochen. Wieder war einer der schnellen Angriffe der Otzerinnen im Gange... alle TV – Moderatoren hatten bereits eine Meinung: Otze fehlt nur noch die Führung! Und damit hatten sie eigentlich Recht, Hertha war nun überlegen in der Erzeugung von Angriffen – nur das Tor blieb aus. Eh wir diesen Gedanken zu Ende führen konnten, steckte Bianca den Ball durch die Abwehrreihen von Bemerode und schickte Jule auf den Weg, an die Strafraumgrenze des Gegners. Die Verteidigerin von Bemerode stellte sich gut und schnürte das Weiterkommen von Jule fast zu, aber eben nur fast! Sie machte einen kleinen Schlenker um die Gegenspielerin und stand knapp 8 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse. Dann wurde sie langsamer und wartet darauf, dass die Torhüterin eine Lücke aufmachte. Sie schloss mit einer Kaltschnäuzigkeit ab, die man nur in der Otzer Fußballschule erlernen kann – 1:0 für Otze und das zu diesem Zeitpunkt hoch verdient. Danach schaltet Otze einen halben Gang zurück, da es nur noch wenige Minuten bis zur Pause waren. Die Trainer wechselten noch zweimal geschickt, um die Uhr runter zu spielen. Dann ertönte der Pfiff des Schiris... Was für ein Spiel bis hierhin!
Otze führte, kein Gegentor und alles im Griff – einzig waren noch die paar Ballverluste im Spielaufbau. Diese wurden auch direkt in der Halbzeitansprache von Tobi angesprochen. Das Team hat sofort verstanden wo ihre klitzekleine Schwäche am heutigen Tag sein sollte und wusste diese auch abzustellen.
Die Otzer Mädels haben in Hälfte zwei genau da weiter gemacht, wo sie aufgehört hatten. „Sehr souverän“, schalte es in das Mikro des ARD – Reporters, der völlig aus dem Häuschen war. Der Ball und der Gegner liefen genau, so wie die Hertha Damen es wollten. Sie bestimmten Tempo und ließen dem TSV Bemerode wenig Möglichkeit an den Ball zu kommen. So kamen die Otzer immer wieder gefährlich vor das Tor des Gegners. Wieder war allerdings die Verwertung der Chancen das große Manko... hier schnupperte der TSV nun Morgenluft und versuchte mit der sprichwörtlichen „Brechstange“ auf den Ausgleich zu drängen. Wieder und wieder zeigte sich hier Michelle von der goldenen Seite. Sie parierte immer wieder glänzend die Abschlüsse und ging sogar einige Male auf´s Ganze, als sie das Tor verließ, um in allerletzter Sekunde vorm Gegner zu klären. Jetzt hatte man einen echten Pokalfight vor sich. Die Tribüne glich nun einem Hexenkessel, jede Aktion der Heimelf war mit stehenden Ovationen der Otzer Zuschauer hinterlegt, und das trieb die Truppe der Hertha wieder nach vorn. Es waren knapp 82 Minuten gespielt, als der Schub seinen Höhepunkt erreichten sollte... der Ball wurde von Bemerode nicht richtig geklärt und die Otzerinnen kamen noch mal ans Leder – Jule konnte den Ball mit der Fußspitze vor ihrer Gegenspielerin an Jule weiterspielen – diese legte sich dann das Spielgerät noch mal vor, rannte in den Strafraum und vollendete den Angriff mit einem fulminanten Abschluss zum 2:0. Was für ein Kampf, was für ein Spiel...! Es war hiermit entschieden und Hertha Otze hat das Match hoch verdient gewonnen. Jetzt heißt es: eine Runde weiter.
Kleiner Hinweis am Rande!Heute sind zwei „Jule“ aufgelaufen, daher die doppelte Jule – Auflistung undkein Schreibfehler der Redaktion ;-)

Im Team standen:
Michelle (Tor) / Andrea, Jule und Bianca (Abwehr) / Maxime, Wiebke, Jule, Lotti, Marieke, Julia und Johanna (Mittelfeld) / Kim und Natascha (Sturm)

Noch kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns noch die Eilmeldung:Nina hat sich nur den Knöchel geprellt – zwei Wochen Pause! Ein Glück...

Fazit der vergangenen Spielzeit aus Sicht von Daniel:

16.07.2015

Auf Grund der öden Sommerpause, berichtet euer Presseteam rund um den Damenfußball der Hertha mal etwas anders... Viel Spaß...

Ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Jahr liegt hinter mir, zudem war es das erste am Spielfeldrand für mich... Hier habe ich habe vieles lernen dürfen und auch einiges lernen müssen.
Es war eine fußballerische Saison mit zahlreichen Höhen und Tiefen, Zeiten des Abschieds aber auch der Neuzugänge.
Mein Fazit: Wir haben ein klasse Team, welches einen Zusammenhalt unter Beweis gestellt hat, mit dem sie alle Höhen und Tiefen souverän gemeistert hat!
Es würde mich sehr freuen, wenn ich nach der beruflichen Zwangspause wieder voll einsteigen könnte!
Euer Daniel

Danke Daniel und wir freuen uns auch wieder auf Dich...
Sommer, Sonne, Fußball!
FSEBFAM

Spielbericht vom 14.06.2015 - Hertha`s Damen gegen Frielingen

Saisonfinale endet fast mit einem Paukenschlag

21.06.2015

Die Hertha ist im letzten Spiel relativ locker hineingegangen... "Relativ" weil kurz vorm Spiel noch die Absage von Johanna einging - das war natürlich alles andere als erfreulich, aber nicht mehr zu ändern.
Dafür konnte das Trainer Trio um Tobi aufatmen, da sich die erfahrene Isi und unsere Kapitänin Marieke pünktlich zum Spiel, nach ihren Trainingsverletzungen, gesund zurückgemeldet haben. Nach einigen Veränderungen in der Startaufstellung, weil z.B. Jule die immer noch verletzte Annika in der Abwehr vertreten musste. Ebenso kamen an diesem Tag Sue und Marie zu ihren längst verdienten Einsätzen, nachdem sie sich mehrfach im Training sehr gut präsentiert haben. Nicht zu vergessen, dass auch die "Neue" in unseren Reihen einen Kurzeinsatz bekam, um sich wieder ans "kämpfen um Punkte" zu gewöhnen. Ihr Name lautet Maxime; sie ist nach einer längeren fußballfreien Zeit wieder auf dem Platz und das eben bei SV Hertha Otze – Herzlichen Glückwunsch zum guten Einstand. Ein weiterer Neuzugang für die nächste Saison saß bereits auf der Tribüne in der Loge des Vorstandes. Es ist keine geringere als Michelle, die ehemalige Torhüterin der Lehrter. Sie hat in den vergangenen Tagen ihre Unterschrift unter den Vertrag gesetzt und wollte sich zum ersten Mal einen Eindruck von ihrem neuen Team verschaffen. Bei den ersten Trainingseinheiten konnten wir bereits erste Eindrücke sammeln und garantieren schon jetzt den Anhängern unserer Damen: Ihr werdet nächstes Jahr viel Spaß mit dem Team haben und mit Sicherheit tolle Spiele sehen.
Jetzt kommen wir zurück zu unserem Bericht...
Nachdem sich das Team zwar sehr gut auf ihre letzte Aufgabe vorbereitet hatte, konnten die Zuschauer in den ersten 20 Min. aber nur eine Mannschaft spielen sehen – die Frielinger. So hatte die Hertha schwer damit zu tun die Frielinger vom Torerfolg abzuhalten. Hier war es die geschlossene Mannschaftsleistung, die dazu beitrug, dass das Halbzeitergebnis null zu null lautete. Nicht zu vergessen, dass Frielingen allein zweimal das Aluminium getroffen hatte und mehrfach (durch Unvermögen) das Runde nicht in das Eckige bekommen konnte. Das wussten die Otzerinnen natürlich; deshalb war es auch nachvollziehbar, warum die Halbzeitansprache von noch mal auf das Ziel hinweisen musste.
Unser "Maulwurf" hat uns einige Aussagen zukommen lassen, ohne direkt Interna auszuspucken.
Der Trainer: "Leute wir sind jetzt am Zug, der Gegner hat es nicht geschafft uns zu überwinden – jetzt sind wir dran. Ihr habt das Zeug dazu dem Gegner zu zeigen wer heute das Spiel gewinnen wird."
Auch, dass die Hertha zum ersten Mal in der Rückserie nicht einem Rückstand hinterher laufen muss, gab der Trainer seinem Team noch mal zu bedenken. "Jetzt haben wir es selber in der Hand!" rief er seinen Spielerinnen zu. "Geht auf das Feld und zeigt es ihnen" legte er nach, bevor das Team wieder auf dem Platz stürmte um den Frielingern ihren Fitnesszustand unter die Nase zu halten.
Das war schon sehr beeindruckend, welche läuferische Leistung das gesamte Team an diesem Tag ablieferte. Auch wenn alle Spielerinnen gemeint sind, muss man dennoch besonders hervorheben: Joanne, Jule, Isi und Marieke. Das Presseteam will damit aber auf keinen Fall die Leistung vom anderen Teil des Teams schmälern!!!
Es war die 52. Minute als ein Angriff der Otzer Mädels dazu führte, dass die Frielinger Abwehr so dermaßen unter Druck geraten ist, dass der Schiedsrichter einen aufgenommenen Rückpass zum Freistoß pfeifen musste. Das war Angriffsfußball aus dem Lehrbuch!!! Der Freistoß war ungefähr zehn Meter vor dem Tor. Frielingen stand mit der kompletten Mannschaft auf der Linie und wartete auf die Ausführung... Zum Schuss standen bereit: Isi, Marieke und Jacqueline. Isi sollte es aber sein, die eine brillante Idee hatte. Sie hob den Ball mit einem gekonnten Rechtsschuss genau zwischen die Köpfe der hochspringenden Frielinger Spielerinnen und der Lattenunterkante – TOR... und was für eins! "Einfach genial": brüllte der Sky Reporter ins Mikro. Die heimischen Zuschauer waren nicht mehr auf Ihren Plätzen zu halten. Otze führte jetzt in dieser Partie und wurde mit jeder Minute des Spiels stärker. Nachdem die Hertha dann begonnen hatte mehr nach vorn zu unternehmen, schlug noch mal ein Fernschuss der Frielinger ans Gehäuse der Gastgeber. Das führte aber lediglich dazu, dass die Frielinger einen kurzen Aufwind bekamen. Am Spiel selbst änderte es aber herzlich wenig.
Überzeugend war dabei die neue Rolle von Julia, die nach der Überraschungsrückkehr von Nina (dem Tor – Phantom in Person) ins Mittelfeld rückte und die Lücke von Marieke oder Isi perfekt zu schließen vermochte. Leider mussten wir, nach einem Zusammenprall, auf unsere Isi verletzungsbedingt verzichten, Ebenso ging auch Marieke für eine Pause vom Feld, weil auch dort der Trainingsrückstand seine Spuren hinterließ.
Mit Maxime, Julia und Nina riss der Angriffshagel aber nicht ab. Nach einem genial durchgesteckten Pass von Marieke, ging die Fahrt von Nina ab. Auch wenn der Pass im ersten Augenblick recht lang erschien, zog Nina einmal mehr an und schnappte der herausstürmenden gegnerischen Torhüterin das Spielgerät quasi vor der Nase weg, umkurvte sie und schloss eiskalt ab. TOR in der 75. Spielminute!!! Nun lagen die Frielinger Spielerinnen teilweise geschlagen am Boden. Die Hertha hat ihren Gegner voll in die Knie gezwungen, hier gab es an diesem Tag nix zu holen, das war jetzt auch allen Kritikern klar.
Es waren noch gut 15 Minuten zu spielen... Otze ließ jetzt absolut nichts mehr anbrennen und spielten die Uhr locker runter. Dann folgte der Abpfiff und das Team konnte sich über ihren bärenstarken Sieg ausgiebig freuen – so wie wir uns auch. Dass am Ende sogar noch der Titel drin gewesen wären, hätte man noch drei Tore mehr erzielt, das interessierte an diesem Tag keinen mehr.
Steffen meinte nach dem Spiel nur: "Wer solch einen schweren Rückrundenstart hatte mit nur zwei Siegen auf dem Konto, der braucht nicht mehr nach oben zu gucken. Wir haben uns einzig auf uns konzentriert und wollten allen zeigen, das wir auch noch Spiele gewinnen können. Das hat unser Team heute eindrucksvoll bewiesen." Soweit der zufriedene Torwarttrainer, der im Übrigen wahnsinnig stolz auf seine Torhüterin war, die in der zweiten Hälfte einmal mehr ihre Stärke auf der Linie unter Beweis stellte – als ein Ball aus kurzer Distanz auf sie zu kam und sie pfeilschnell die Arme hochriss.

An diesem Tag in dem fabelhaften Team und heutigem Vizemeister waren...
- Joanne (Torwart): Unsere Nadine Angerer aus Otze
- Bianca (Abwehr): Die beste Außenverteidigerin und sie steigert sich immer noch... Zitat von Bianca: "Ich habe alle Laufwege meiner Gegnerinnen im Vorfeld geahnt !"
- Jacqueline (Abwehr): Wie einst Franz B. in seinen besten Zeiten
- Jule (Abwehr): Gefühlt 100 Km/h schnell, auch mit Ball... Geschätzte Laufstrecke heute 425,3 Km
- Marie (Abwehr und Mittelfeld): So jung und schon so routiniert – da entwickelt sich etwas Besonderes!
- Sue (Abwehr und Mittelfeld): Geboren in einer Fußballfamilie – groß geworden am und auf dem Sportplatz – Fußballerin durch und durch. Man sagt: einige haben Talent in die Wiege gelegt bekommen, Sue`s Wiege ist sprichwörtlich das Otzer Waldstadion.
- Isi (Mittelfeld): Dem Gegner immer eine Idee voraus. Das 1:0 heute, ist für die Geschichtsbücher (bitte mehr davon)
- Marieke (Mittelfeld): Stark, stärker, Marieke! Was für eine Form, wer soll sie stoppen, wenn sie fit ist..?
- Julia (Mittelfeld): Sie ist die feinste Klinge in der gesamten Kreisklasse und wahrscheinlich darüber hinaus. Wenn sie am Ball ist, werden die gegnerischen Abwehrreihen filetiert.
- Hanna (Mittelfeld): Die Löwin im Team, sie läuft und kämpft wie kaum eine andere. Wehe man kommt ihr zu nah – dann fährt sie ihre Krallen aus.
- Nina: Unser Tor – Phantom ist wieder da! Jede Abwehrreihe, die schon mal gegen sie spielen musste, zittert vor ihr.
- Maxime (Mittelfeld und Sturm): Ein junger und heller Stern am Fußball - Firmament

Schmerzlich vermisst wurden an diesem Tag:
- Annika (Abwehr und Mittelfeld): Eine der zweikampfstärksten Spielerin, sie sucht ihresgleichen!
- Natascha (Sturm): Teamplayer durch und durch, wenn Tash den Ball hat wird es immer gefährlich.
- Lotti (Mittelfeld): Barcelona hat einen Xavi, wir unsere Lotti. Es gibt nur wenige, die den Ball so präzise zu ihrer Mitspielerin bringt.
- Johanna (Abwehr / Mittelfeld): Wie schon in anderen Berichten zu lesen war... Sie ist der Flash! Nimmt sie Fahrt auf, schluckt der Gegner Staub. Jojo ist fast nicht einzuholen.
- Kim (Mittelfeld): Macht eine Pause – Du bist ein wichtiger Teil von uns und wir vermissen dich!
- Andrea (Fußballgott): Jedes geschriebene Wort kann dich nicht beschreiben – schön das es dich gibt und wir sind glücklich dich, in unseren Reihen zu wissen!

Wir grüßen alle Fans und unser tolles Team, den Vizemeister 2014/15...

Sommer, Sonne und Fußball, Eure Presseabteilung FSESFAM

SV Hertha Otze gegen MTV Immensen am 7.6.2015

07.06.2015

Hallo liebe Fußballfans, eigentlich sollte an dieser Stelle der Bericht zu unserem Auswärtsspiel gegen Immensen stehen. Leider hat sich die Mannschaft des MTV dazu entschieden, das angesetzte Spiel im Vorfeld abzusagen und auf Mannschaftsfahrt zu fahren... in der laufenden Saison! Sportlich gesehen ist es eher nicht die feine englische Art, aber im Amateurbereich werden manchmal die Prioritäten anders gesehen. Die Hertha hat sich damit abgefunden und eine Sonntagstrainingseinheit eingelegt.
Hier konnte das Trainerteam zufrieden über die rege Beteiligung an der Einheit zurück blicken. Wir konnten nach der Einheit kurz mit Daniel sprechen; dieser hat neben der sportlichen Aufgabe auch noch eine berufliche Veränderung zu verarbeiten.
Er war sichtlich zufrieden wieder beim Team gewesen zu sein und konnte abschließend sagen: "hätten wir heute das Punktspiel gehabt, hätten wir sicher auch 3 Punkte eingefahren" und führte lachend hinzu: "ob auch die Höhe des Endstandes dabei rausgekommen wäre, lasse ich mal so stehen". Wir wünschen Daniel auf diesem Wege noch mal alles Gute und viel Erfolg im neuen Job!
An diesem Tag standen eigentlich alle im Team, die die gespielt hätten als auch die die "nur" zugeschaut hätten.

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Spielbericht zum Spiel gegen Lehrte vom 10.05.2015.

15.06.2015

Es fehlen einem die Worte...
Alle waren motiviert und fit, alle wollten die Schmach aus dem Hinspiel wettmachen... Aber es sollte anders kommen!
Womit niemand gerechnet hat, nach dem die Otzer im kompletten Spielverlauf das Heft in der Hand behielten, stand es nach 90 unfassbaren Minuten 0:6 für Lehrte. Die Statistik spricht absolut für Hertha Otze, aber am Ende zählen eben kein Ballbesitz, Eckenverhältnis oder die Torschüsse! Lehrte hat es tatsächlich geschafft mit fünf Schüssen aufs Tor sechs Tore zu schießen. Ein Wunder! Die Hertha Mädels konnten es nicht fassen und ihre Trainer ebenfalls nicht. Für solch ein Spiel kann sich eine Mannschaft nur bei seinen Anhängern entschuldigen. Die Presse konnte die Überschriften für die morgigen Zeitungen direkt aus den Gesichtern der Spielerinnen ablesen und zu Papier bringen.
Wir haben in der ganzen Serie noch nie solche fassungslosen Trainer gesehen. Sie wussten weder was sie ihren Spielerinnen hätten sagen sollen, noch den Journalisten, die in der Pressekonferenz auf sie warteten. Tobi hielt sich in der Nachbesprechung vor den Kameras bedeckt und ließ nur einen leichten Einblick in seinen Gemütszustand zu: "Aus diesem Spiel können wir nichts schließen, weder haben wir schlecht gespielt, noch war der Gegner überlegen gut, noch sonst was... Wir haben heute gesehen wie grausam Fußball sein kann. Unser Team arbeitet jeden Tag hart auf dem Platz, gibt nie auf, will immer wieder zurückkommen – Aber dieses Spiel heute hat gezeigt, dass du manchmal einfach machtlos bist".
Er kratzte dann nur noch wie folgt zusammen: "Heute hat das Team gegen alles gespielt und Konsequenzen braucht hier niemand zu fürchten, auch ich nicht."

In der Mannschaft waren:
Joanne (Torwart) - Jule, Bianca (C), Annika und Marie (Abwehr) - Sue, Jacqueline, Johanna und Hanna (Mittelfeld) - Julia und Natascha (Sturm)
Es fehlten: Isi, Nina, Lotti, Marieke, Andrea und Kim

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Hertha Damen gegen 1. FFC Hannover

15.06.2015


Am 02.05.2015 war das Spiel, dass die Sportredakteure im Vorfeld als Scherz des NfV bezeichnet haben... Wieso das so war, ist natürlich nicht nachvollziehbar und war wohl eher scherzhaft gemeint ;-)
Es ging heute gegen die nachgemeldete Truppe aus Hannover, 1. FFC Hannover. Diese Mannschaft hatte, bezüglich ihrer Nachmeldung, alle Spiele ohne Wertung zu spielen. Hier gab es wohl die eine oder andere Meinung, dass die Spielerinnen aus Otze den Antritt nicht all zu ernst nehmen würden.
Die stimmte natürlich nicht! In Hannover musste das Team das erste Mal auf ihren Headcoach Tobi verzichten, trotzdem waren alle Details geklärt und auch mit den Trainern Daniel und Steffen bestens beraten und eingestellt. Da es sich um einen Gegner handelte, der für uns noch in keinem Fall einzuschätzen war, konnte das Team aus Otze eigentlich befreit in Spiel gehen.
Die Spielerinnen machte von Anfang an eine gute Partie, auch die Spielzüge klappten zunehmend gut. Spielanteile waren annährend gleichermaßen verteilt, es gab einen leichten Vorteil für Otze bei den Torschüssen. Der erste Treffer in der Partie gelang allerdings etwas unerwartet dem Gegner, der sich im Heimspiel unerwartet defensiv aufstellt hatten. So liefen die Damen aus Otze wieder tragischerweise einem Rückstand hinterher.
Die Kraft für die Aufholjagt haben unser Mädels ja bereits in der Hinrunde mehrfach zur Schau gestellt. Dieses mal mussten die treuen Fans unserer Otzerinnen bis zur 72. Minute warten, ehe der Ausgleich fiel. Hier war es die sprintstarke Jule, die nun endlich den Weg zum Tor für sich entdeckt hat und den Treffer für Otze markiert hatte.
Nachdem die Mädels weiter nach vorn gespielt haben, um sich für Ihre harte Arbeit zu belohnen, fingen sich die Otzerinnen noch mal einen Eckball. Es war bereits die 82. Minute und der Gegner stehend KO. Die Ecke wurde scharf geschossen und flog im hohen Bogen auf das Tor von Joanne, ihre Spielerinnen wollten im Strafraum klären – und dann schlug das Leder völlig unerwartet im Gehäuse der Otzer ein. Der Stich mitten in das Herz der Hertha – so fühlte es sich an... Aber alle haben an sich geglaubt und die letzten Reserven aus sich herausgeholt.
Viele Angriffe waren es, die die Otzerinnen noch stemmen konnten, leider gab es bei einem der letzten Angriffe noch mal eine Klärung ins Toraus von Hertha Otze. Die daraus entstandenen Ecke für Hannover sollte noch vorm Abpfiff ausgeführt werden. Es war eine Wiederholung der vorangegangenen Ecke, die erst wenige Minuten zuvor geschossen wurde und zum Gegentreffer führte. Auch bei der letzten Szene, der Ecke, hat der Fußballgott wieder keine Gnade für Otze gehabt. So kam es dazu, dass die Hannoveranerinnen noch mal zum Erfolg kamen, wieder durch ein Eigentor der Gäste aus Otze. Der Trainer Daniel drückte es direkt nach dem Abpfiff so aus: "Wenn man das Spiel macht und drei Tore schießt, sollte man eigentlich denken – sauber... gewonnen. Aber so etwas wie heute, habe ich in meiner Zeit als Spieler und Trainer noch nie erlebt".
Das Fernsehteam von "Sky", um Moderator "Olli Kahn" haben versucht, dem Trainer Steffen etwas zu entlocken. Dieser wiegelte aber ab und ließ die Kameras an diesem Tag links liegen – sehr ungewöhnlich, das fiel auch uns auf! Der Stachel saß wohl echt tief...

Die Elf des Tages: Joanne (Tor) – Johanna, Marieke (C) und Annika (Abwehr) – Isi, Hanna, Jule (Mittelfeld) – Julia, Sue und Lotti (Sturm).
Es fehlten: Marie, Natascha, Andrea, Kim, Nina, Bianca und Jacqueline

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Hertha Damen gegen Stelingen

15.06.2015

Topspiel in Otze am 26.4.2015, zu Gast war der Tabellenführer aus Stellingen. Die Truppe war bereits im Hinspiel schon eine ziemliche Herausforderung für die Otzerinnen und endete seinerzeit 1:1!
In das Spiel ging Stelingen an diesem, wie dafür gemachten, sonnigen Fußballsonntag als absoluter Favorit. Aufgrund dieser Übermacht (laut Sport Bild) entschloss sich das Trainerteam die Startaufstellung auf einer Position, im Vergleich zum letzten Spiel, zu verändern. An diesem Tag wurde ganz klar auf Defensivarbeit Wert gelegt um zu vermeiden, dass die Otzerinnern ins offene Messer laufen. Nachdem das Standard Warmlaufprogramm abgeschlossen war, zog sich die Otzer Mannschaft noch mal für fast die gleiche Zeit in die Kabine zurück. Noch im Kabinengang konnte man die aufkommende Spannung beider Mannschaften sprichwörtlich fühlen.
Ein Reporter von Sport 1 hatte das Glück noch vor der Kabinenansprache mit dem Trainer Tobi zu sprechen. Dieser teilte dem erfahrenen Reporter mit: "das wird heute einige Überraschungen geben und die Größte wird dabei unsere Mannschaft sein". Zwischen Fazit des Berichts: er sollte Recht behalten! Trotz der kurz hintereinander folgenden Spiele keinem einzigen Sieg und mit 0:4 Toren bot die Otzer Damenmannschaft feinsten Taktik - Fußball, der bisher in der Liga gespielt wurde. Zwar konnten die Otzerinnen keine großen Aktionen nach vorn starten, aber der Gegner biss sich regelrecht (ab der Mittellinie) die Zähne an der Defensivabteilung aus. Immer wieder hagelte es Angriffsversuche aus Richtung der Stellinger, aber ohne jede Art von Erfolg! Höchstens die Statistiker kamen auf ihre Kosten, so waren es in der ersten Hälfte 65% Ballbesitz der Gäste und ein Eckenverhältnis von 2:8 aus Sicht der Otzer. Es dauerte tatsächlich bis zur 40. Min. bis Stellingen den ersten "richtigen" Torschuss abgegeben hat. Dieser flog unserer souveränen Torhüterin locker in die Arme! Bis dahin war das Spiel beider Teams auf Augenhöhe. Durch die defensive Spielweise der Hertha musste Stellingen agieren und das fiel dem Gästeteam zunehmend schwer. Einige der kleinen Otzer Angriffe waren dann auch schon mal gefährlich, weil Stellingen einfach den Faden verloren hatte...
In der 42. Spielminuten war es dann ein Zweikampf an der Mittellinie, der letztlich den ganze Spielverlauf ändern sollte. Es war ein taktisches Foul von Jacqueline, ohne dabei eigentlich eine "echte" Absicht zu unterstellen, hat der Schiri gepfiffen. Zum Freistoß trat dann die beste Distanzschützin von Stelingen an und versenkte das Leder aus knappen 40 Metern im Otzer Tor. Hier verschlief eigentlich die ganze Mannschaft der Hertha nur 20 Sekunden des Spiels und wurden dafür unglücklich bestraft.
An diesem Tag war nach dem Rückstand klar, dass der Ausgleich heute nicht mehr zu schaffen ist. Das Team war super eingestellt und hatte auf Grund Ihrer sehr guten Einstellung aber nicht mehr die Ideen, um vorne noch mal Gefahr zu entwickeln. Es gab noch die eine oder andere Chance in Richtung des Tors der Stellinger, aber auch das Glück war heute nicht zu Gunsten der Otzerinnen. LEIDER verloren sie 0:1!
"Toll gekämpft – ohne zählbares zu Hause zu behalten." "Die Ansätze waren aber echt sehenswert" - so der Radio- und Sportmoderator von NDR 2.

Im Team standen heute:
Joanne (Tor) – Bianca, Jacqueline, Annika (Abwehr) – Marieke (C), Hanna, Johanna und Lotti (Mittelfeld) – Julia, Natascha und Sue (Angriff)
Es fehlten: Jule, Isi, Kim, Marie und Nina

Sommer, Sonne und Fußball, Eure Presseabteilung FSESFAM

Die Damen der Hertha im neuen Aufwärm - Outfit!

21.05.2015

Nach der überstandenen Winterpause findet der Damenfußball endlich wieder draußen statt. Leider spielt das Wetter dabei noch nicht so ganz mit, wie es sich eine Fußballerin wünscht. Daher haben sich die Mädels mit ihren Trainern mal etwas gegen die schlechte Wetterlage gegönnt... Jetzt präsentiert sich die Truppe im einheitlichen Look beim Warmlaufen!
Die Stimmung in der Truppe ist so prächtig, dass sich das Wetter direkt hat anstecken lassen ;-)
Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei Mucky Hoffmeister für die Unterstützung beim Druck bedanken und das tolle Ergebnis mit diesem Foto belegen.

Danke Mucky!!!!

Obere Reihe v.l.n.r:
Steffen, Jule, Marie, Nina, Bianca, Jaqueline, Johanna, Tobi
Untere Reihe v.l.n.r.:
Annika, Natascha, Julia, Joanne, Marieke, Hanna
Es fehlen:
Daniel, Charlotte, Isabel, Sue, Kim und Andrea

Sportliche Grüße
eure Presseabteilung FSESFAM

Hertha Otze gegen Wedemark

24.04.2015

21.04.15, Zweiter Spieltag der Rückrunde unserer Hertha Damen, dieses Mal "Dahoam" gegen die SC Wedemark.
Vor heimischer Kulisse ist Otze immer gefährlich, angetrieben von ihren Fans im Waldstadion haben die Otzerinnen schon so manche Partie, entgegen allen fachlichen Kritikern, für sich entscheiden können. Nach dem ersten Spiel beim MTV Ilten, das verloren ging, sollten nun zählbare Punkte eingefahren werden. Der Trainerstab um Tobi gab sich in der Pressekonferenz vor der Partie gewohnt selbstbewusst: "Wir kennen unser Stärken und die Schwächen unserer Gegner!" und "wer uns besiegen will, der muss schon ringen können!" Auch die Spielführerin Marieke wirkte auf dem Podest sicher und fügt trocken hinzu: "Unsere Mädels sind laufstark und selbstbewusst, da muss ein Gegner schon eine Menge Mut mitbringen!"
Die Trainer konnten an diesem Spieltag auf fast den kompletten Kader zurückgreifen und praktisch aus dem vollen Schöpfen. Einzig unsere Stürmerin und Motivator "Täsch" konnte krankheitsbedingt nicht mitwirken. Die 11 Spielerinnen, die an diesem Tag auf dem Feld standen, waren in einer sehr guten physischen und psychischen Verfassung und auf Wiedergutmachung aus.
Schnell hatte sich nach dem Anpfiff gezeigt, dass den Otzerinnen das Spiel mit dem Ball wesentlich besser vom Fuß ging als noch in Ilten. In den ersten 10 Spielminuten versuchten beide Teams sich gegenseitig unter Druck zu setzen, aber immer ohne Gefahr zu laufen selber einen Fehler zu zulassen. So standen die Wedemarkerinnen hinten drin und Otze hatte um die 60% Ballbesitz. Einziger Schwachpunkt waren die häufigen Ballverluste im Spielaufbau, die den Wedemarkerinnen zu den wenigen Torchancen verhalfen. Leider kam so auch der einzige Treffer in der 11. Spielminute der ersten Hälfte zustande, den die SCler im Tor der Otzer unterbringen konnten. So musste Otze, trotz gutem Spiel, wieder einem Rückstand hinterher laufen. Obwohl der Gegentreffer passierte, machte Otze genau dort weiter, wo sie in Hälfte eins und auch schon in Ilten aufgehört hatten. Die Bomben – Moral war es, das sich die Mannschaft immer wieder nach vorn peitschte. Sie erarbeitete sich zunehmen eine gute Chance nach der anderen. Leider fehlte es immer wieder an dem Quäntchen Glück, welches man dann einfach mal braucht. Die Ballbesitzstatistik zeigte mal wieder an, das Otze das Spiel macht. Sage und schreibe waren es mittlerer Weile 70% Ballbesitz auf Seiten der Otzerinnen, nur leider ungenutzt. Nachdem an der Seitenlinie entschieden wurde, die Abwehr aufzumachen, um wenigstens auf Unentschieden zu spielen – fiel der zweite Gegentreffer nach einem gut rausgespielten Konter des SC Wedemark, 78. Spielminute. In der Schlussphase bot dann die Otzer Offensive noch mal alles auf. Isi und Bianca waren zu diesem Zeitpunkt leider schon angeschlagen ausgewechselt worden... Otze unterlag an diesem Abend dem SC Wedemark mit 2:0, trotz gutem Spiel. "Natürlich! Ich muss an dieser Stelle wirklich den Teamgeist hervorheben, alle haben sich voll reingehauen und alles gegeben – tolle Truppe!" : so die Aussage von Steffen auf die Frage des fussball.de Reporters ("kommt die Mannschaft wieder auf die Beine?"). Als Hinweis für alle Leser, die Wedemarkerinnen waren zum Ende des Spiels mehrfach von Krämpfen geplagt, Otze hätte sicher noch weiter spielen können. Ob dabei dann auch noch ein Tor herausgesprungen wäre, bleibt an dieser Stelle unbeantwortet. Die Elf des Tages: Joanne (Tor) – Bianca, Jaqueline und Annika (Abwehr) – Isi, Marieke (C), Hanna, Julia, und Lotti (Mittelfeld) – Jule und Johanna (Sturm).
Auch dabei waren: Andrea, Täsch, Sue und Marie (als: Zuschauer der Herzen)
Team – News: Marie hat sich nach einer kurzen fußballerischen Auszeit beim Team wieder zurück gemeldet und freut sich schon wieder darauf mit uns zusammen das Übungsgerät über den Platz zu jagen. Das ist auf jeden Fall ein Sieg für unser Team !
Zudem konnte das Trainergespann Daniel und Tobi nun offiziell den neuen Torwarttrainer Steffen der Mannschaft und den Medien präsentieren. Das was schon im Vorfeld spekuliert wurde, konnte nun gestern bestätigt werden. Die Verpflichtung von Steffen wird der Mannschaft nochmal eine Schub verpassen, hin sichtlich dem speziellen Torwarttraining. Das kam nämlich ganz klar zu kurz und kann mit Steffen nun vollkommen abgedeckt werden.
Auch aus der Vorstandsebene konnte eine Stellungnahme bezüglich der Verpflichtung entnommen werden: "Wenn solch ein Trainer auf dem Markt ist – schlägt man zu, alles andere ist Dummheit!" :so der Mitgliederwart.

Sommer, Sonne und Fußball
Eure Presseabteilung FSESFAM

Rückrundenauftakt der Hertha Damenmannschaft am 19.04.15 gegen MTV Ilten

24.04.2015

Es war ein sonniger Sonntag, das Wetter war absolutes Fußballwetter und alle waren bis in die Haarspitzen motiviert. Doch leider ging das Spiel 2:0 gegen einen spielstarken Gegner aus Ilten verloren... So oder so ähnlich könnte das Fazit des ersten Spiels der Otzer Damen lauten, aber ganz so einfach ist es nicht immer! Ich möchte versuchen Euch aus Sicht der Trainer, noch mal etwas weiter zurück zu gehen... Dann können auch alle "Nicht – Insider" und Kurierleser sich in etwa vorstellen, was alles bei uns passiert ist – bevor die Saison überhaupt in die zweite Runde gegangen ist.
Kurz nach Beginn der Winterpause und ca. 2 Wochen später haben zwei absolute Leistungsträger der Mannschaft den Rücken gekehrt und sich entschieden ihre sportliche Zukunft wo anders zu suchen. Nach unserem eigenen Hallenturnier in der altehrwürdigen V3, teilte uns dann auch unser Mannschaftführerin Lara mit, dass sie auf Grund ihres Studiums und der damit verbundenen neuen Lebenssituation sich nicht mehr in der Lage sieht uns aktiv zu unterstützen. Das war natürlich das schwerste Los, das uns treffen konnte – schön ist aber immer, wenn du uns besuchen kommst !
Somit waren nicht einfach nur drei Spielerinnen weniger auf dem Papier, sondern auch wichtige Eckpfeiler der letzten Jahre. Nicht vergessen darf man an dieser Stelle, dass uns die Otzer lebende Legende Andrea, bereits vor dem Saisonstart mitgeteilt hat, das wir vorerst nicht mehr mit ihr planen sollten. Die offizielle Erklärung, seitens Andrea, ist in der KICKER Ausgabe 67/14 zu lesen.
Soweit unsere Personalsituation – natürlich kamen Fragen und Zweifel auf, aber letztlich hat sich gezeigt, was für ein wunderbares Team in dieser doch schwierigen Zeit zusammengewachsen ist. Als wir uns dann, in der recht langen Winterpause, auf eben die jetzt begonnene Rückserie vorbereitet haben, überkam uns doch noch das Glück. Eine Jacqueline hat sich bei uns gemeldet und sie hatte auch noch Lust auf Fußball. Da war sie bei dem Tabellenzweiten an der genau richtigen Adresse... Sie informierte uns darüber, dass sie aus Kiel kommt und dort 11er gespielt hat und jetzt in ihrer neuen Heimat (Hänigsen) eben auch einen neuen Verein sucht. Für uns war und ist sie so etwas wie der "Phoenix aus der Asche" – was für ein Glückstreffer!
So kann es weiter gehen... jede die Lust hat, mit Spaß Fußball zu zelebrieren, sollte sich unser Team ruhig mal ansehen :-)
Das Beste an der ganze Sache ist auf jeden Fall: es zeigt sich das wir zu jeder Zeit "Neue" sehr gut und schnell in unserem Team aufnehmen und integrieren können. Ein riesen Dank an die ganze Mannschaft!!!
Jetzt zu unserem Spiel, es hätte eigentlich das zweite Spiel sein müssen. Aber auf Grund einer Verlegung war es nun ein Auswärtsspiel gegen den MTV Ilten um die Rückrunde zu beginnen. Mit einem Saisonziel "unter die ersten Drei" stand nun die erste Hürde an, die sich als höher wie erwartet rausstellen sollte. Trotz guter Trainingsvorbereitung in der langen Winterpause, merkte man schnell dass diese so junge Mannschaft, wie die der Otzer es recht schwer haben wird. Das sichere Spiel nach vorn, das Heft in die Hand nehmen und spielbestimmend zu wirken, so wie in der Hinrunde sollte uns nicht mehr so leicht gelingen. Die Sport BILD hatte noch in der Halbzeitpause beim Trainerstab nachgehakt: "Ist das Saisonziel jetzt schon in Gefahr?" Für das Trainerteam trat Daniel in den Vordergrund und teilten bestimmend mit: "Eigentlich fangen wir das zweite Mal bei NULL an!" und "Wir lassen unserem Team die Zeit, die es braucht!"
Am Ende fehlte auf Seiten unserer Otzerinnen eine echte Torchance und das nötige Glück um vielleicht noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Der Einsatz und Wille war klar zu erkennen, alle haben sich wirklich gut präsentiert, alle waren aufgeregt, Jaqueline dazu auch noch nervös...
Im Team standen heute: Joanne (Tor) – Annika, Jaqueline und Johanna (Abwehr) – Hanna, Sue, Isi, Marieke (C) und Jule (Mittelfeld) – Julia und Natascha (Sturm)
Team – News: Einen riesen Dank an Steffen, für die Arbeit mit Joanne – bis hierher...

Sommer, Sonne und Fußball
Eure Presseabteilung FSESFAM

Hertha Cup Vol. 5

02.02.2015

Am 31.01.2015 richtete die Frauenmannschaft zum 5. Mal den Hertha Cup in der Gudrun-Pausewang-Schule in Burgdorf aus. Neben den Otzer Frauen nahmen SG Rosenthal-Schwicheldt, SV Frielingen, SV Yurdumspor Lehrte, SG Achtum-Einum, MTV Ilten, Hannover 96 II, VFL Eintracht Hannover, TSV Bemerode und SG Hannover 74 teil.
Gespielt wurde in 2 Gruppen mit einer Spieldauer von jeweils 12 Min. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, weil der Spielplan noch einmal umgestellt worden war, lief das Turnier aber gut an. Dank der großen Tore, die sich die Otzerinnen vom TSV Burgdorf (Vielen Dank) ausgeliehen hatten, landete der Ball auch häufig im Netz. In der Vorrunde endete nur ein Spiel 0:0.
In Gruppe A führte nach der Vorrunde SG Hannover 74 vor dem TSV Bemerode, in Gruppe B der SV Frielingen vor den Otzer Frauen. Nach den beiden Halbfinalspielen dieser 4 Mannschaften wurden die Platzierungsspiele ausgetragen. Um Platz 9 spielten der MTV Ilten gegen SV Yurdumspor Lehrte. MTV Ilten gewann mit 2:0. Das Spiel um Platz 7 gewann der VFL Eintracht Hannover mit 2:1 gegen SG Rosenthal Schwicheldt. Im Spiel um Platz 5 unterlag Hannover 96 II der SG Achtum-Einum mit 0:1.
Da die Otzerinnen ihr Halbfinale gegen SG Hannover 74 verloren hatten, spielten sie nun um Platz 3 gegen den SV Frielingen. Erst in der letzten Min. konnten die Frielinger das Spiel mit 2:1 für sich entscheiden. Im Finale standen sich der TSV Bemerode und SG Hannover 74 gegenüber. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1, so dass es zum 7-Meter-Schießen kam. Dieses Duell konnte der TSV Bemerode klar für sich entscheiden. Die ersten 3 Mannschaften wurden mit Geldpreisen belohnt, Platz 4 mit einem Ball und einer Flasche Sekt. Alle übrigen Mannschaften erhielten eine Flasche Sekt. Von allen Mannschaften wurde die beste Torfrau gewählt: Gamse Ünal vom MTV Ilten. Als beste Torschützin stand nachdem Turnier Luzie Grunemann von der SG Hannover 74 fest. Beide erhielten eine Sporttasche.

Ariane Müller